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Roger Federer stellt Forderungen
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 11.11.2010
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Die Organisatoren des Pariser Masters-1000-Turniers haben die Courts schneller gemacht, und das passt Roger Federer durchaus ins Konzept. Beim gestrigen Zweisatzerfolg gegen den Franzosen Richard Gasquet überzeugte der Sieger von Stockholm und Basel vollumfänglich, heute Abend strebt er im Achtelfinal gegen Richard Stepanek den elften Sieg in Folge an. Dass sich der Baselbieter im Palais Omnisports von Bercy wohlfühlt, ist nicht selbstverständlich. Bisher bedeuteten die Viertelfinals dieses Events jeweils Endstation für ihn.
Am Rande des Turniers äusserte sich Federer auch zu grundsätzlichen Themen im «weissen Sport». Dabei hat sich die Nummer 2 der Welt für eine kürzere Saison stark gemacht. «Ich denke, es ist an der Zeit, dass wir etwas ändern, um eine längere Pause zu bekommen», forderte der Vater und Ehemann aus der Schweiz mit markanten Worten. «Vier Wochen Pause sind nicht genug. Sechs Wochen wären optimal. Dann könnte man zwei Wochen wirklich Pause machen, ehe man wieder ins Training einsteigt.»
Top-Cracks wollen eine verkürzte Saison
Der Baselbieter steht mit seiner Meinung, die in der Branche gewicht hat, nicht alleine da. Vor Federer hatte bereits Rafael Nadal den überladenen Terminkalender sprich die Länge der Saison kritisiert. Der Spanier gehört zu jenen Cracks, die wegen einer Verletzung für Paris-Bercy passen mussten. Beide Top-Spieler stehen dem dem Spielerrat der ATP vor: Federer ist Präsident, Nadal Vizepräsident des sogenannten «Players Council».
Auch andere Topspieler würden eine Überarbeitung des Tour-Kalenders begrüssen. Die ATP wird auf mehreren Sitzungen am Rande des Saisonfinales des Masters vom 21. bis 28. November in London den Kalender für die Jahre 2012 und 2013 verabschieden. Insider behaupten, dass die Funktionäre gewillt seien, auf die Anliegen ihrer Profis einzugehen. Doch die terminliche Problematik beim Tennis in den Griff zu bekommen ist einfacher gesagt als getan und wird am Rande des Finals in Englands Metropole für viel Diskussionstoff sorgen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.11.2010, 10:41 Uhr




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