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Murray fordert Federer an den Swiss Indoors
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ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 12310 |
| 2. | ![]() | Andy Murray | 8670 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 8000 |
| 4. | ![]() | Rafael Nadal | 6895 |
| 5. | ![]() | David Ferrer | 6740 |
| 6. | ![]() | Tomas Berdych | 4700 |
| 7. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 4320 |
| 8. | ![]() | Jo-Wilfried Tsonga | 3795 |
| 9. | ![]() | Richard Gasquet | 3090 |
| 10. | ![]() | Janko Tipsarevic | 2640 |
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Die Swiss Indoors sind in den letzten Jahren zu Roger-Federer-Festspielen geworden. Den Schweizern bietet sich so die Gelegenheit, den Baselbieter Tennis-Maestro in seiner Heimat live bei der Ausübung seiner Kunst zu bewundern. Gefordert wird Federer dabei nicht wie in den letzten drei Jahren von der aktuellen Weltnummer eins, Novak Djokovic. «Wie Djokovics Pläne für dieses Jahr aussehen, wissen wir nicht. Also rechnen wir nicht mit ihm», sagt Turnierdirektor Roger Brennwald.
Die Swiss Indoors werden deshalb aber nicht kleinere Brötchen backen als noch 2011. Bereits haben die Verantwortlichen vier Spieler unter Vertrag. Neben Lokalmatador Roger Federer (ATP 3) sind dies Andy Murray (4), Vorjahresfinalist Kei Nishikori (17) und der Genfer Stanislas Wawrinka (21). Erfahrungsgemäss werden der eine oder andere Top-Ten-Spieler noch dazukommen, sodass der grösste Schweizer Sportanlass vom 20. bis 28. Oktober wieder mit einem erlesenen Teilnehmerfeld wird aufwarten können. Brennwald hofft, auch dieses Jahr die magische Marke von 70'000 Zuschauern knacken zu können. Einen Rekord hat sein Anlass bereits: Mit 1,934 Millionen Euro wird so viel Preisgeld ausgeschüttet, wie noch nie in der 42-jährigen Turniergeschichte.
Fünfjahresvertrag mit Wawrinka
Das Damoklesschwert, das über der erfolgreichen Marke Swiss Indoors hängt ist das Karriereende von Roger Federer. «Dieser Event hat auch eine Zukunft nach Roger Federer», ist Brennwald überzeugt. Dennoch hat der umsichtige Turnierdirektor bereits einen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Stanislas Wawrinka wurde mit einem Fünfjahresvertrag bis 2017 an die Swiss Indoors gebunden. Auch wenn Roger Feder also in zwei Jahren zurüktreten sollte, hätte das Turnier ein Schweizer Aushängeschild.
2017 könnte aber auch noch in anderer Hinsicht ein bedeutendes Jahr für das Hallenturnier werden. Die ATP hat den Swiss Indoors die Zugehörigkeit zur ATP Formel 500 bis ins Jahr 2016 verlängert. «2017 könnte also der Start in eine neue Epoche bedeuten, zumal der Umbau der St. Jakobshalle dann abgeschlossen sein dürfte», blickt Brennwald voraus. Aber wie er schon hinsichtlich eines «Schreckensszenarios» ohne Federer sagte: «Die Zukunft beginnt erst morgen.» (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.05.2012, 14:50 Uhr
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