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Federer souverän – Wawrinka gescheitert
Aktualisiert am 11.05.2012 1 Kommentar
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Richard Gasquet war gegen die Weltnummer 3 Roger Federer letztlich nur ein Statist. Im letzten Game besass der Franzose noch eine Breakchance – wenn er diese genutzt hätte, wäre aber wohl nur das Ende etwas hinausgezögert worden. Federer, der anschliessend die Partie mit drei Assen beendete, agierte während der 58 Minuten zu souverän.
Der Schweizer nutzte die viele Zeit, die er im Vergleich zur Partie gegen Milos Raonic zur Verfügung hatte, optimal. Er liess Gasquet viel laufen, worauf der Franzose, der zahlreiche Partien in den Beinen hatte, noch müder wurde.
Nächster Gegner ist David Ferrer
Im Head-to-Head führt Federer gegen Gasquet nun 10:2, und er hat die negative Bilanz, die er 2012 auf Sand hatte, nun auf 2:2 ausgeglichen. Seine Saisonbilanz beträgt bereits 25:3. Federers nächster Gegner ist am Freitag David Ferrer, der in über drei Stunden seinen spanischen Landsmann Nicolas Almagro mit 7:6, 3:6, 7:6 niederrang.
Top 3 für Wawrinka eine zu hohe Hürde
Stanislas Wawrinka hätte gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic mindestens den ersten Satz gewinnen und so dessen Frustrations-Toleranz etwas mehr testen können. Im Tiebreak hatte «Stan» bei 3:3 einen eher leichten Stoppball, der aber im Netz landete. Wenig später konnte der Serbe so seinen insgesamt sechsten Satzball verwerten und blieb danach ungefährdet.
Der Australian-Open-Sieger steigerte sich gegenüber seinem höchst mühevollen Startspiel gegen Daniel Gimeno-Traver (ATP 137) deutlich und überzeugte vor allem bei eigenem Aufschlag. Wawrinka gewann nur 23 Prozent der Punkte bei gegnerischem Service und kam erst im drittletzten Game zu einer Breakmöglichkeit und einem Servicedurchbruch – zu spät, um noch die Wende zu schaffen.
Für Wawrinka, der bislang eine sehr konstante Sandplatzsaison zeigt (13:6), stellen die Top 3 vorderhand eine noch zu hohe Hürde dar. Gegen Djokovic unterlag er zum neunten Mal in Serie, und auch gegen Federer und Rafael Nadal hat er je die letzten acht Partien verloren. (rbi/si)
Erstellt: 10.05.2012, 23:33 Uhr
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