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Federer schlägt Wawrinka und sagt Djokovic den Kampf an
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Wawrinka hatte nur im allerersten Game zwei Breakchancen, die Federer aber mit Servicewinnern abwehrte. Von da an war die Weltnummer 2 die bestimmende Figur auf dem Platz. Federer servierte besser, spielte am Netz perfekt und variierte von der Grundlinie so gut, dass Wawrinka nicht den gewohnten Rhythmus fand, der ihm vorher immerhin Siege gegen Nikolai Dawidenko, Marin Cilic und Tomas Berdych eingetragen hatte.
«Ich bin sehr glücklich, im Halbfinal zu stehen und bin enorm motiviert», so Federer, der in der kalifornischen Wüste schon drei Titel auf dem Konto hat. «Ich denke, dass Stan nicht sein bestes Niveau erreichen konnte. Die Spiele gegen Stan für mich aber vor allem auch deshalb schwierig, weil er ein guter Freund von mir ist.»
Gegen Djokovic geht es um die Nummer 2
Nach dem achten Sieg im neunten Duell mit Wawrinka folgt für Federer heute der ultimative Test. Er trifft auf Novak Djokovic, den Mann des ersten Quartals. Gegen den Serben verlor Federer im Australian-Open-Halbfinal und Endspiel von Dubai jeweils ohne Satzgewinn. Djokovic hat im Turnierverlauf erst zwölf Games abgegeben.
Der Sieger dieser Partie wird in der kommenden Woche Platz 2 im Ranking belegen. «Ich denke, dass ich noch über ausreichend Energiereserven verfüge. Und ich bin überzeugt, dass ich besser spielen kann als zuletzt im Final von Dubai. Vor den letzten beiden Niederlagen gegen Djokovic habe ich ihn schliesslich auch vier Mal geschlagen», sagt Federer. Im zweiten Halbfinal stehen sich Rafael Nadal und Juan Martin Del Potro gegenüber.
Im Doppel erreichten die Doppel-Olympiasieger Federer und Wawrinka den Final. Die Schweizer besiegten im Halbfinal die spanischen Vorjahressieger Rafael Nadal und Marc Lopez in 81 Minuten mit 7:5 und 6:3, nachdem Federer im Doppel 2004 in Indian Wells und 2007 in Rom noch den Kürzeren gezogen hatte. Wawrinka vollendete die erfolgreiche Revanche für Federer mit einem Ass zum Abschluss der Partie. Federer/Wawrinka, die ihren zehnten Doppel-Sieg in Folge feierten, treffen nun im Endspiel auf Xavier Malisse und Alexander Dolgopolow. (miw/si)
Erstellt: 19.03.2011, 06:16 Uhr



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