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«Federer kann sich alles erlauben»
Roger Federer hat dem Schweizer Davis-Cup-Team für das Heimspiel gegen Titelverteidiger Tschechien eine Absage erteilt. Verband und Fans sind enttäuscht, Tennisexperte Heinz Günthardt sagt, warum das unbegründet ist. Mehr...
Interview: Sebastian Rieder.
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42 Kommentare
RF ist der Grösste - richtig, dass er selber bestimmt, was er wann terminiert! An alle Neider: welches Vorbild hat die Schweiz bei einem Rücktritt von Federer? Auf Jahrzehnte wird nicht mehr so ein toller Sportler und Mensch nachkommen! Gerade die junge Generation kann von seinen menschlichen Charaktereigenschaften profitieren. Geniessen wir ihn, so lange wir können! Antworten
er ist eine ikone, aber deshalb darf man sein verhalten doch auch einmal ein wenig hinterfragen. seinen entscheid während der 12-millionen-südamerika-pläuschli-tour bekanntzugeben, ist vielleicht etwas eigenartig. denn offenbar sind die batterien noch nicht ganz sooo leer. schade, denn würde er spielen, könnte die schweiz den daviscup gewinnen. einmal würde ja schon reichen! Antworten
Nein, muss er nicht. RF hat nichts kriminelles gemacht. Er hört auf seine Gesundheit und Familie und setzt Prioritäten. Sorry, aber der DC ist ja sowas von unwichtig. Wer aus dem Schweizer Verband hat jemals einen GS Titel gewonnen, das sind doch Krümelsammler am Tisch von RF.
Roger Federer ist selbständig Erwerbender. Er kann und muss selbst entscheiden wie und wo und wann er sein Geld verdient. Wer hier Forderungen und Verpflichtungen stellt, sollte sich mal mit der Selbständigkeit als Beruf auseinandersetzen. Niemand interessiert sich für den Davis Cup. Tennis ist ein Einzelsport, das geknorzte 'wir sind ein Team und Land' kommt seicht rüber. Antworten
Mannoman, was wollt Ihr eigentlich? Der beste Tennisspieler der Welt ( und vermutlich der
beste Sportler, den unser 'kleines' Land jeh hervorgebracht hat. Auch als ex Zuercher kann ich nur den Hut ziehen, vor solcher Klasse (aus Bisel). Was wollt ihr eigentlich? Ihr ....mich an!
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H.Günthardt hat Recht - ausser, wenn er sagt,dass der DC "eine fantastische Veranstaltung" sei. Tennis ist grundsätzlich eine Einzelsportart: Es ist seltsam,daraus einen Team-Anlass zu machen.Beim DC sind grosse Länder klar im Vorteil: Sie haben oft spezialisierte Doppelspieler und eine grosse Auswahl an guten Einzelspielern. R.F. muss jeweils in 3 Tg. 2 x Einzel + 1 x Doppel spielen (Best of 5). Antworten
Djokovic, Nadal, Murray keinen Davis Cup 2012. Federer spielen Davis Cup 2012 und 2011.
26-jährige Federer spielen 16 von 19 Schweiz DC spiel (84%), 44 Match. Keinen DC 2010.
26-jährige Nadal spielen 14 von 28 Spanien DC spiel (50%), 27 Match. Keinen DC 2012, 2010, 2007.
25-jährige Djokovic spielen 17 von 23 Serbia DC spiel (74%), 30 Match. Keinen DC 2012. Null set/match gewinnen 2011.
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Federer kann man nur verstehen, wenn man selber Tennis spielt - und über 35 ist... Tennis ist brutal... In seinem Alter muss er sich fokussieren, wenn er noch ein paar Highlights setzen will. Nur er weiss, was drin liegt. Und wenn der Davis Cup nicht ins Gesamtprogramm passt, dann passt es nicht. Vertraut ihm! Und geniesst die wenige Zeit, die wir noch mit ihm haben... Antworten
was roger für den ch-sport und für die schweiz im allgemeinen geleistet hat, ist unbezahlbar und verdient den höchsten respekt. trotzdem verstehe ich es nicht, dass er sich gegen den davis-cup entschieden hat. es wäre doch auch für ihn einmalig, wenn er das team in einen final führen könnte. ich erinnere mich an damals: rosset und hlasek gegen die usa im final! länderspiel-stimmung! schade, roger Antworten
Roger Federer weiss am besten, wieviel er sich in seinem Tennis-Jahreskalender zumuten kann und wo er fehlen darf und wo eher nicht. Dafür ist er zu erfahren. Das Gemotze in den hiesigen Medien ist da gar nicht hilfreich und ist für ihn nur Sand im Getriebe. Antworten
RF soll doch seine Persöndliche Ziele verfolgen dürfen, auch wenn da mal der Davis-Cup zu kurz kommt. Er repäsentiert die Schweiz auf der Tour wie kein anderer. Und Kommentare über sein Reichtum versteh ich nicht, er kann ja nichts dafür das in diesem Sport so viel verdient. Und wenn einer eine ganze Dekade in den Top 4 ist, Verdient man automatisch viel Geld.
RF geniessen solange er noch Spiel
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Bravo !!! Er soll in seinem Alter besser auf die Gesundheit schauen, denn die Verletzungsgefahr ist in diesem Sport sehr hoch (siehe Nadal).
da gewinnt einer während 10 jahren alles was es zu gewinnen gibt, und dies nicht im minigolf oder im ping pong sondern in einem sport der weltweit beachtung erhält.dann ist dieser noch ein schweizer. der mann hat definitiv mehr richtige als falsche entscheidungen getroffen darum ist es nicht wirklich nötig jede einzelne zu hinterfragen. Antworten
Wenn die Schweiz im Davis Cup gewinnen will muss immer Federer die Kastanien aus dem Feuer holen, weil er der Einzige verlässliche Spieler ist...... Nadal und Djokovic können sich auf ein starkes Team stützen...... die Absagen von Federer sind somit absolut verständlich! Antworten
Kann ich dem Kommentar von F. Rossi nur zustimmen. Roger ist von einem Format Weltsportler der Topklasse. Ein Graus zu sehen, dass er es dann in der Schweiz nicht mal zum Sportler des Jahres schafft obwohl er soviel für die Schweiz tut. Ich jedenfalls bin so dankbar für alles und wünsche noch viele schöne Momente mit Roger zu erleben.
Hoch lebe Federer !
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Roger Federer erhielt immerhin 4x den Titel Schweizer Sportler des Jahres, dazu einmal Team des Jahres zusammen mit Stanislas Wawrinka.
Dass auch Sportler wie Didier Cuche, Fabian Cancellara oder Simon Ammann ausgezeichnet werden, scheint mir berechtigt - auch wenn das während der "Aera Federer" geschieht.
Keiner schreibt was von heilig. Es geht hier um einen Sportler der seine Sportart seit 10 Jahren entscheidend mitprägt. Er gewann 76 Turniere davon 17 Grand Slams, war 302 Wochen die Nummer 1 der Welt und hat sich weltweit einen Namen als fairer Sportler gemacht. Nur, alles was die Kritker über ihn hervorbringen können sind seine finanziellen Errungenschaften. Warum wird er nur auf das reduziert?
Bravo Heinz Günthardt. Es gibt ja noch andere CH-Tennisspieler, die auch vom Sport leben. Weshalb nur muss immer RF dem Team die heissen Kartoffeln aus dem Feuer ziehen ? Von wegen Gürtel enger schnallen (P. Meier), was zum Kuckuck hat das mit RF zu tun ? Ersparen wir uns doch gefälligst solche Spitzfindigkeiten, die von purem Neid zeugen. Südamerika feiert ihn, und hier wird "gegiftelt". Schade. Antworten
Roger Federer gehört niemandem, nicht der Schweiz, nicht dem Davis-Cup, nicht dem Tennis, nicht der Welt und nicht einmal sich selbst. Das ist Intelligenz. Er hat sie. Seine Entscheide beinhalten jederzeit das Ganze. Da ist kein Eigennutz sondern Verstehen. Antworten
Federer ist einfach der GRÖSSTE ... basta !!! Eiener der grössten Sportler aller Zeiten und noch dazu symphathisch, immer ehrlich und sich selbst geblieben !! Ein grossartiger Zeitgenosse und wir sollten einfach froh sein, dass wir als Schweizer ihn zu unserer Zeit (noch) erleben dürfen! Ja, er kann sich alles erlauben, und dies ist auch richtig so !! Antworten
Nein, er schuldet uns überhaupt nichts. Haben nicht die Fans das Eintritsgeld, die Fernsehgebühren, die Produkte der Multis die Ihn sponsern bezahlt und Ihn zu einem der 300 reichsten Schweizer gemacht? Und während wir den Gürtel enger schnallen müssen wegen der Krise kann er weiter auf unsere grosszügige finanzielle unterstützung zählen. Aber die Fans sind dem lieben RF egal, es sind ja genug da. Antworten
@P.Meier: Nach welchen Kriterien bemisst sich denn, ob jemandes Beitrag gross oder klein ist für die Gesellschaft? Sie müssten also schon noch, im Sinne einer Negativ-Begründung, nachschieben, warum R.Federer KEINEN Beitrag leisten soll!
Als ein Teil dieser Gesellschaft kann ich, ganz ohne Neid, nur sagen: Zum Glück ist aus R.Federer keiner "wie wir" geworden -- von denen gibts eh schon genug!...
Wie wäre unsere Welt wenn alle Menschen nur Tennis spielen würden ohne nichts anderes machen zu wollen? Wie wäre unsere Welt wenn alle Menschen tagtäglich einer bescheidenen Arbeit nachgehen würden um einen kleinen Beitrag für die ganze Gesellschaft zu leisten?
Wie wäre unsere Welt wenn alle Menschen einen Charakter hätten wie Roger Federer? Wie wäre unsere Welt wenn alle Menschen einen Charakter hätten wie Peter Meier?
machen sies ihm doch nach herr meier dann ist ihr gürtel nicht mehr eng. nur brauchen sie ein talent für das die leute bereit sind geld auszugeben um es zu sehen. aber für ihren kommentar müssten sie eher geld zahlen als erhalten.
@Peter Meier
So ein Blödsinn. Ich war dieses Jahr in Venezuela, nicht in einer Stadt, sondern im absoluten Nirgendwo. Da hatte es wohl im Umkreis von 50km keinen einzigen Tennisplatz.
Bei einer Strassenkontrolle haben die Beamten meinen roten Pass gesehen, geschmunzelt, und "Schattentennis" gespielt und versucht "Federer" auszusprechen.
Viele haben leider noch nicht begriffen das RF im Ausland gar nicht als Schweizer wahrgenommen wird. Dies gilt speziel im angelsächsischen Raum und in den aufstrebenden asiatischen Märkten. RF spricht perfekt Englisch und sein Image von den Multis absichtlich internationalisiert da sich das besser vermarkten lässt.
Wenn Neid und Missgunst eine Krankheit wären, könnte Ihnen nicht einmal mehr ein Gott helfen. Einfach nur peinlich Ihr Kommentar.
Ich habe insgesamt sicher über 500 Franken für Federer-Matches ausgeben (u.a. World Tour Finals und Swiss Indoors) und habe fürs Geld tolle Matches gesehen. Was hat Davis Cup damit zu tun?
Neid und Missgunst ist äusserst ungesund, nur so zur Info. Scheint leider immer mehr zu einer schweizer Tugend zu werden...
@Meier. Ich denke, dass Federer dem Schweizer Tennis schon so viel gegeben hat und immer noch gibt. Ein solch negativer Kommentar ist für mich nicht akzeptabel und nicht fair. Federer betont bei jeder Gelegenheit seine Verbundenheit mit der Schweiz, wenige repräsentieren die Schweiz wie er dies tut. Schon vergessen, dass er Pfeiffer'sches Drüsenfieber hatte und mit Mühe wieder auf sein Niveau kam?
Und nicht zu vergessen, Swisstennis ist ein privater Sportverband, sprich hat nichts aber auch gar nichts mit der "offiziellen" Schweiz zu tun (aussser vielleicht ein paar Subventionen), auch wenn das viele Leute nicht verstehen wollen, gilt übrigens auch für alle anderen Sportverbänden in der Schweiz, inklusive König Fussball! Es ist seine Karriere, sein Beruf, er darf machen, was er will! Antworten
Wo Heinz Günthardt Recht hat, hat er Recht: Federers Auftritte in den letzten Jahren, inklusive 2012, waren eine Gratis-Image-Kampagne für die ansonsten nicht sehr gut in internationalen Szenen auftretende Schweiz. So geschah es mir öfters im nahen wie im fernen Ausland: "Aha Sie kommen aus der Schweiz, dem Land des Tennisgottes." Das schmeichelt mehr als ein Hinweis zum Banken-Offshore-Platz.
:-)
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Scheint als wäre RF für die Schweiz einfach ein paar Schuhnummern zu gross. Was sich da in Südamerika abspielt, ist schlicht gigantisch. Er ist Weltsportler Nummer eins, seine Fans sind überall zu Hause. An das müssen wir uns einfach gewöhnen. Er gehört nicht der Schweiz und seien wir nicht nachtragend, sondern geniessen wir seine unglaublichen Erfolge. Seine Auftritte sind auch CH-Auftritte. Antworten
Federer ist gegenüber der Schweiz keine Rechenschaft schuldig. Als 4-facher Weltsportler des Jahres und 5-facher Sportler Europas ist es einfach lächerlich zu sehen wie Federer bei der Wahl zum Schweizer Sportler des Jahres immer hinter Schwingern, Reitern und Langläufern plaziert wird und froh sein muss wenn er auf Platz 3 landet. Für dieses Volk von Neidern hätte ich auch keine Lust zu spielen. Antworten
Er hält es seit Jahren nicht für nötig an der Preisverleihung für den Schweizer Sportler des Jahres vor Ort zu sein. Wer den Preis nicht abholen will, braucht ihn nicht.
Bin gleicher Meinung. Er muss selber entscheiden was er spielen möchte. Die Medien sind einfach skrupellos.
Globale Champions von der Qualität es Roger Federers sind natürlich Gift für nationale Ehrungen - die werden ihrem Status kaum gerecht und grosse Exploits anderer eidgenössischer Sportler können eigentlich gar nicht mehr mithalten. Das führt dann halt zu uneleganten Kompromissresultaten: Hinter Federer wurde XY Schweizer Sportler des Jahres. Der Tennis-Gott wirds verkraften können.
Ich bin froh in einem Land zu leben in welchem ein Teil der Bevölkerung keine Lust hat Personen anzuhimmeln und auf den Thron zu heben nur weil diese ein paar Bälle geschickt übers Netz schlagen. Das zeugt für mich von gesunderem Menschenverstand als die angels. Hypementhalität bei welcher sich alles nur noch um Entertainment und Geld dreht. Und ohne Fans sind Sportler 0.- CHF wert.
Wenn immer möglich war ich mit Federer, meistens lediglich auf dem "scoreboard" der ATP. Schade, dass Geld Ehrgeiz eine immer grössere Rolle zu spielen scheinen. Die Tenniskarriere wird wohl zu Ende kommen, aber er hat sicher andere Möglichkeiten sein "Gärschtli" zu pflegen; er hat nichts mehr zu beweisen. Wie wäre es wenn ein World Tour Einsatz "geopfert" würde statt der Davis Cup ? Marianna Antworten
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