«Djokovic ist der kompletteste Spieler aller Zeiten»
Von Sebastian Rieder. Aktualisiert am 25.08.2011 20 Kommentare
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South African Airways ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 11800 |
| 2. | ![]() | Rafael Nadal | 10060 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 9790 |
| 4. | ![]() | Andy Murray | 7500 |
| 5. | ![]() | Jo-wilfried Tsonga | 4965 |
| 6. | ![]() | David Ferrer | 4640 |
| 7. | ![]() | Tomas Berdych | 4515 |
| 8. | ![]() | Janko Tipsarevic | 3110 |
| 9. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 2910 |
| 10. | ![]() | Mardy Fish | 2625 |
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Roger Federer gilt mit 16 Grand-Slam-Titeln als der erfolgreichste Tennisspieler aller Zeiten. Dank seiner Fähigkeit, aus jeder Lage einen genialen Ball zu schlagen, galt der Schweizer auch als der beste Allrounder. Nur wenige Tage vor dem US Open macht ihm Nick Bollettieri diesen Titel in einem Interview mit Spox.com streitig. «Ich behaupte, dass Djokovic der kompletteste Spieler aller Zeiten ist. Kraft, Schnelligkeit, Technik – niemand hat je so ein Paket gehabt wie Djokovic.»
Für den US-Tennistrainer ist vor allem die Ernährungsumstellung (bei Djokovic war eine Gluten-Unverträglichkeit festgestellt worden) für den Erfolg entscheidend. «Die meisten Leute dachten, er würde einfach nicht hart genug trainieren, aber seit dieser Umstellung ist er physisch auf einem ganz neuen Level. Je länger der Punkt geht, je länger das Match geht, desto stärker wird Djokovic.»
«Federers Uhr tickt»
Auch wenn Bollettieri die Weltnummer eins in den höchsten Tönen lobt und ihn für das US Open als Top-Favoriten sieht, hat er Roger Federer nicht vergessen. «Schreibe niemals Roger Federer ab! Ich bin mir sicher, dass er bei den US Open eine grosse Show abliefern wird.» Einzig Federers Rückhand und dessen Alter (30) machen Bollettieri ein wenig Sorgen: «Die Uhr tickt und es macht mir den Anschein, dass jeder seine Schwäche auf der Rückhand ausnutzt. Aber sein Trainer Paul Annacone war lange Schüler bei mir und ist ein Genie.»
Wenn Nadal anfängt zu zweifeln
French-Open-Champion Rafael Nadal (Spanien) kommt in Bollettieris Analyse dagegen schlechter weg. «Er hat jetzt auch ein paarmal gegen Spieler verloren, die nicht ganz oben stehen. Ich frage mich, ob das Spuren hinterlassen wird. Wenn Nadal anfängt, an sich selbst zu zweifeln, dann könnte er ein Problem bekommen», sagte der US-Amerikaner, der in seiner Trainerlaufbahn unter anderem Andre Agassi (USA), Maria Scharapowa (Russland) und Monica Seles (USA) betreut hatte. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.08.2011, 07:07 Uhr
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