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Djokovic gab alles für seinen kranken Vater
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 13.11.2012
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ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 12310 |
| 2. | ![]() | Andy Murray | 8670 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 8000 |
| 4. | ![]() | Rafael Nadal | 6895 |
| 5. | ![]() | David Ferrer | 6740 |
| 6. | ![]() | Tomas Berdych | 4700 |
| 7. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 4320 |
| 8. | ![]() | Jo-Wilfried Tsonga | 3795 |
| 9. | ![]() | Richard Gasquet | 3090 |
| 10. | ![]() | Janko Tipsarevic | 2640 |
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Das grosse Gipfeltreffen in der Londoner O2-Arena hielt, was es versprochen hatte. Novak Djokovic rang im Endspiel des ATP-Finals dank einem magischen Endspurt Roger Federer mit 7:6, 7:5 nieder. Damit hat der Klassenbeste klar unterstrichen, dass er zu Recht Ende Jahr auf dem Tennisthron sitzt. Der lächelnde Sieger gab nach dem grossen Showdown an der Themse auch zu verstehen, wie hart er um diesen Erfolg gegen die Nummer 2 aus der Schweiz kämpfen musste. «Wir trieben uns gegenseitig an die Grenzen», erklärte Djokovic und fügte sogleich an: «Es war eines der besten Turniere des Jahres.» Der knapp unterlegene Finalist antwortete glaubhaft: «Ich gratuliere Novak zu einem fantastischen Jahr.»
In jedem Match alles gegeben
In der Tat kann der 25-jährige Serbe auf ein gelungenes Jahr 2012 zurückblicken. Und beim Saisonfinal in London blieb er unbesiegt. «Es war alles in allem ein fantastisches Jahr für mich, obwohl ich einige Schwierigkeiten neben dem Court hatte», sagte Djokovic nach dem aufwühlenden Final gegenüber den Medien. «Ich kam zu diesem Turnier, obwohl mein Vater um seine Gesundheit kämpft. Aber das gab mir die Kraft, und ich wollte immer irgendwie auch für ihn spielen. Das ist einer der Gründe, warum ich in jedem Match alles gab, speziell im Final. Es war ein Titel für meinen Vater.»
Srdjan Djokovic hatte Ende Oktober wegen grosser Schmerzen im Rücken und an den Armen in ein Belgrader Spital eingeliefert werden müssen. Überdies leidet er an erhöhtem Blutdruck. Es soll ihm allerdings inzwischen wieder besser gehen, wie serbische Medien berichten. Und die Nachricht aus London vom grossen Sieg seines ältesten (Tennis-)Sohnes dürfte Papa Djokovic erst recht gefreut und psychisch aufgestellt haben.
Die Vorfreude auf das Nichtstun
Die Nummer 1 der Welt wurde in London von seiner Partnerin Jelena Ristic und ihrem gemeinsamen Hund Pierre begleitet. Pierre werde einen speziell grossen Knochen bekommen, versprach das Herrchen und schmunzelte dabei. Nach dem erfreulichen Blick zurück gab es für den frischgebackenen Masters-Champion auch einen freudigen Blick voraus in die unmittelbare Zukunft. Nach einigen Exhibitions in dieser Woche sehnen sich Djokovic und seine Freundin auf die bevorstehenden Ferien. «Zweieinhalb Wochen Nichtstun an einem sehr schönen tropischen Ort, ohne Racket, ohne Tennis. Ich werde dabei versuchen, meine Batterien wieder aufzuladen», schwärmte Djokovic.
«Schöne Ferien» wünschen jeweils die Schweizer Eishockey-Fans der siegreichen Mannschaft dem im Playoff ausgeschiedenen Gegner. Im Falle von Novak Djokovic darf man jedoch getrost sagen: Diese Ferien sind wohl verdient.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.11.2012, 13:51 Uhr


















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