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Die Buchmacher glauben nicht an Federer

Trotz Roger Federers imposanter Serie von 42 Siegen in den letzten 43 US-Open-Partien glauben die Wettanbieter nicht, dass er Rafael Nadal am ersten Triumph in New York hindern kann.

Flushing Meadows ist sein sportliches Wohnzimmer: Roger Federer.

Flushing Meadows ist sein sportliches Wohnzimmer: Roger Federer.
Bild: Reuters

Interwetten und Bwin, die beiden grössten Online-Buchmacher im deutschsprachigen Raum, notieren den fünffachen US-Open-Champion Federer vor den Halbfinals am Samstag mit einer höheren Quote als Nadal - obwohl der Spanier das vierte Grand-Slam-Turnier der Saison noch nie gewinnen konnte.

Interwetten zahlt für jeden Franken, den ein Tipper auf Federer setzt, im Erfolgsfall 2.15 Franken aus. Wer an Nadals Premieren-Titel glaubt und Recht behält, bekommt nur 2 Franken. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Bwin. Nadals Quote beträgt 1,55:1 und jene Federers 2,12:1. Nur der Schweizer Anbieter Sporttip hält patriotisch zu «King Roger» (1,65:1) und setzt Nadal nur auf Platz 2 (1,75:1).

Erst einmal den Service abgegeben

Nadal selbst weist die Favoritenrolle Federer zu: «Roger ist eindeutig der erste Anwärter auf den Turniersieg, weil er hier schon fünf Titel gewonnen und sogar sechsmal in Folge den Final erreicht hat.» Der Spanier weiss aber auch, dass seine Chancen in diesem Jahr so gut wie noch nie stehen. Er befindet sich in jeder Hinsicht in glänzender Verfassung und konnte bei seinem Halbfinalsieg über Fernando Verdasco (7:5, 6:3, 6:4 in 2:22 Stunden) erneut Kraft sparen.

Vor allem Nadals Stabilität beim Aufschlag ist beeindruckend. Gegen Verdasco musste er erstmals im gesamten Turnierverlauf seinen Service abgeben. Danach liess er aber keinen einzigen Breakball mehr zu. Zudem ist er - wie übrigens auch Federer - noch ohne Satzverlust.

Dass für ihn am US Open bislang spätestens der Halbfinal Endstation bedeutete, lässt Nadal daher kalt. Er fühle sich frischer als bei der Niederlage gegen Andy Murray 2008 und habe im Gegensatz zum Out gegen Juan Martin Del Potro im vergangenen Jahr ja auch keine Blessuren zu beklagen. Den Ärger über die US-Open-Bälle, die seinen Topspin weniger stark annehmen als andere Fabrikate, hat Nadal offenbar auch überwunden. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.09.2010, 15:10 Uhr

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2 Kommentare

Boris Radtke

10.09.2010, 22:56 Uhr
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Wenn es um den Vergleich der Quoten geht, müssten aber noch andere Anbieter hinzugezogen werden. Die "schlimmste" , ja "katastrophalste" Quote sehe ich bei Sport-Tip. 1.65 und 1.75, so eine Auszahlung müsste von Gesetzes wegen verboten sein. Der Buchmacher kassiert in jedem Fall bei einem Einsatz von 194.28 sfr und Auszahlung von 165, also knapp 30sfr. Das sind rund 15% Nachteil auf jeder Wette Antworten


Jens Rutten

10.09.2010, 21:05 Uhr
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Vielleicht sollten Sie berücksichtigen, dass die Wetten für den Halbfinal und den Final gleichzeitig sind. Zur Erinnerung: Federer spielt gegen die Dkjokovic (Nr.3) und Nadal gegen Youzhny (Nr. 12). Die Wettquoten für den Halbfinal stehen bei 1.25 Federer und 1.07 Nadal. Somit werden die Quoten für den Final wohl anders aussehen - immer vorausgesetzt, dass der Final überhaupt Federer Nadal lautet. Antworten



Programm & Resultate

Super League
Sion - Young Boys0:1
FC Zürich - Grasshoppers2:0
Stand: 12.02.2012 17:47
Davis Cup 1. round
Federer - Fishcancelled
Wawrinka - Isnercancelled
Stand: 12.02.2012 12:19
NLB Playoff
Chaux-de-Fonds - Ajoie5:3
Langenthal - Basel6:0
Visp - Olten6:3
Lausanne - GCK Lions5:2
Stand: 12.02.2012 20:26

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