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Rominger bestreitet Geschäftsbeziehung mit Doping-Arzt Ferrari
Die italienische Justiz ermittelt offenbar gegen die Firma des ehemaligen Radprofis Tony Rominger. Dieser bestreitet aber, dass zwischen ihm und dem Doping-Arzt von Lance Armstrong Geld geflossen sei. Mehr...
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51 Kommentare
@ Gross: Medikamente müssen nicht auf Wahnwitzige Überdosierung an Jungen/Gesunden Menschen getestet werden und auch nicht auf eigentlich unerwünschte Nebenwirkungen.
Die Schweiz hinkt auch in Sachen Anti-Doping-Gesetzgebung hinter den meisten Westeuropäsichen Länder her . Bei Steuerdelikten/Schwarzgeld sind wir eher liberal (Geldfluss nach CH/Monaco/Südamerika). Ein Glück für Ferrari/ Rominger
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Interessant dass die grosse Mehrheit meiner Vorredner keinerlei Kenntnis vom Radsport und vom Doping hat und sich dennoch ein Urteil bildet. Dass im Radsport die Unschuldsvermutung abgeschafft ist scheint auch nicht zu stören, ebensowenig, dass die über 1000seitige Anklage eine Anklage und kein Urteil ist. Dass damals jeder 6.EPO-Befund falsch war wird auch konsequent "vergessen". Was soll das ? Antworten
Früher mussten die Medikamente in Langzeit-Studien in Spitälern u.s.w. getestet werden.
Heute veranstaltet die Pharma-Industrie Internationale Rad-Rennen, um die Medi's in der Praxis an den Rennfahrern zu testen......;-) und manchmal geht halt mal was in die Hose....;-)
Dann wird mal einer erwischt, oder im schlimmsten Fall überlebt er es nicht......;-)
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In der Mathematik ergeben zwei mal MINUS wie durch Zauberhand (oder Logik) PLUS. Also: Ist doch ebenso logisch, dass wenn die Doping-Vorwürfe im richtigen Masse abgestritten bzw. negiert werden, sich daraus ebenfalls eine positive Darstellung (= Wahrheit) ergeben muss. Radsport und die menschliche Natur sind demnach nichts anderes als höhere Mathematik und Logik ;-) Antworten
Ich finde die Rennen immer noch interessant, denn Alle sind ja gedopt und fahren deshalb auch unter den gleichen Bedingungen. Ich denke, die Rennen sind von der Pharma-Industrie veranstaltet und es sind die Test's, wo sie heraus finden können, welches Doping-Mittel am wirksamsten ist,....;-) das ist nicht mehr so wie vor 50 Jahren, wo jeder seine eigene Spritze im Verpflegungs-Sack hatte......;-) Antworten
Schon in den Zeiten von Coppi, Bartali, Kübler, Schär, Koblet u.s.w. wurde gedopt und fast Alle standen später dazu. Nur einer, der mit der "goldenen Nase" tat es nie,....sagt er.....? ?
Als "NICHT - DOPER" hat er die grössten Rennen gewonnen, gegen alle, die gedopt waren....;-)
Ja das verdient Respekt......;-) Ist das heute noch so bei den Schweizer-Rennfahrern.....? ?
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Ja Herr Gross, das ist heute auch noch so.....? ? Cancellara ist aber der einzige, einer wie der mit der goldenen Nase.......;-)
Der fährt auch ganz "natur" den andern "geladenen" um die Ohren......;-)
Ach, der Herr Rominger. Was hat der noch nach seinem Rücktritt auf die Frage geantwortet, ob er jemals in seiner Karriere gedopt habe? "Ich wurde nie positiv getestet." Das sagt ja eigentlich schon alles. Und von IMG gemanagte Athleten flogen mit (un)schöner Regelmässigkeit auf, und Marc Biver war bei Astana mit an Bord. Freut mich, dass Lügen kurze Beine haben und Kartenhäuser kollabieren. Antworten
Soll mir doch mal jemand erklären weshalb das, was im Alltag Courant normal ist, nicht auch im Sport gelten soll. Wie sonst sollen Pharmafirmen bald das ganze Krankheitswesen beherrschen? Nur Drogen gelten als verboten, weil die KonsumentInnen keine Lobby haben. Das nennt sich Heuchelei. Antworten
da müssten aber ehrlicherweise alle telegenen sportarten verschwinden. sackgumpen oder ähnliches könnte zumindest anfangs noch bestehen. bis dann die kommerzialisierungs-spezis daraus geld machen und mehr als ein blumentopf zu gewinnen ist. ganz ehrlich: wer glaubt dass der am besten kontrollierte radsport die einzigen sünder sind?
der rominger war an der topfront: ich erinnere mich an den ganzseitigen tagiartikel, den er über die neuen trainingsmethoden die rominger mit ferrari, u.a. in mexiko begonnen hat, gebracht hat. wäre gut, der tagi würde das nochmals bringen. ich denke, rominger gehörte zu den zugpferden und antreibern der 'neuen' und wie wir heute wissen unerlaubten trainingsmethoden! Antworten
Der Magazin Artikel :Heft Nr. 18 «Die Epo-Connection - Tony Rominger erzählt» Text Rico Czerwinski. 07.05.2007
Gefunden via TA Archiv.
Das war nach dem Ende Seiner Karriere. Der von Ihnen beschriebene Artikel ist eher mitten aus seiner Karriere.
ja genau, der artikel war anfang 90er jahre....im sportteil die erste ganze seite.....!!
Michele Ferrari hat bei Francesco Conconi gelernt. Der hat (vermutlich/angeblich, man konnte ihm Dopingpraktiken nur von 1992-1995 nachweisen ) schon seit den 80er Jahren Radfahrer/Langläufer "wissenschaftlich" betreut, unter anderem Francesco Moser bei seinem Stundenweltrekord 1984. Also schon ein paar Jahre vor Rominger (Profi 1989 bis1997)
Tagesanzeiger Magazin. Der Artikel hatte wenn ich mich richtig erinnere auch Ferraris Prozess zum Thema.
Die Bultwerte / Daten von Rominger waren glaub ich die einzigen die Ferrari im Prozess öffentlich gemacht hat, natürlich ohne Doping zuzugeben. Ich hab das Heft ev. noch. Ich suche es mal hervor.
Ferrari war dummerweise auch einer der erfahrensten und besten Sportwissenschaftler/ Trainer.
Zeigen wir uns doch nicht zu sehr überrascht: das dicke Ende steht der Sportwelt erst noch bevor, wenn ähnlich kriminelle Machenschaften etwa im europäischen Fussball aufgedeckt werden, dann ist unser Glaube an 'fair play' wohl endgültig zerstört. Bereits im November 2011 war in einem Bericht der NZZ über die Dopingaffäre Guardiola in Italien von der Dopingachse Holland-Barcelona die Rede. Basta. Antworten
Um ehrlich zu sein,verstehe ich die ganze Aufregung nicht.Um es klar zu sagen,jeder Sport muss versuchen seinen Athleten faire,dh gleiche Bedingungen zu bieten.In vielen Sportarten (vom Bodybuilding bis Skilanglauf) ist seit Jahrzehnten das Doping Usus.Also hatten auch alle die gleichen Voraussetzungen,also war es in gewisser Weise fair,denn alle dopten! Antworten
Gleiche Voraussetzungen durch Doping? - Dieses irreführende Argument wird leider immer wieder gebracht. Tatsache ist, das Dopingmittel nicht bei allen den gleich grossen Effekt haben. Von wegen Fairness. (Tyler Hamilton beschreibt das z.B. gut in seinem Buch)
Ach, was. Zu den Zeiten von Coppi und Bartali haben sie 300 Km lange Etappen gehabt und sind bis zu 12 Stden unterwegs gewesen. Abfahren mussten sie auf Naturstrassen. Von Betreuung im heutigen Sinne keine Spur. Klar sind sie langsamer unterwegs gewesen, aber gelitten haben sie hundertmal mehr.
Die Zeitfahren wurden auch immer kürzer und weniger. Nein, früher wars viel härter.
Alles Lügen und Betrügen hilt ihnen nichts- und am Ende kommt das raus was Sache ist. Jetzt sollten denen nur noch die Preis und Sponsorengelder abgenommen werden. Sport, das war einmal, es geht seit Jahren nur noch um's Geld, egal in welcher Sportart. Da ist es dann schon fast unbedeutend, dass sich Federer für den Auftritt on Basel mehr als CHF 500'000.-- geben will. Wahnsinn pur! Antworten
Wenn mit derselben Gründlichkeit wie im Radsport Fussballer kontrolliert würden (unangemeldete Trainingskontrollen, Bluttests, Blutpass) würden viele, die nun den Radsport verteufeln, die Auflösung der FIFA und das Verbot des Fussballs verlangen. Doping ist Betrug und gehört bestraft - auf allen Ebenen und in allen Sportarten. Antworten
Weil es Indurein nicht nötig hatte zu dopen. Es sind nicht alle TdF Sieger Doper.
Sind wir nicht alle Heuchler? Medien, Sponsoren etc. und letztlich der Fernsehzuschauer war 4 Wochen lang "Radfans" und plagierten und waren voller Lob für die Rennfahrer und im Hinterkopf wussten doch alle, dass eine solche Leistung auf "normalen" Weg nicht zu erreichen ist. Was passiert eigentlich mit all der Verbandoberen die einfach hinschauten und nichts unternahmen. Antworten
Ich möchte nicht einer von denen sein, die nicht gedobt hat. Einige hier behaupten zwar, dass es das nicht gäbe, so als ob sie es wüssten. So weit möchte ich mich nicht zum Fenster hinauslehnen. Vermuten ist erlaubt. Es ist deshalb gut, dass weiter untersucht wird. Antworten
Doping ist Betrug und zu verurteilen. Die Diskussion heuchlerisch wie sinnlos, wenn Suender nicht lebenslaenglich gesperrt werden, passt aber in die Zeit wo Eltern Kinder dopen fuer Hoechstleistungen in der Schule, andererseits weder Trost noch Rechtfertigung, dass bereits im antiken Griechenland gedoprt wurde. Wo nur Hoechstleistung zaehlt, da geht die Moral in die Binsen, Beispiel Wirtschaft ! Antworten
Doping allein den Fahrern anzulasten ist nicht fair. Da gibt es noch die Sponsoren, die Manschaftsverantwortlichen und Veranstalter und nicht zuletzt auch die TV-Anstalten, die bereit sind die hohen Uebertragungsrechte der Sportsendungen zu bezahlen. Antworten
@rolli rallo > Ihr Vergleich ist etwas weit her geholt und hat mit dem TV Zuschauer gar nichts zu tun. Wäre das gleiche, wenn ich einem Bio Bauer beim Rübchenpflanzen zuschaue und dann schuld dabei hätte, wenn er versteckt Kunstdünger einbringt. Ich darf von ihm erwarten, dass er Bio ist und bleibt - egal ob ich ihm zuschaue oder die Rüben esse. Die Regeln sind klar gegeben.
Richtig Herr Rallo, darum verzichte ich seit vielen Jahren auf die TV- Uebertragungen des Radsports, wenn ich mich nicht irre, gibt es TV Stationen, die aus diesen Gründen auf Uebertragungen verzichten. Viel von diesen"Sportlern" zählen für mich zur Kategorie der fahrenden Apotheken. Dazu gehören auch ehemalige Schweizer Radsportler. Leider eine Tatsache.
Lesen Sie den Beobachter-Artikel:
Gegründet wurde die Health + Performance SA am 23. Februar 1996 von drei Angestellten der Sportmarketingfirma International Management Group (IMG), dem Schweizer Ableger des weltweit grössten Sportvermarkters. Das Domizil der Health + Performance befand sich praktischerweise an der gleichen Adresse wie die IMG Schweiz AG, am Chemin des Jardillets 18 in Hauterive.
Eine kleine Ergänzung Herr Knueppel: Es gibt keinen sauberen Spitzensport! Es betrifft eben jede Sportart, es glaubens einfach noch nicht alle!
Die grosse und offene Frage ist wie viele und welche Sportarten
heutzutage überhaupt noch sauber sind mit den jetzt übertriebenen und extravaganten Gehälter und Preisgelder, zunehmend in immer mehr Sportarten. Die Verlockung zu, und die Gründe für Doping ist dadurch sicherlich vorhanden.
der einseitige radsportblick trübt die weitsicht. die mit dem sport vertrauten jäger sollten doch die dokumente des falles fuentes aus spanien mit der gleichen gründlichkeit verfolgen. der radsaport wird nicht die einzig verseuchte sportart sein. zur erinnerung: über ein drittel der ch-athleten hatte an den os in peking ein attest. man muss die grauzonen des reglements nutzen (beat villiger). Antworten
Möchte mal wissen, wer nicht mitgemacht hat, oder mitmacht. Ist wie beim Schminken, ist man nicht geschminkt, fühlt man sich nackt, dasselbe gilt beim Doping, hat man nichts genommen, fühlt man sich eben nackt und greift dazu. Es fängt halt im Kopf an. Der Normalsterbliche macht es ja auch: Schlaf-, Kopfweh-, Aufputschtabletten, Alkohol, Rauchen etc. Das ist auch alles Doping.
Rominger, Zülle, Indurain.... - wäre ja gelacht, wenn die sauber gewesen wären. Am besten die letzten 20 Jahre gänzlich aus den Büchern streichen und weisse Seiten einfügen! Die Radsportfunktionäre könnte ja ein Seminar bei den Schweizer Finanzpolitikern belegen, Thema "wie lasse ich eine dubiose Vergangenheit mit möglichst wenig Schaden hinter mir und bleibe zumindest ein wenig glaubwürdig" Antworten
Sie können noch weiter zurückgehen. Auch Hugo Koblet hat in den frühen 50er Jahren bereits gedopt.....und er war mit Sicherheit nicht der Einzige.
Zülle gehört ja zu den Doping Beichtern in der Festina Affäre und wenn man bedenkt, das Festina vor Amstrong war mutet es geradezu unheimlich an, dass die Doping Praktiken nach der Festina Affäre scheinbar durch Armstrong "professionalisiert" wurden
Sie müssen weiter zurückgehen. Eddy Merckx hat zugegeben seinerzeit auch gedopt zu haben - wie alle anderen damals auch.
Doping-Jahrzent? Doping ist/war schon seit mehreren (5+) Jahrzehnten gebräuchlich und verbreitet und sicherlich nicht nur im Radsport. Hunderte von Olympiaden und Weltmeisterschafts Gold Medallien in der Vergangenheit und in vielen Sportarten könnten nun auch sehr fraglich sein.
Ferrari stammt aus dem Stall von Prof. Conconi der den Conconi-Test zur Trainingssteuerung entwickelt hat.
Es war in den 80er und 90er Jahren auch normal, im Höhentraining die Sauerstoffkapazität zu verbessern; von diesem Blut eine Konserve anzulegen und sie kurz vor dem Wettkampf dem Sportler wieder aufzuladen. Ende der 90er wusste die ganze Sportwelt, dass Ferrari auch mit Epo arbeitet.
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