Sport
Litauer übernimmt das rosa Trikot
95. Giro d'Italia
4. Etappe, Mannschaftszeitfahren in Verona (33,2 km): 1. Garmin-Barracuda (Ramunas Navardauskas) 37:04 Minuten (53,741 km/h). 2. Team Katjuscha (Joaquin Rodriguez) 0:05. 3. Team Astana (Roman Kreuziger) 0:22. 4. Team Saxo Bank (Matteo Tosatto) 0:22. 5. Team Omega Pharma-Quick Step (Dario Cataldo) 0:24. 6. Team Orica-Greenedge (Matthew Goss) 0:25. 7. Team Liquigas (Ivan Basso) 0:26. 8. Team RadioShack-Nissan (Fränk Schleck) 0:28. 9. Sky Procycling (Mark Cavendish) 0:30. 10. BMC Racing Team (Taylor Phinney) 0:31. Ferner: 12. Team Lampre (Michele Scarponi) 0:34.
Gesamtklassement: 1. Ramunas Navardauskas (Lit) 10:01:53. 2. Tyler Farrar (USA) 0:10. 3. Robert Hunter (SA) 0:10. 4. Ryder Hesjedal (Ka) 0:11. 5. Taylor Phinney (USA) 0:13. 6. Manuele Boaro (It) 0:19. 7. Geraint Thomas (Gb) 0:21. 8. Sébastien Rosseler (Be) 0:25. 9. Christian Vandevelde (USA) 0:26. 10. Joaquin Rodriguez (Sp) 0:30. Ferner: 25. Mark Cavendish (Gb) 0:39. 26. Roman Kreuziger (Tsch) 0:40. 33. Ivan Basso (It) 0:47. 68. Fränk Schleck (Lux) 1:09. 69. Mathias Frank (Sz) gleiche Zeit. 79. Reto Hollenstein (Sz) 1:15. 83. Damiano Cunego (It) 1:19. 84. Danilo Wyss (Sz) 1:20. 85. Michele Scarponi (It) 1:22. 92. Andreas Dietziker (Sz) 1:32. 94. Johann Tschopp (Sz) 1:33. 98. Oliver Zaugg (Sz) 1:36. - 198 Fahrer klassiert.
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Garmin-Barracuda gewann in Verona mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Katjuscha-Team. Die nächstklassierten Teams Astana und Saxo Bank büsste bereits je 22 Sekunden ein. Das BMC Racing Team mit dem bisherigen Gesamtführenden Taylor Phinney (USA) hingegen verlor im 33,2 km langen Mannschaftszeitfahren in Verona mehr als eine halbe Minute auf Navardauskas' Team. Der Litauer, der vor dem vierten Teilstück noch 18 Sekunden hinter Phinney Fünfter war, führt in der Gesamtwertung neu mit zehn Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Tyler Farrar (USA).
Der nach seinem Sturz am Montag handicapierte Taylor Phinney fiel in der Gesamtwertung auf den 5. Platz zurück. Phinney kam beim unerwartet schlechten Abschneiden seines Teams die Hauptschuld zu. Es war ausgerechnet der 21-jährige Zeitfahrspezialist, der nach rund der Hälfte der Strecke neben die Strasse kam. Zwar konnte Phinney im hohen Gras einen Sturz vermeiden, doch die Formation seines Teams, das natürlich auf ihn warten musste, brachte er arg durcheinander.
Zum Handkuss gekommen
Der Zwischenfall könnte Phinney durchaus die 13 Sekunden gekostet haben, die er nun hinter Überraschungsmann Ramunas Navardauskas zurückliegt. Der 24-jährige Litauer erbte das Leader-Trikot als im Gesamtklassement eigentlich nur zweitbester Garmin-Fahrer. Weil aber der Däne Alex Rasmussen am Ende des Mannschaftszeitfahrens nicht mehr mit seinen Teamkollegen mithalten konnte, kam Navardauskas zum Handkuss.
Die 5. (Flach-)Etappe am Donnerstag führt über 209 km von Modena nach Fano. (si)
Erstellt: 09.05.2012, 18:17 Uhr
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