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«Die Ärzte von Phonak wussten, was damals lief»
Tyler Hamilton war 2004 der Teamleader bei Phonak, als er des Dopings überführt wurde. Auch die Aussagen des einstigen Armstrong-Helfers brachten diesen zu Fall. Das grosse Exklusiv-Interview. Mehr...
Von Jürgen Kalwa, Missoula.
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18 Kommentare
Ein solcher Werdegang erscheint mir doch völlig plausibel. Sport ist ein Spiegel unserer Gesellschaft - Leistung, Druck und Annerkennung. Nicht das ich solche Athleten unterstütze aber da sollten eir doch einmal unsere Wertehaltung überdenken.... Antworten
Nur schon die jährlichen EPO-Volumina von Big Pharma, abzüglich die medizinisch Verordneten, zeigen klar, dass in diesem unerlaubten Bereich nicht Tausende, sondern hoch zweistellig Zehntausende dopen. Mit den Mikrodosen auch ganz leicht zu bewerkstelligen. Antworten
Danke für Alles, Tyler!
Die Bilder, als du mit gebrochenem Schlüsselbein an der Tour den anderen hinter her jagtest, sind heute noch omnipräsent in meinem Kopf!
Fantastisch, doping hin oder her. Es dopte und dopt noch heute jeder! Wann werden eigenlich Bradley Wiggins und Christopher Froome erwischt??
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Ja, die Erwartungen nach dem guten Ergebnis mit gebrochenen Schlüsselbein konnte Hamilton leider nicht erfüllen und hat dann eben nachgeholfen ... ok, kommt ja vor, aber danach hat er - auch mich - jahrelang angelogen. Und statt fragend nach England (Wiggins, Froome) zu schauen könnte man sich mit gleicher Berechtigung auch im eigenen Lande umschauen, da gibt es auch immer wieder Verdächtigungen.
Der Vergleich des Doping-Geschäfts im Radsport mit der Mafia gefällt mir gut. Das oberste Gebot ist die Omerta, das grosse Schweigen. Wer dieses Gebot bricht, gerät in Schwierigkeiten. Deshalb braucht es auch eine UCI mit neuen Köpfen und einer harten Antidoping-Strategie mit wirklich drastischen Dopingsanktionen. Sonst wird die der Krake Doping-Mafia weiter existieren als Staat im Staat. Antworten
Der professionelle Radsport ist immer noch nicht glaubwürdig. Immer wieder ist zu hören, heute sei alles besser als noch vor einigen Jahren. Aber das darf bezweifelt werden. Die Verantwortlichen vieler Teams sind selbst Teil der dunken Doping-Vergangenheit, als sie noch als Fahrer in die Pedale getreten sind. Und eine Antidoping-Strategie sollte nicht nur die Fahrer bestrafen, sondern...
Was soll diese sinnlose Hexenjagd wegen Doping? Jeder der es nimmt, weiss genau was er/sie tut. Die Rennfahrer sind selber schuld wenn sie tot ab dem Rad fallen (Simpson am Mont Ventoux) oder verkrüppelt und kaputt vor sich dahinsiechen. Die Zuschauer wollen die Show und die ist mit normalen Kräften einfach nicht möglich. 21 Tage lang 4 ? 6 Stunden volle Pulle Velofahren hält keiner ohne Dope aus. Antworten
Herr Baumgartner, sie haben keine Ahnung von Sport. Was denken Sie eigentlich, diese Jungs fahren das ganze Leben lang Rad! Topathleten welche das ganze Leben lang nur etwas getan haben, trainiert. Alle können die Tour fahren, aber nicht im gleichen Stundenmittel. Ersparen Sie sich Ihre plakativen Darstellungen und zollen sie den Sportler mehr Respekt. Doping ist ein Problem viel grösserer Art
Ehrlicher waere Doping im Sport freizugeben, denn der neueste Vorschlag der Antidopingbehoerde die Sperren von zwei auf vier Jahre zu verlaengern ist eine Kapitulation, einzig die lebenslange Sperre waere eine praeventive Massnahme mit etwas Aussicht auf sauberern Sport, denn Suender wird es auch dann noch geben, aber kaum mehr auf breiter Basis wie z.B. im Radsport. Antworten
@ Mathys Sie sprechen ein Menschheitsproblem an. Mal weg vom Sport. Wer schuetzt uns von den Chemikalien in der Ernaehrung, den Folgekrankheiten, die wiederum mit der Gegenchemie aus der selben Firma bekaempft werden ? Lobby verhindert griffige Gesetze, weltweit. Da ist Doping, das zugegeben schlecht und unfair, absolut marginal. Letzlich drehen wir beide uns im Kreis, sind Betrotffene ungewollt.
Ist Ihnen eigentlich klar, was Sie da fordern? Eine "Dopingfreigabe" kommt auf eine Legalisierung aller Drogen hinaus - von Kokain über Heroin bis zu Epo. Es darf doch nicht sein, dass jeder das Recht erhält, zuerst seinen Körper zu zerstören, und dann der Gesellschaft zur Last zu fallen. An einer Siegerehrung der TdF würde es dann heissen: "Gewonnen hat Novartis vor Pfizer....".
Man sollte zwischen den grossen Champions unterscheiden und denen, die es trotz guter Ansätze nicht geschafft haben (u.a. Landis, Hamilton). Und denen aus dem 3.Glied, die alles dafür tun, in der Mannschaft eines Toursiegers (de France natürlich) zu sein. Die grossen Champions haben noch niemanden in den Dreck gezogen, auch die nicht, die Doping gestanden haben. Die anderen schon. Merken Sie was ? Antworten
Fortsetzung folgt ... bezw wird folgen.
Damals hat man als Radfahrer doch genau geahnt, dass ein Team, das wie im Taxi mit 4-5 Rennfahrern zusammen einen Pass hochfährt und Tempo macht, gedopt war. Genau so hat man es diese Tour de France bei der Sky Mannschaft wieder geahnt. Oberpeinlich, wenn oben vor dem Ziel dann noch gestritten wird, wer denn die Etappe gewinnen soll.
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So? Und auf den Blutpass im Fussball und Doping-Geschichten im Fussball warten wir immer noch. Und Eufemiano Fuentes betreute beinahe den gesamten spanischen Spitzensport. Wo sind seine Kunden-Listen? Und seine Protokolle? Antworten
Bekanntlich waren die ersten Sportler, die EPO einsetzten, italienische Fussballer. Dass sich die Kundenliste von Fuentes damals aus etwa 1/3 Radsporler, 1/3 Fussballer und 1/3 aus anderen Sportarten zusammen setzte, ist ein offenes Geheimnis. Jedoch ist es bis heute lediglich der Radsport, der sich diesem Problem annimmt. Frei nach dem Motto: nur wer sucht, der findet.
Die Fussballspieler hätten alle ohne Doping noch viel Potential nach oben. Der Fussballspieler dürfte eher ein Genusskokser sein, wie Maradonna seinerzeit.
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