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«Wir haben unsere Ziele nicht erreicht»
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 1:39:16.596 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | +9.300 |
| 3. | Felipe Massa | Ferrari | +26.000 |
| 4. | Sebastian Vettel | Red Bull | +38.200 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | +47.900 |
| 6. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:08.000 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | +1:08.900 |
| 8. | Jenson Button | McLaren | +1:19.500 |
| 9. | Sergio Perez | McLaren | +1:21.700 |
| 10. | Daniel Ricciardo | Toro Rosso | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 89 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | 85 |
| 3. | Fernando Alonso | Ferrari | 72 |
| 4. | Lewis Hamilton | Mercedes | 50 |
| 5. | Felipe Massa | Ferrari | 45 |
| 6. | Mark Webber | Red Bull | 42 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | 26 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 26 |
| 9. | Nico Rosberg | Mercedes | 22 |
| 10. | Jenson Button | McLaren | 17 |
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Am Wochenende wird eine der erfolgreichsten Formel-1-Karrieren zu Ende gehen. In São Paulo wird Michael Schumacher zum letzten Mal einen Start aus dem Cockpit erleben und wird alles daran setzen, ins Ziel zu kommen. «Der Abschied von der Formel 1 wird dieses Mal für mich wahrscheinlich weniger emotional sein als 2006, weil wir damals noch im WM-Kampf steckten und alles dadurch viel intensiver war», sagt Schumacher. Gewonnen hat Schumacher damals nicht, er musste sich Fernando Alonso geschlagen geben. In diesem Jahr kämpft der Spanier wieder mit einem Deutschen um die Weltmeisterschaft, nur ist es heute Sebastian Vettel. Der Tatsache, dass der Spitzenkampf fast die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, kann Schumacher auch Gutes abgewinnen: «Dieses Mal werde ich den Abschied bewusster wahrnehmen und hoffentlich auch geniessen können.»
Seit seinem Comeback konnte Schumacher in 57 Rennen nur gerade einen Podestplatz erreichen – eine schwache Bilanz für einen 91-fachen GP-Sieger. Nach seiner Rückkehr in die Formel 1 gab Schumacher als Ziel an, in drei Jahren mit Mercedes um die Weltmeisterschaft mitzufahren. Heute, nach Ablauf dieser Frist, kämpft der deutsche Rennstall mit Sauber nur noch um den fünften Platz in der Teamwertung. Sein Scheitern akzeptiert der 43-Jährige mittlerweile: «Wir haben unsere Ziele nicht erreicht. Es gibt nichts, was wir schönreden könnten oder auch wollten.»
«Ich habe traumhafte Jahre in der Formel 1 erlebt»
Trotz des ausbleibenden Erfolgs nach dem Comeback bleibt Schumacher der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der letzten Jahre. Mit seinen sieben Weltmeistertiteln, fünf davon in Folge, wird er den Fans immer in Erinnerung bleiben. «Ich habe traumhafte Jahre in der Formel 1 erlebt und viel Unterstützung von Fans weltweit erhalten – dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Am liebsten wäre mir natürlich, wenn ich mich mit einem schönen Rennen von ihnen verabschieden könnte», so der Kerpener. Bereits bei seinem ersten Rücktritt 2006 war São Paulo das letzte Rennen, jetzt wird der Deutsche also wieder in Brasilien abtreten. Auf seiner Website schreibt Schumacher: «Interlagos ist ein runder Abschluss für meine Karriere, denn dort wurzelt viel von der Faszination der Formel 1. Ich freue mich immer über die Begeisterung der Fans dort.»
Wenn Schumacher am Sonntag seine Karriere endgültig beendet, weiss er, was ihn erwartet. Gerüchte über einen Job als Markenbotschafter für Mercedes machen die Runde. Was genau ansteht, will er nicht verraten. Auf jeden Fall steht fest, dass er mutig genug war, noch einmal zurückzukehren und die Rückschläge in Kauf zu nehmen, die seinem Weltmeisterimage höchstens Risse zufügten. (rso)
Erstellt: 22.11.2012, 15:32 Uhr



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