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Werbewert von 10 bis 15 Millionen Dollar
Von Roman Soom. Aktualisiert am 03.05.2012 9 Kommentare
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 1:39:16.596 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | +9.300 |
| 3. | Felipe Massa | Ferrari | +26.000 |
| 4. | Sebastian Vettel | Red Bull | +38.200 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | +47.900 |
| 6. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:08.000 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | +1:08.900 |
| 8. | Jenson Button | McLaren | +1:19.500 |
| 9. | Sergio Perez | McLaren | +1:21.700 |
| 10. | Daniel Ricciardo | Toro Rosso | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 89 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | 85 |
| 3. | Fernando Alonso | Ferrari | 72 |
| 4. | Lewis Hamilton | Mercedes | 50 |
| 5. | Felipe Massa | Ferrari | 45 |
| 6. | Mark Webber | Red Bull | 42 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | 26 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 26 |
| 9. | Nico Rosberg | Mercedes | 22 |
| 10. | Jenson Button | McLaren | 17 |
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Unschwer war der «Welcome Chelsea FC»-Schriftzug auf den Sauber-Boliden bei den Tests in Mugello zu erkennen. Der Sauber-Rennstall und der Chelsea FC, der am 19. Mai in München gegen die Bayern im Final der Champions League steht, haben am Montag bekanntgegeben, dass sie in Zukunft zusammenarbeiten werden.
Als zahlreich bezeichnet Sauber-CEO Monisha Kaltenborn die Synergien zwischen dem englischen Fussballclub und dem Schweizer Formel-1-Rennstall. Chelseas Geschäftsführer, Ron Gourlay, kommentiert die Zusammenarbeit so: «Das ist eine innovative Partnerschaft zwischen einem Fussballclub und einem Formel-1-Team, die zwei der weltweit grössten Sportarten und deren Fans zusammenbringt.» Wie viel Sauber von dieser Partnerschaft profitieren kann, bleibt indes weiterhin unklar. Der Name des Traditionsclubs aus London wird durch die TV-Übertragungen jedes Formel-1-Rennes in die Welt hinausgetragen, während das Sauber-Logo gerade mal auf den Banden in der Stamford-Bridge-Arena und den Interview-Wänden zu sehen ist. Auch an die Zusammenführung der Fangruppen glaubt Christian Nimmervoll, Chefredaktor des Fachportals Motorsport-total.com, nicht so recht. «Kein Chelsea-Fan, der nicht schon vorher Interesse am Motorsport hatte, wird plötzlich Formel-1-Fan», sagt er gegenüber DerBund.ch/Newsnet.
Offensichtlich sind jedoch die Vorteile für Chelsea. Mit den Rennen in Malaysia, China, Singapur, Japan und Südkorea eröffnet sich dem Fussballclub der wachsende asiatische Markt, der vorher mehrheitlich unerreicht blieb. Zudem ist es einfacher, einen Fussballclub zu vermarkten. Die potenziellen Fans können die Trikots jedes einzelnen Spielers kaufen, sie können sich mit einzelnen Stars identifizieren, während die Mitglieder eines Formel-1-Teams, ausser den Piloten, grösstenteils unbekannt und deshalb auch für die breite Masse uninteressant bleiben.
Werbewert von 10 bis 15 Millionen Dollar
Chelsea profitiert also mehr von dieser Partnerschaft als der Hinwiler Rennstall. Über den Preis dieses Sponsorings wollen beide Parteien aber keine Auskunft geben. «Über vertragliche Inhalte geben wir keine Auskunft», erklärt Saubers Mediensprecher Hans-Peter Brack gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Im Branchenmonitor «Formula Money» ist aber nachzulesen, dass vergleichbare Deals in den vergangenen Jahren einen Werbewert von ungefähr 10 bis 15 Millionen Dollar hatten. Diese Zahlen geben aber keinen Aufschluss, wie viel Abramowitsch tatsächlich bezahlt hat.
Fussball und Motorsport floppte schon einmal
«Eine solche Partnerschaft zwischen Formel 1 und Fussball hat es in dieser Form noch nie gegeben», erklärt Sauber-CEO Kaltenborn. Man muss jedoch nicht allzu weit zurückgehen, um eine ähnliche Partnerschaft zwischen Motorsport und Fussball zu finden. In der Rennserie Superleague Formula starteten erstmals 2008 verschiedene Teams unter dem Namen von Fussballclubs. So gab es zum Beispiel ein Team, das FC Basel hiess. Die Serie entpuppte sich aber schliesslich als totaler Flop, grosse Teile der letzten Saison mussten abgesagt werden, da sich immer mehr Fussballclubs zurückzogen. Da drängt sich die Frage auf, warum Sauber eine Sponsoringpartnerschaft mit einem Fussballclub eingeht, wenn die Vergangenheit gezeigt hat, dass das nicht funktioniert. Es scheint durchaus möglich, dass der Chelsea-Besitzer eines Tages als Aktionär bei dem von Finanzproblemen geplagten Sauber-Team einsteigen könnte, zumal auch Peter Sauber offen kommuniziert, dass er sich in naher Zukunft aus dem Business zurückziehen wird. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 03.05.2012, 10:21 Uhr
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9 Kommentare
Das von dieser Partnerschaft Chelsea mehr profitiert ist aber eine arg subjektive Meinung Herr Soom. Sauber braucht Geld, Chelsea will Bekanntheit. Chelsea bringt Geld, Sauber bringt eine Werbefläche einmal um die Welt. In meinen Augen ist das eine klassische Win-Win Situation.
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