Sport
Was man von Vettel noch erwarten kann
Von Roman Soom. Aktualisiert am 26.11.2012
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Formel 1: GP Kanada
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 1:32:09.143 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | +14.400 |
| 3. | Lewis Hamilton | Mercedes | +15.900 |
| 4. | Mark Webber | Red Bull | +25.700 |
| 5. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:09.700 |
| 6. | Jean-Eric Vergne | Toro Rosso | + 1 Runde |
| 7. | Paul di Resta | Force India | + 1 Runde |
| 8. | Felipe Massa | Ferrari | + 1 Runde |
| 9. | Kimi Raikkonen | Lotus | + 1 Runde |
| 10. | Adrian Sutil | Force India | + 1 Runde |
| Mehr... | |||
Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 132 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | 96 |
| 3. | Kimi Raikkonen | Lotus | 88 |
| 4. | Lewis Hamilton | Mercedes | 77 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | 69 |
| 6. | Nico Rosberg | Mercedes | 57 |
| 7. | Felipe Massa | Ferrari | 49 |
| 8. | Paul di Resta | Force India | 34 |
| 9. | Romain Grosjean | Lotus | 26 |
| 10. | Jenson Button | McLaren | 25 |
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Sebastian Vettel befindet sich seit gestern in sehr auserlesener Gesellschaft. Er gehört zusammen mit Michael Schumacher (2000–2004) und Juan Manuel Fangio (1954–1957) zu einer Gruppe von nur drei Fahrern, die drei WM-Titel in Folge holen konnten. Wie Experte Niki Lauda gegenüber dem TV-Sender RTL sagt, wird die Erfolgsgeschichte des Deutschen so schnell auch nicht aufhören: «Red Bull kommt mit dem schnellsten Auto in das nächste Jahr, wo es keine Änderungen im Reglement gibt. Sie können nahtlos an das anschliessen, was sie in diesem Jahr geschafft haben. Das wird sehr schwierig für alle anderen.» Aber nicht nur der Bolide, sondern auch der Rennstall im Allgemeinen scheint der Schlüssel zum Erfolg. «Eine Harmonie im Team treibt sie an, ein Zusammenhalt», erklärt der Österreicher. Zu verdanken hätten sie das vor allem Führungskräften wie Teamchef Christian Horner. «Red Bull ist ohne grosse Streitereien unterwegs. Nur so kann man dermassen erfolgreich sein», weiss Lauda.
Ein gutes Auto und ein harmonisches Team allein sind aber noch lange kein Garant für gute Ergebnisse. Vettel selbst hat sich als exzellenter Fahrer bewiesen und es seinen Kritikern gezeigt. Jacques Villeneuve, ehemaliger Formel-1-Pilot, hat kürzlich zum Beispiel gesagt, dass Vettel in brenzligen Situationen oft den Kopf verliert, während Fernando Alonso jeweils cool bleibt. Nach dem turbulenten Rennen in São Paulo, bei dem so viel gegen Vettel gelaufen ist, kann man sagen, dass Villeneuve sich geirrt hat. Diesen Charaktertest hat der Heppenheimer bestanden. Am Ende seines Entwicklungsprozesses sieht er sich deswegen aber noch lange nicht. «Ich bin sehr glücklich mit dem, was wir bisher erreicht haben. Aber das ist noch nicht das Ende. Ich bin entschlossen, weiterhin alles zu geben», sagt Vettel.
«Ich bin in meiner Position sehr glücklich»
«Das ist für andere Teams regelrecht bedrohlich», meint Lauda zum Selbstbewusstsein des neuen Weltmeisters. Auch die Art, wie Vettel sich ausdrückt, zeigt, dass er noch lange nicht genug hat. Er spricht davon, ständig dazuzulernen, sieht seine Entwicklung noch lange nicht als abgeschlossen an und hat auch von Red Bull noch nicht genug. «Im Moment gibt es keinen Grund, mich nach einem anderen Team umzusehen oder dergleichen. Ich bin in meiner Position sehr glücklich.» Der dreifache Weltmeister wird so schnell also nicht mit dem Siegen aufhören, denn er sitzt im schnellsten Auto, hat ein eingespieltes Team um sich und ist weiterhin hungrig auf Erfolg. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.11.2012, 13:06 Uhr
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