Sport
Nico Rosberg setzt erstes Zeichen
GP von Europa, Valencia
Freies Training. Erster Teil: 1. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1:41,175. 2. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 0,164 zurück. 3. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 0,208. 4. Robert Kubica (Pol), Renault, 0,540. 5. Felipe Massa (Br), Ferrari, 1,007. 6. Sebastian Vettel (De), Red-Bull-Renault, 1,041. 7. Mark Webber (Au), Red-Bull-Renault, 1,100. 8. Michael Schumacher (De), Mercedes, 1,137. Ferner: 13. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari, 2,135. 15. Pedro de la Rosa (Sp), Sauber-Ferrari, 2,222. 17. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 2,554.
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Der Mercedes-Fahrer, der in der laufenden Saison zwei 3. Plätze als Bestergebnis vorweisen kann, verwies den Briten Lewis Hamilton um 0,164 Sekunden auf Platz 2. Hinter Hamilton, der im McLaren-Mercedes zuletzt die Rennen in Kurtköy (Tür) und Montreal (Ka) für sich entschieden hatte, klassierte sich Weltmeister Jenson Button (Gb) im 3. Rang.
Für den Aufreger der ersten Trainingseinheit, die wie üblich hauptsächlich der «Streckenreinigung» diente, sorgten Bruno Senna und Sébastien Buemi. Der Waadtländer fuhr mit seinem Toro Rosso über einen mitten auf der Strecke liegenden Rückspiegel, den der brasilianische HRT-Fahrer verloren hatte. Die Übungseinheit wurde anschliessend für kurze Zeit unterbrochen, um die Splitterteile des Rückspiegels von der Strecke zu entfernen.
Neuland für Schumacher und de la Rosa
Neuland bedeutete der Valencia Street Circuit am Freitagmorgen für Pedro de la Rosa sowie Michael Schumacher. Rekordweltmeister Schumacher erreichte Rang 8, der Sauber-Pilot wurde mit 2,222 Sekunden Rückstand 15.. De la Rosas Teamkollege Kamui Kobayashi, der bereits im Rahmen der GP2-Serie mit dem Hafenrundkurs Bekanntschaft gemacht hatte, fuhr nur auf Platz 17 (2,554 Sekunden hinter Rosberg).
In Valencia findet an diesem Wochenende zum dritten Mal ein Formel-1-Grand-Prix statt. Wie in Monte Carlo ist die Strecke am hochmodernen Hafen, der 2007 und in diesem Jahr als Austragungsort des America's Cup diente, keine permanente Anlage, sondern ein Kurs auf teilweise öffentlichen Strassen. Allerdings liegt der Vollgasanteil bei 59 statt 42 Prozent, und die Auslaufzonen sind viel grosszügiger ausgelegt.
(fal/si)
Erstellt: 25.06.2010, 12:39 Uhr



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