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«Es war ein absolut verrücktes Rennen»
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 1:39:16.596 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | +9.300 |
| 3. | Felipe Massa | Ferrari | +26.000 |
| 4. | Sebastian Vettel | Red Bull | +38.200 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | +47.900 |
| 6. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:08.000 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | +1:08.900 |
| 8. | Jenson Button | McLaren | +1:19.500 |
| 9. | Sergio Perez | McLaren | +1:21.700 |
| 10. | Daniel Ricciardo | Toro Rosso | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 89 |
| 2. | Kimi Raikkonen | Lotus | 85 |
| 3. | Fernando Alonso | Ferrari | 72 |
| 4. | Lewis Hamilton | Mercedes | 50 |
| 5. | Felipe Massa | Ferrari | 45 |
| 6. | Mark Webber | Red Bull | 42 |
| 7. | Paul di Resta | Force India | 26 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 26 |
| 9. | Nico Rosberg | Mercedes | 22 |
| 10. | Jenson Button | McLaren | 17 |
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Nach dem turbulenten GP von Brasilien, indem Sebastian Vettel der sechste Rang genügte, um zum dritten Mal in Folge Weltmeister zu werden, war die Freude, aber auch die Erleichterung beim Wahl-Thurgauer gross. «Es war ein verrücktes Rennen, verrückter kann man es nicht gestalten. Es tut mir auch Leid, wenn der eine oder andere Fan von der Couch gefallen ist. Im Auto war es genauso spannend», formulierte es der Deutsche gegenüber den zahlreichen Journalisten treffend. Um sogleich anzufügen: «Im Moment könnte man mich anstechen, ich würde es nicht merken.»
Vettel hielt zu recht fest, dass man es ihm und dem Team von Red Bull nicht einfach gemacht hat. Der jüngste Dreifach-Weltmeister in der Königsklasse aller Zeiten meinte gar: «Schwieriger hätte uns man es nicht machen können.» Der Titelverteidiger sprach die sagenhaft ereignisreiche Startrunde an. «Der Start war soweit ganz gut. Dann wurde ich an die linke Seite gedrängt. Ich musste früh bremsen und habe dadurch Ränge verloren. Schliesslich wurde ich von hinten getroffen und habe das Feld auf mich zufahren sehen. Ich kam mir wie ein Geisterfahrer vor.»
Auch noch Probleme mit der Verständigung
Nach diesem Schock, ausgelöst durch Bruno Senna, behielt der WM-Leader aber kühlen Kopf. Und Vettel hielt zu recht fest: «Wir waren nach dem Unfall erstaunlich schnell wieder vorne. Uns wurden alle Steine in den Weg gelegt, aber es hat einfach sein sollen.» Nach dem Rennen sei vieles, was vorgefallen sei, wurscht. «Am Ende ist wichtig, dass wir es geschafft haben.» Denn es gab neben dem Reifenpoker zusätzlich Probleme mit der Kommunikation. «Da bleibt einem zunächst der Atem weg. Ich wusste auch bis zum Schluss nicht, ob es reicht. Ich habe dann natürlich die Safety-Car-Phase mitbekommen. Hinter dem Safety-Car ins Ziel zu zittern, war dann schon eine Qual.»
Dass der abtretende Altmeister Michael Schumacher dem noch nicht 26-jährigen Jung-Champion als erster Fahrer nach dem Rennen gratulierte, war irgendwie symbolisch für die Wachablösung in der Formel 1. Denn Schumacher ist der Meinung, dass Vettel ihm noch manche Rekorde wegnehmen wird.
Alonsos Enttäuschung und Stolz
Dass die Finalissima in Interlagos als äusserst spektakulär in die Geschichte eingehen wird, lag aber auch den Ferrari-Piloten Fernando Alonso (2.) und Felipe Massa (3.), die den Bullen nochmals gewaltig einheizten. «Ich bin sehr stolz auf mein Team, sehr stolz auf die diesjährige Saison», erklärte Alonso, dem die Enttäuschung über den (knapp) verpassten WM-Titel anzusehen war.
Der Spanier im Rennstall der Scuderia sprach sich sogleich Mut zu: «Wir versuchen es im nächsten Jahr wieder.»
(fal)
Erstellt: 25.11.2012, 21:39 Uhr



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