Das Rätselraten in der Formel 1 geht weiter
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Formel 1: GP Brasillien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Mark Webber | Red Bull | 1:32:17.464 |
| 2. | Sebastian Vettel | Red Bull | +16.900 |
| 3. | Jenson Button | McLaren | +27.600 |
| 4. | Fernando Alonso | Ferrari | +35.000 |
| 5. | Felipe Massa | Ferrari | +1:06.700 |
| 6. | Adrian Sutil | Force India | + 1 Runde |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes GP | + 1 Runde |
| 8. | Paul di Resta | Force India | + 1 Runde |
| 9. | Kamui Kobayashi | Sauber | + 1 Runde |
| 10. | Witali Petrow | Lotus Renault | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand
| Name | Team | Punkte | |
|---|---|---|---|
| 1. | Sebastian Vettel | Red Bull | 392 |
| 2. | Jenson Button | McLaren | 270 |
| 3. | Mark Webber | Red Bull | 258 |
| 4. | Fernando Alonso | Ferrari | 257 |
| 5. | Lewis Hamilton | McLaren | 227 |
| 6. | Felipe Massa | Ferrari | 118 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes GP | 89 |
| 8. | Michael Schumacher | Mercedes GP | 76 |
| 9. | Adrian Sutil | Force India | 42 |
| 10. | Witali Petrow | Lotus Renault | 37 |
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Die Frage nach den wahren Stärkeverhältnissen im aktuellen Starterfeld der Formel-1-WM konnte noch nicht beantwortet werden. Die zum Teil grossen Differenzen bei den gefahrenen Rundenzeiten deuten auf unterschiedliche Benzinmengen hin, mit denen die Fahrer ihre persönlichen Bestzeiten aufgestellt haben. Das Tankverbot im Rennen bringt es mit sich, dass die Spritladung in den einzelnen Autos in den freien Trainings sehr stark variieren und deshalb kein richtiger Vergleich gezogen werden kann. Einen ersten Überblick über die Hierarchie wird das Qualifying am Samstag liefern, das alle Fahrer mit einheitlich minimaler Benzinmenge bestreiten werden.
Sébastien Buemi war vom Pech verfolgt. Der Waadtländer war im zweiten Teil des Trainings wegen eines Hydraulik-Problems am Toro Rosso-Ferrari vollends zum Zuschauen verurteilt. In der ersten Phase hatte Buemi auf seiner schnellsten Runde 1,8 Sekunden auf die Bestzeit von Sutil eingebüsst.
Schumacher verlor zweimal gegen den Teamkollegen
Zu den Fahrern, die am Morgen mit Blick aufs Rennen wohl mit sehr viel Benzin an Bord geübt haben, gehörten Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi in den Sauber-Ferrari. Auch nach der Mittagspause hatte die Vorbereitung aufs Rennen im Zürcher Team Priorität. Gleichwohl drückten der Spanier und der Japaner ihre Bestzeiten um drei respektive vier Sekunden. Die umgekehrte Taktik wandte Ferrari an. Fernando Alonso und Felipe Massa blieben am Nachmittag bis kurz vor Schluss deutlich über ihren im ersten Teil erreichten Rundenzeiten.
Rückkehrer Michael Schumacher landete in den Trainings auf den Rängen 10 und 3 und musste sich zweimal von Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg (8. und 1.) geschlagen geben. (si)
Erstellt: 12.03.2010, 15:29 Uhr

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