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ZSC und SCB gewinnen ihre Heimspiele
Artikel zum Thema
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- EVZ siegt in Langnau nach Penaltys
- ZSC mit neuformierten Blöcken zum Sieg
- Bern schlägt HCD auch im dritten Saisonduell
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NLA
50. Runde
| 26.02. | Bern - ZSC Lions | 2 : 7 |
| 26.02. | Biel - Zug | 3 : 0 |
| 26.02. | Davos - Ambri | 7 : 3 |
| 26.02. | Lakers - Fr. Gotteron | 3 : 4 |
| 26.02. | Lugano - Kloten Flyers | 2 : 1 |
| 26.02. | SCL Tigers - Servette | 1 : 3 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U+ | U- | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Fr. Gotteron | 50 | 24 | 11 | 5 | 10 | 163:123 | 99 |
| 2. | Bern | 50 | 27 | 3 | 5 | 15 | 169:117 | 92 |
| 3. | Zug | 50 | 26 | 3 | 7 | 14 | 172:154 | 91 |
| 4. | ZSC Lions | 50 | 24 | 7 | 3 | 16 | 152:131 | 89 |
| 5. | Davos | 50 | 22 | 4 | 7 | 17 | 170:152 | 81 |
| 6. | Lugano | 50 | 21 | 5 | 7 | 17 | 163:139 | 80 |
| 7. | Servette | 50 | 23 | 4 | 3 | 20 | 146:139 | 80 |
| 8. | Biel | 50 | 19 | 5 | 5 | 21 | 160:161 | 72 |
| 9. | Kloten Flyers | 50 | 16 | 8 | 5 | 21 | 151:137 | 69 |
| 10. | Ambri | 50 | 14 | 4 | 3 | 29 | 128:178 | 53 |
| 11. | Lakers | 50 | 13 | 4 | 6 | 27 | 139:207 | 53 |
| 12. | SCL Tigers | 50 | 10 | 3 | 5 | 32 | 117:192 | 41 |
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Nach dem 2:4 gegen Fribourg-Gottéron verloren die Kloten Flyers bereits zum zweiten Mal de suite im neuen Jahr auf eigenem Eis. Die SCL Tigers mussten sich nach einem verbissenen Kampf erst mit 2:3 nach Penaltys gegen Favorit EV Zug geschlagen geben. Dank des Punktverlustes der Zuger konnte der SC Bern auf Rang 2 vorstossen.
Umstellungen beim Meister
Mit neuformierten Blöcken fanden die ZSC Lions gegen den EHC Biel den ersten Sieg im neuen Jahr. Roman Wick und Dustin Brown führten den Meister mit jeweils zwei Toren zum 5:2-Sieg. Der Zürcher Coach Marc Crawford reagierte auf die Heimniederlage vom Mittwoch gegen Bern (2:3 n.P.) und die vorangegangenen dürftigen Leistungen (drei Niederlagen aus vier Spielen) mit Umstellungen in allen Linien. Die Löwen realisierten mit den neuen Formationen den erwarteten Pflichtsieg, erzielten erst zum zweiten Mal in den vergangenen zwei Monaten mehr als vier Tore, überzeugten aber dennoch nicht uneingeschränkt. In vielen Szenen agierten die Zürcher zu verspielt, der direkte Zug aufs Tor fehlte oftmals.
Für die Ausnahmen sorgten Wick und Brown. Brown, der amerikanische Stürmer und Captain des Stanley-Cup-Siegers Los Angeles Kings, bevorzugt bei seinen Sturmläufen ohnehin keine Umwege. Aus dem Slot heraus gelangen Brown die Tore zum 2:2 (15.) und 4:2 (38.). Auch Wick gelangen zwei Tore, wobei ihm der erste Treffer gutgeschrieben wurde, weil Eric Beaudoin seine Hereingabe ins eigene Netz abfälschte. Beim Gamewinner zum 3:2 (30.) angelte sich Wick die Scheibe aber an der Bande neben dem Bieler Goal, daraufhin konnte er unbedrängt vors Tor fahren und Nationalgoalie Reto Berra bezwingen.
Der EHC Biel kam nur in der ersten Hälfte der Partie zu Chancen. In der 10. Minuten gingen die Bieler durch einen Doppelschlag binnen 27 Sekunden von Lockout-Gast Patrick Kane und Captain Mathieu Tschantré eher zufällig 2:1 in Führung. Zu Beginn des zweiten Abschnitts besassen Jacob Micflikier und Steve Kellenberger Möglichkeiten zur neuerlichen Führung. Insgesamt erwiesen sich die Lions aber als die klar stärkere Mannschaft.
Einbahn-Eishockey in Bern
Der SC Bern entschied auch das dritte Duell in dieser Saison gegen Davos für sich. Gegen die offensichtlich müden Bündner setzte sich der SCB in einem einseitigen Spiel problemlos mit 4:1 durch. Byron Ritchie erzielte die zwei wegweisenden Treffer.
Es war Einbahn-Eishockey, was die 17'131 Zuschauer in der zum dritten Mal ausverkauften PostFinance-Arena zu sehen bekamen. der SCB dominierte den HCD im Klassiker fast nach Belieben. Die Berner Dominanz schlug sich allerdings erst gegen Ende des zweiten Drittels auf dem Resultatblatt nieder. Ritchie sorgte mit einem Doppelpack innerhalb von dreieinhalb Minuten für die vorentscheidende 3:1-Führung.
Davos besass seine beste Phase nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich (28.), den Joe Thornton nach einem Fehlpass von Berns Martin Plüss realisierte. Mehr als ein Strohfeuer war die kurze Druckphase der Bündner jedoch nicht. Im letzten Abschnitt kam der Spengler-Cup-Finalist - unter anderem im Powerplay - zwar noch zu einigen Möglichkeiten, mit dem 4:1 für Bern zehn Minuten vor dem Ende sorgte Pascal Berger aber endgültig für klare Verhältnisse. Das strenge Programm mit mittlerweile sieben Partien in neun Tagen scheint seine Spuren beim Team von Arno Del Curto doch hinterlassen zu haben.
Auf Berner Seite standen neben Ritchie einmal mehr, aber vielleicht zum letzten Mal in Bern, die NHL-Stars im Mittelpunkt. Alle drei Berner Lockout-Verstärkungen fügten sich in die Skorerliste ein: Der überragende John Tavares steuerte zwei Assists bei, Roman Josi und Mark Streit, der gegen den HCD seine 500. NLA-Partie bestritt, je einen. Bei Davos fehlte erneut Rick Nash. Der NHL-Star wartet in den USA den Entscheid ab, ob der Lockout beendet wird oder nicht.
Kparghai hat doch gebissen
Eishockey-Verteidiger Clarence Kparghai (Biel) hat John Tavares (Bern) doch gebissen. Zu diesem Schluss kam Einzelrichter Reto Steinmann nach einem aufwändigen Verfahren mit Einvernahme der Spieler am Spengler-Cup und ärztlichen Attests. Sowohl der Arzt des Team Canada in Davos als auch ein unabhängiges Kurzgutachten eines Zuger Kantonsarztes kamen zum Schluss, dass es sich um eine Bisswunde bei Tavares handelte. Liga-Richter Steinmann büsste Kparghai lediglich mit 900 Franken, weil der Bieler Verteidiger, der sich beim NHL-Star im «Schwitzkasten» befand, in Notwehr gehandelt habe.
(fal/si)
Erstellt: 04.01.2013, 21:54 Uhr
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