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«Wir sind glücklich, aber noch nicht zufrieden»
Von Simon Graf. Aktualisiert am 27.03.2012 3 Kommentare
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Was hätten Sie entgegnet, wenn Ihnen jemand gesagt hätte, der ZSC würde Davos und Zug 4:0 eliminieren?
Ich hätte ihm zugelächelt. Wir glaubten immer an uns, daran, dass wir im Playoff etwas erreichen könnten. Aber zweimal 4:0 hatten wir sicherlich nicht erwartet. Natürlich nehmen wir es gerne.
In den beiden Serien erzielten die ZSC Lions 30 zu 9 Tore. Eine beeindruckende Bilanz.
Beeindruckend sind vor allem die neun Tore, die Flüeler in acht Spielen zugelassen hat. Das ist ein unglaublicher Wert. Aber wir müssen schon wieder nach vorne schauen. Im Final werden wir auf einen Gegner mit sehr viel Selbstvertrauen treffen. Egal, ob es Bern oder Fribourg ist.
Wie erklären Sie die Entwicklung vom Durchschnittsteam der Qualifikation zum Dominator im Playoff ?
Wir hatten einen schwierigen Start, haben danach aber immer besser gespielt. Auch wenn es sich nicht immer auszahlte in Resultaten. Es ist das Ziel jedes Teams, im Playoff sein bestes Eishockey zu spielen. Das ist uns gelungen.
Musste sich das Team zuerst an Bob Hartley gewöhnen?
Es war ein beidseitiger Prozess. Wir mussten uns an sein System gewöhnen, es verinnerlichen. Aber auch er machte eine Entwicklung. Es ist schon etwas anderes, ob man in Nordamerika oder in Europa coacht. Wir haben uns gefunden.
Ist Hartley weicher geworden?
Nein, weicher sicher nicht. Er ist sehr fordernd. Und das ist auch gut so. Er hat bei uns eine Leistungskultur entwickelt.
Was war der Schlüssel im Playoff ?
Wir spielten gegen die beiden besten Offensivteams. Klar ist da die Abwehrarbeit der Schlüssel. Flüeler war hervorragend, aber auch die Stürmer haben extrem gut defensiv gearbeitet.
Wie war die Stimmung am Samstagabend in der Kabine?
Gut, aber nicht ausgelassen. Wir sind glücklich, aber noch nicht zufrieden. Wir wollen noch mehr.
Schauen Sie sich am Dienstag das TV-Spiel Fribourg gegen Bern an?
Ich weiss nicht. Ich denke, wir werden von unserem Finalgegner noch genug Videobilder zu sehen bekommen.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 27.03.2012, 07:49 Uhr
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3 Kommentare
Segi ist ein cooler Typ, aber leider ist er auch der Verteidiger beim ZSC, der die meisten Fehler macht so wie im Spiel 2 und 3 gegen den EVZ - z.T. ganz ärgerliche und völlig unnötige, die ins Auge hätten gehen können.....und die Puste braucht er (leider) sehr oft zum diskutieren, statt zum Kufen (der Schnellste ist er ja auch nicht mehr!) - trotzdem good luck for the Final - wäre sensationell! Antworten


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