Sport
Sprunger fehlt zum WM-Auftakt
Artikel zum Thema
- Knacknüsse aus dem Osten
- Sprungers Kopf – und der Blick auf Josi
- Der Liveticker zum WM-Final Russland - Slowakei
- Russland – der logische Weltmeister
- Malkin deklassiert Finnland im Alleingang
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Teilen und kommentieren
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Berra kommt gegen die Kasachen in seinem neunten Länderspieleinsatz zum persönlichen WM-Debüt. Der Bieler Keeper, der sich die Goalie-Position an der WM in Helsinki mit Tobias Stephan teilt, wird damit von Trainer Sean Simpson für die ausgezeichneten Leistungen während der Saison und in der Vorbereitung belohnt. Berra freut sich auf seine bevorstehende erste WM-Partie: «Es ist unglaublich schön, dass ich spielen kann. Ich habe nicht unbedingt damit gerechnet.»
Julien Sprunger trainierte auch am Donnerstag mit der Mannschaft. Gegen die Kasachen wird der Freiburger Stürmer aber noch geschont. Simpson rechnet weiterhin damit, dass er Sprunger im Verlauf des Turniers noch einsetzen kann und behält ihn im Team. «Es geht jeden Tag besser, aber zum Spielen reicht es noch nicht ganz», kommentierte Sprunger. Der Flügel war im ersten Testspiel gegen die Kanadier am letzten Sonntag in Freiburg mit dem Kopf auf das Eis geprallt.
Gegen den heutigen Gegner Kasachstan weisen die Schweizer eine negative Bilanz auf. Von drei Partien verloren sie bisher deren zwei. Der einzige Sieg gelang dem Schweizer Team an der WM 2005 in Wien (2:1 nach einem 0:1-Rückstand). Davor verloren sie an der B-WM 1997 (unter Trainer Simon Schenk) 2:5 und in einem Testspiel 1998 in Rapperswil 2:3.
Mit den damaligen Teams hat die aktuelle kasachische Auswahl, die letztes Jahr den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Gruppe schaffte, nicht mehr viel zu tun. Das Gros der Mannschaft spielt in der russischen KHL. Nicht weniger als 14 Spieler stehen bei Barys Astana unter Vertrag. Der Klub ist - ähnlich wie Dynamo Minsk in Weissrussland - quasi ein staatlicher Verein.
Der Wiederaufstieg gelang Kasachstan mit dem in der Schweiz bestens bekannten Trainer Andrej Chomutow. Der ehemalige Freiburger Topstürmer wurde im Oktober aber entlassen und durch seinen Vorgänger Andrej Schajanow abgelöst. Chomutow hatte parallel auch Barys Astana trainiert. (si)
Erstellt: 05.05.2012, 12:21 Uhr




Sportbilder der Woche


















