Schweizer NHL-Gipfel geht an Raphael Diaz
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Yannick Weber ist derzeit verletzt, im Bild spielt er gegen Philadelphia Flyers. (Bild: Keystone )
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Obwohl beide Teams nur noch geringe Chancen haben, sich für die Playoffs der National Hockey League zu qualifizieren, ist die Affiche New York Islanders gegen Montreal Canadiens aus helvetischer Sicht eine besondere. Bei beiden Teams stehen nämlich zwei Schweizer unter Vertrag. Yannick Weber konnte die Reise nach Long Island freilich nicht unternehmen. Der Berner in Diensten der Canadiens hatte sich in der Verlängerung der Partie gegen Pittsburgh nach einem Check von Chris Kunitz am linken Knie verletzt. Weber bezeichnete die Verletzung als «nicht allzu gravierend». Trotzdem wird er mindestens eine Woche pausieren müssen.
Die helvetische Übermacht nützte Mark Streit und Nino Niederreiter freilich nichts, am Schluss bejubelte Raphael Diaz einen 4:2-Erfolg des kanadischen Traditionsteams. Streit musste sich mit einem persönlichen Erfolgserlebnis begnügen: Knapp zwei Minuten vor Schluss und nur 48 Sekunden nach dem ersten Tor der Islanders erzielte der Berner das 2:3 – er umkurvte zuerst einen Gegenspieler und bezwang dann den brillanten Montreal-Goalie Carey Price mit einem trockenen Schuss. Doch der Anschlusstreffer durch den Captain, der so lange auf dem Eis stand wie kein anderer (fast 26 Minuten) kam zu spät. Eine Sekunde vor dem Ende schoss Max Pacioretty für die Besucher seinen dritten Treffer, wobei er die Scheibe im verlassenen Tor unterbrachte.
Während die Islanders am Ende trotz grossem Aufwand und spielerischer Überlegenheit mit leeren Händen dastanden, sagte Diaz: «Das Wichtigste ist, dass wir die beiden Punkte geholt haben.» Die Aussage verdeutlicht: Ganz abgeschrieben hat der Zuger die Playoff-Teilnahme noch nicht.
(Berner Zeitung)
Erstellt: 10.02.2012, 08:45 Uhr
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