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«Es braucht das beste Spiel der Serie»

Von Emil Bischofberger. Aktualisiert am 24.03.2012

Der SC Bern hat Erfahrung mit 4:0-Siegen in einem Playoff-Duell. Die Mannschaft nimmt Stellung, wie sie das vierte Spiel gegen Fribourg-Gottéron gewinnen will.

Im letzten Spiel durften sie jubeln: Die Berner Andreas Haenni, Etienne Froidevaux, Pascal Berger und Jean-Pierre Dumont.

Im letzten Spiel durften sie jubeln: Die Berner Andreas Haenni, Etienne Froidevaux, Pascal Berger und Jean-Pierre Dumont.
Bild: Keystone

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Am Freitagmittag geniessen die Spieler des SCB den matchfreien Tag mit einem Training an der frischen Luft: Fussball auf der Allmend ist angesagt. Strahlende Gesichter sind bei der Rückkehr in die Kabine auszumachen. Auch Antti Törmänen war mit vollem Einsatz dabei, davon zeugt seine ziemlich verdreckte Trainingshose. «Und es hat sich gelohnt. Wir haben endlich wieder einmal gewonnen», sagt er lächelnd. Die Stimmung ist auch in der Halle gut, wo die überzähligen, die angeschlagenen und die Fussballmuffel unter ihnen eine lockere Einheit mit Co-Trainer Lars Leuenberger absolvieren. Es wird viel gelacht, kein Wunder nach dem 6:1 am Vorabend.

Thomas Déruns steht zwar zum zweiten Mal wieder auf dem Eis, gesprächig gibt er sich über seinen Gesundheitszustand aber nicht. Derzeit kein Problem für Törmänen. Es drängen sich keine Wechsel auf. Beim SCB hat man Erfahrung mit 4:0-Seriensiegen. Im Vorjahr bezwang das Team Langnau im Viertelfinal 4:0, im Meisterjahr davor erst Lugano, dann Kloten ebenfalls. Somit beschäftigt vor dem ausverkauften zweiten Heimspiel heute Abend (20.15 Uhr, live auf SF 2) nur eine Frage: Was muss Bern machen, um auch das vierte Spiel gegen Fribourg-Gottéron zu gewinnen?

Byron Ritchie: «Dasselbe, was wir in den Partien 1 bis 3 getan haben. Einen guten Start erwischen und danach unser Spiel aufziehen. Ich glaube, sonst ändert sich nichts. Es ist immer noch eine Serie, zufälligerweise haben wir die ersten drei Spiele gewonnen. Wir müssen nun weiterhin die richtigen Dinge tun.»

Joël Vermin: «Ihnen gar keine Hoffnung, keinen Raum lassen, damit sie sich nicht mehr aufbäumen können. Ganz am Anfang ihnen schon den Dolch ins Herz stechen.»

Pascal Berger: «Es braucht das beste Spiel der ganzen Serie. Wir wissen: Freiburg wird nie aufgeben, darum müssen wir von Anfang an dagegenhalten und unser Spiel durchziehen.»

Tristan Scherwey: «Klar können wir Freude haben an den ersten drei Siegen. Aber nun folgt ein neuer Tag. Das vierte Spiel wird nicht einfach sein. Sie werden um ihr Leben kämpfen. Wir müssen einfach genau so weiterspielen wie bisher, dann kommt es gut. Zusammenstehen, die kleinen Sachen gut machen, dann holen wir den Sieg.»

Ryan Gardner: «Es wird hart. Nichts ist vorbei. Letztes Jahr lagen wir gegen Kloten 0:3 hinten und kamen zurück. Wir sollten uns keine Gedanken über die Resultate machen, sondern nur darüber, wie wir spielen.»

David Jobin: «Wir schauen Spiel für Spiel. Es ist noch nicht vorüber, und Freiburgs letzte Chance. Sie werden alles geben, sie dürfen nicht mehr verlieren. Es wird noch einmal hart.»

Etienne Froidevaux: «Es braucht eine super Einstellung. Das ist das Wichtigste, dort beginnt es. Wir wissen: Freiburg wird um sein Leben kämpfen. Und wir müssen genau gleich spielen. Mit Intensität und dieser Einstellung. Sonst ist man den bekannten Schritt zu spät, und das darf nicht passieren.»

Jean-Pierre Dumont: «Ich will nicht über die Möglichkeit eines 4:0 sprechen. Natürlich habe ich das in meiner Karriere schon erlebt. Im Moment müssen wir uns einfach aufs nächste Spiel fokussieren. Und klar wollen wir die Serie so schnell wie möglich beenden. Dafür brauchen wir einen grossen Start.»

Antti Törmänen (Trainer): «Kein Gedanke an den vierten Sieg in Serie oder den fünften, sechsten - wie auch immer . . . Es ist das eine Spiel, das wir gewinnen wollen. Es bringt nichts, jetzt über die Zukunft nachzudenken. So ist es immer: Wenn du dich nur aufs Spiel konzentrierst, behältst du den Fokus.»

Travis Roche (überzählig): «Wir müssen weiter so spielen wie bisher. Aber über 60 Minuten. Wir hatten nun zwei schlechte zweite Drittel, wo wir in Schwierigkeiten kamen. Die müssen wir eliminieren. Freiburg wird mit maximaler Energie ins Spiel starten. Aber wenn wir weiter so hart und diszipliniert spielen, haben wir eine gute Chance.»Jean-Pierre Vigier (überzählig): «Wir müssen Vollgas rauskommen. Sie werden zum Äussersten entschlossen sein. Wir müssen bereit sein vom ersten Bully weg, und das Leben, das in ihnen steckt, aushauchen.» (Der Bund)

Erstellt: 24.03.2012, 10:42 Uhr

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