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«Der nächste Gegner ist stark»

Von Adrian Ruch. Aktualisiert am 17.03.2010 1 Kommentar

SCB-Sportchef Sven Leuenberger (40) lobte nach dem Sieg in Lugano und der Halbfinal-Qualifikation das Team, will aber noch nicht vom Meistertitel sprechen.

Bleibt kritisch: Sven Leuenberger sieht nach wie vor Steigerungspotenzial beim Qualifikationssieger SC Bern.

Bleibt kritisch: Sven Leuenberger sieht nach wie vor Steigerungspotenzial beim Qualifikationssieger SC Bern.
Bild: Keystone

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NLA

50. Runde

25.02.Bern - Ambri1 : 4
25.02.Biel - Davos1 : 4
25.02.Kloten Flyers - Fr. Gotteron3 : 2
25.02.SCL Tigers - Rapperswil-Jona Lakers1 : 3
25.02.ZSC Lions - Servette3 : 0
25.02.Zug - Lugano0 : 1
Stand: 25.02.2012 22:19

Rangliste

NameSpSU+U-NG:EP
1.Zug50248108173:13198
2.Davos50277313155:11798
3.Fr. Gotteron50266414156:12094
4.Kloten Flyers50272615158:11791
5.Bern50236615153:13087
6.Lugano50215618152:15079
7.ZSC Lions50198419136:12977
8.Biel50194324114:12868
9.Servette50165920117:12667
10.SCL Tigers50135329124:16652
11.Ambri50106727102:15349
12.Rapperswil-Jona Lakers5012123599:17240
Stand: 25.02.2012 22:20

Sind Sie nach der Halbfinalqualifikation des SC Bern erleichtert?
Ja, ich bin sehr froh, hat es dieses Jahr mit dem Überstehen des Viertelfinals geklappt. Und ich darf sagen, dass wir die Serie souverän gewonnen haben.

Haben Sie als Sportchef nach zwei überraschenden Niederlagen im Viertelfinal den Erfolgsdruck ein wenig gespürt?
Nicht nur ein wenig; ich habe gewusst, worum es ging. In dieser Situation gilt es, ruhig zu bleiben, Selbstvertrauen auszustrahlen und daran zu glauben, dass man die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Was hat Ihnen an der Leistung Ihrer Mannschaft besonders gut gefallen?
Die grosse Disziplin und die Leistung in der Defensive; die Mannschaft hat nur wenige Überzahlsituationen zugelassen. Wichtig war auch die Steigerung im Powerplay; das Boxplay ist schon länger gut.

Wo sehen Sie noch Steigerungspotenzial?
Im zweiten Drittel, als das Team unter Druck kam und auch in Rückstand hätte geraten können, hätte es etwas ruhiger agieren, das Heft wieder in die Hand nehmen sollen. Doch das ist Kritik auf ganz hohem Niveau.

Es dauert nun über eine Woche bis zum nächsten Match. Ist diese lange Pause ein Vorteil?
Drei, vier Tage Pause wären ideal. Doch sollten andere Serien über sieben Spiele gehen, könnte die lange Ruhephase im Verlauf der Playoffs noch zum Vorteil werden.

Derzeit sieht es danach aus, als ob der SCB auf Gottéron treffen wird. Wären Ihnen die Freiburger als Gegner recht?
Die Liga ist so ausgeglichen wie noch nie; schon im Viertelfinal scheiden daher vier gute Teams aus. Ob wir auf Gottéron oder einen anderen Klub treffen – der nächste Gegner ist sowieso sehr stark.

Nach den Enttäuschungen in den letzten Saisons ist das Wort «Meister» beim SCB bisher tabu gewesen. Und jetzt?
Unser nächstes Ziel ist nun, die Halbfinalserie zu gewinnen. Und um es zu erreichen, unternehmen wir alles.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 17.03.2010, 09:50 Uhr

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1 Kommentar

Michi Siedler

18.03.2010, 17:27 Uhr
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Als Vorrundensieger hat der SCB zurecht den Letzten zugesprochen erhalten. Lugano ist aber kein Gradmesser, den dieses Team gehört mit seinen Leistungen nicht unter die ersten acht. Mal schauen wie es weitergeht, denn die neuen Gegner kommen, Davos, Kloten, Servette, etc. sind ganz andere Gegner. Bis jetzt überzeugte Bern überhaupt nicht und eine Bruchlandung ist realistisch. Meisterfeier eher NO! Antworten



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