Biel bricht den Bann im Hallenstadion
Aktualisiert am 17.01.2012 4 Kommentare
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NLA
50. Runde
| 25.02. | Bern - Ambri | 1 : 4 |
| 25.02. | Biel - Davos | 1 : 4 |
| 25.02. | Kloten Flyers - Fr. Gotteron | 3 : 2 |
| 25.02. | SCL Tigers - Rapperswil-Jona Lakers | 1 : 3 |
| 25.02. | ZSC Lions - Servette | 3 : 0 |
| 25.02. | Zug - Lugano | 0 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U+ | U- | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Zug | 50 | 24 | 8 | 10 | 8 | 173:131 | 98 |
| 2. | Davos | 50 | 27 | 7 | 3 | 13 | 155:117 | 98 |
| 3. | Fr. Gotteron | 50 | 26 | 6 | 4 | 14 | 156:120 | 94 |
| 4. | Kloten Flyers | 50 | 27 | 2 | 6 | 15 | 158:117 | 91 |
| 5. | Bern | 50 | 23 | 6 | 6 | 15 | 153:130 | 87 |
| 6. | Lugano | 50 | 21 | 5 | 6 | 18 | 152:150 | 79 |
| 7. | ZSC Lions | 50 | 19 | 8 | 4 | 19 | 136:129 | 77 |
| 8. | Biel | 50 | 19 | 4 | 3 | 24 | 114:128 | 68 |
| 9. | Servette | 50 | 16 | 5 | 9 | 20 | 117:126 | 67 |
| 10. | SCL Tigers | 50 | 13 | 5 | 3 | 29 | 124:166 | 52 |
| 11. | Ambri | 50 | 10 | 6 | 7 | 27 | 102:153 | 49 |
| 12. | Rapperswil-Jona Lakers | 50 | 12 | 1 | 2 | 35 | 99:172 | 40 |
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Die ZSC Lions verlieren das Heimspiel gegen den EHC Biel mit 2:5. Für die Seeländer war es der erste Sieg im Hallenstadion seit 18 Jahren. Nach dem ersten Drittel hatte der ZSC noch 2:1 geführt. Die Wende durch die Tore von Grieder und Beaudoin kam aber schon bis zur Spielhälfte. Die Bieler schossen drei Tore in Überzahl, Doppeltorschütze war Sébastien Bordeleau.
Die ZSC Lions bleiben damit in dieser Saison kontant unkonstant. Nach vier Siegen in Folge verlieren die siebtklassierten Lions ausgerechnet gegen den Achten Biel. Die Zürcher kassierten vor ihrer zweitniedrigsten Heimkulisse der bisherigen Saison (6360 Zuschauer) die erste Pleite im Hallenstadion gegen die Seeländer seit dem 14. Dezember 1993 (0:1).
Drei Powerplaytore
Biel entschied die Partie mit drei Powerplaytoren und einem starken Keeper Reto Berra zu seinen Gunsten. Der aus der Organisation der ZSC Lions hervorgegangene Nationalkeeper hielt sein Team im Schlussdrittel mit mehreren Schlüsselparaden beim Stande von 3:2 für Biel auf Siegkurs. Der Kanadier Sébastien Bordeleau war Doppeltorschütze für die Gäste.
Die ZSC Lions versagten einmal mehr in den Powerplays. Das schwächste Überzahl-Team der Liga zementierte seinen miserablen Ruf mit über einem Dutzend Minuten Überzahl ohne Torerfolg, darunter im Finish mit einer erfolglosen Phase von knapp 50 Sekunden mit sechs gegen drei Feldspielern.
Das Bangen geht weiter
Statt sich im Kampf um die Playoff-Qualifikation definitiv etwas Luft zu verschaffen beziehungsweise den 6. Platz ins Visier zu nehmen, müssen die ZSC Lions nun weiterhin um die Teilnahme um die Endausmarchung für den Meistertitel bangen. Der Vorsprung auf Biel ist bis auf zwei Punkte zusammengeschrumpft, jener auf das neuntklassierte Genève-Servette unterhalb des Playoff-Trennstrichs beträgt noch neun Punkte.
Lions kamen zu leicht zu ihren Toren
Die ZSC Lions hatten im Startdrittel aus einem 0:1-Rückstand problemlos eine 2:1-Führung gemacht. Doch als Severin Blindenbacher zu Beginn des Mitteldrittels den Pfosten traf und damit das 3:1 für die Lions verpasste, kippte das Spiel wieder. Biels Back Marc Grieder machte kurz darauf mit dem 2:2 sein ohnehin kaum zu vermeiden gewesenes Schlittschuh-Eigentor beim 1:1 der ZSC Lions wieder wett.
Endgültig in die Bredouille geriet das Heimteam, als die beiden Nationalverteidiger Mathias Seger und Severin Blindenbacher innerhalb von drei Sekunden auf die Strafbank geschickt wurden. Die Gäste spielten damit 117 Sekunden in doppelter Überzahl, doch das 3:2 für Biel gelang dem Kanadier Eric Beaudoin erst, als einzig noch Blindenbacher für eine Sekunde in der Kühlbox sass.
Biel hatte die erste Überzahlphase der Partie schon nach drei Sekunden zum Führungstreffer durch Sébastien Bordeleau genutzt, der mit einem Slapshot von der blauen Linie ZSC-Keeper Lukas Flüeler bezwang. Ohne allzu grossen Aufwand vermochten die ZSC Lions aber zu reagieren. Beim 1:1-Ausgleich von Luca Cunti handelte es sich um ein Schlittschuh-Eigentor des Bieler Backs Marc Grieder. Und ZSC-Verteidiger Patrick Geering brachte das Heimteam wenig später zum einzigen Mal in dieser Partie in Führung.
ZSC Lions - Biel 2:5 (2:1, 0:2, 0:2)
Hallenstadion. - 6360 Zuschauer. - SR Eichmann/Reiber, Fluri/Müller. - Tore: 2. Bordeleau (Miéville/Ausschluss Ambühl) 0:1. 8. Cunti 1:1. 13. Geering (Ambühl) 2:1. 26. Grieder (Spylo) 2:2. 31. Beaudoin (Miéville/Ausschluss Blindenbacher) 2:3. 52. Spylo (Ehrensperger, Kparghai/Ausschluss Blindenbacher) 2:4. 60. (59:46) Bordeleau 2:5. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Tambellini; Miéville.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; McCarthy, Seger; Gobbi, Daniel Schnyder; Down, Cunti, Tambellini; Bastl, Pittis, Monnet; Patrik Bärtschi, Ambühl, Kenins; Bühler, Schäppi, Schommer.
Biel: Berra: Huguenin, Preissing; Kparghai, Gossweiler; Fröhlicher, Grieder; Gaëtan Haas, Bordeleau, Beaudoin; Spylo, Miéville, Tschantré; Truttmann, Ehrensperger, Marc Wieser; Zigerli, Gloor, Wetzel; Lauper.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Breitbach (verletzt) und Cory Murphy (überzählig), Ryser und Camperchioli (beide GCK Lions), Biel ohne Peter, Steinegger, Sjusin und Wellinger (alle verletzt). - 21. Pfostenschuss Blindenbacher. - ZSC Lions ab 56:24 ohne Torhüter. - Timeouts: 57:38 Biel, 58:42 ZSC Lions.
Rangliste: 1. Zug 80. 2. Davos 77. 3. Fribourg 76. 4. Bern 72. 5. Kloten Flyers 71. 6. Lugano 61. 7. ZSC Lions 57. 8. Biel 55. 9. Genève-Servette 48. 10. Ambri-Piotta 43. 11. SCL Tigers 40. 12. Rapperswil-Jona Lakers 34. (si/ami)
Erstellt: 17.01.2012, 22:07 Uhr
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4 Kommentare
Nun hat es auch der letzte Fan bemerkt: Beim Z ist ein grösserer Schnitt vonnöten. Warum ziehen wir immer bei den Ausländern (Ausnahme: Tambellini) die A....karte? Warum sind diese, kaum weg aus Örlikon, Mannschaftsstützen beim neuen Klub? Gobbi u.Ziegler-zwei Riesenflops, Pittis, Seger, Blindi Bärtschi haben ihren Zenit schon lange überschritten und lastbutleast Hartley ist hier am falschen Ort. Antworten

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