Die YB-Frauen wollen vorzeitig die Klasse halten

In Derendingen beginnt für die NLA-Fussballerinnen am Samstag die zweite Phase der Qualifikation. Die Ausgangslage ist gut.

Die YB-Frauen wollen den harten Cut überstehen. Dafür müssen sie ihre Tabellenposition mindestens verteidigen.

Die YB-Frauen wollen den harten Cut überstehen. Dafür müssen sie ihre Tabellenposition mindestens verteidigen. Bild: Adrian Moser

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Acht Runden stehen noch aus, danach kommt es im Klassement zum Cut. Sechster müssen die Bernerinnen werden, um sich den Verbleib in der höchsten Liga zu sichern. Aktuell liegen sie mit fünf Punkten Vorsprung auf genau diesem rettenden Rang. Die Finalrunde bestreiten diese Saison nur sechs Teams, weil die bisher aus zehn Teilnehmern bestehende NLA auf acht reduziert wird.

Der Verband hofft durch diese Massnahme, das Niveau der heimischen Meisterschaft steigern zu können. Es ist dies der nächste Schritt in der Entwicklung des Schweizer Frauenfussballs, nachdem sich das Nationalteam dank Know-how der im Ausland engagierten Spielerinnen ins öffentliche Bewusstsein gespielt hat.

Woche der Wahrheit Ende März

Für den im März stattfindenden Zypern-Cup hat Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg mit Viola Calligaris und Florijana Ismaili zwei YB-Akteurinnen aufgeboten. Weitere drei – Torhüterin Jennifer Oehrli, Verteidigerin Carola Fasel und Mittelfeldspielerin Melanie Müller – sind auf Pikett. Die Hauptstädterinnen nutzten die Winterpause, um ihr Kader aufzupolieren. Von Yverdon verpflichteten sie die Stürmerin Camille Surdez, Kim Dubs kam vom FC Zürich.

Beide stehen im Kader der nationalen U-19-Auswahl, für die Surdez in zehn Spielen schon sieben Tore erzielte. Leihweise abgegeben hat YB Veronica Maglia (nach Yverdon) und Bahtie Avdyli (zum Auftaktgegner Derendingen). Janine Burla fehlt wegen eines Auslandaufenthalts, Celine Imhof ist weiter verletzt. In der Liga könnte die Kalenderwoche 12 Ende März von Bedeutung werden. Dann treffen die YB-Frauen innert vier Tagen mit Staad und Yverdon auf zwei Teams, die hinter ihnen stehen und die sie auf Distanz halten müssen.

Auf ein Entscheidungsspiel in der letzten Meisterschaftsrunde gegen das an Position 8 liegende GC sollten es die Bernerinnen nicht ankommen lassen. Am 18. März treten sie zudem auswärts im Cup-Viertelfinal gegen den B-Ligisten Therwil an. Ein weiterer Vorstoss im K.-o.-Wettbewerb scheint möglich. Die Auslosung wollte es nämlich, dass die ersten vier der NLA-Tabelle im Cup direkt aufeinander treffen.

(Der Bund)

Erstellt: 17.02.2017, 07:13 Uhr

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