Yakin und Präsident Stierli nehmen Stellung zu den Vertragswirren
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 07.02.2011 3 Kommentare
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In den vergangenen Tagen sind um den Internationalen einige Rätsel entstanden. Nachdem der Basler an einer Pressekonferenz erklärt hatte, sein Vertrag sei um ein Jahr verlängert worden, dementierte der Verein diese Meldung umgehend. An dieser besagten Pressekonferenz vom vergangenen Donnerstag war der Präsident allerdings nicht anwesend. Deshalb ist offenbar einiges aus dem Ruder gelaufen.
«Eigentlich möchte ich das Ganze gar nicht mehr kommentieren», sagt Walter Stierli. «Es gibt immer wieder Journalisten, die gewisse Sachen aus dem Zusammenhang reissen», erklärt der Chef. Er kann es auch nicht verstehen, dass man in gewissen Medien immer wieder versucht, Yakin negativ darzustellen. Stierli erklärt DerBund.ch/Newsnet, wie es um Yakins Vertrag tatsächlich steht. «Wenn Hakan Yakin die Hälfte der Spiele, also 18 Partien absolviert hat, verlängert sich sein Vertrag automatisch um ein Jahr», sagt Stierli. Und diese Anzahl habe er bereits erreicht. «Gegen den FC Zürich machte er sein 19. Spiel. Also wird er auch in der kommenden Saison für uns spielen. »
Yakin wird beim FC Luzern ins Management eingebunden
Meldungen, dass Hakan Yakin seinen Vertrag sogar um zwei Jahre bis 2013 verlängert habe, dementiert Stierli allerdings. «Die Wahrheit ist, dass ich und der Verwaltungsrat mit Hakan im Trainingslager in Ägypten über seine Zukunft beim FC Luzern gesprochen habe», sagt Stierli. Ob Yakin auch 2013 Spieler sei, hänge ganz von seiner physischen Verfassung ab. «Dann werden Trainer Rolf Fringer, Hakan und ich nach einer Analyse der Situation entscheiden, ob es Sinn macht, dass er noch eine weitere Saison anhängt», erklärt Stierli. Besprochen und mündlich abgemacht sei jedenfalls, dass Yakin nach Beendigung seiner Karriere ins Management des FC Luzern eingebunden werde. «Es ist mir sehr wichtig, dass uns die Erfahrung von Hakan Yakin erhalten bleibt», sagt Stierli.
Yakin räumt Fehler ein
Auch Hakan Yakin nimmt gegenüber DerBund.ch/Newsnet zu den letzten Tagen Stellung. «In meinem speziellen Fall ist es Sache des Präsidenten, die Vertragsverlängerung bekannt zu geben», sagt der Internationale. «Als ich am vergangenen Donnerstag nach einer allfälligen Vertragsverlängerung gefragt wurde, ist mir mitten in der Antwort eingefallen, dass dies eigentlich wie abgemacht die Sache des Präsidenten ist, so etwas zu kommunizieren», sagt Yakin. Deshalb sei das Ganze etwas unglücklich herübergekommen. «Im Übrigen interessiert es mich nicht, dass gewisse Medien über mich ganz gezielt nur noch Wegwerfartikel produzieren.» (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.02.2011, 11:59 Uhr
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