«Wir werden uns sicher nicht selbst zerfleischen»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 21.04.2010 8 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
YB-Captain Marco Wölfli ist jedoch absolut nicht beunruhigt. Er glaubt immer noch fest daran, dass YB nach 24 Jahren endlich wieder einmal den Titel nach Bern holen wird, obwohl der FC Basel inzwischen den maximalen Rückstand von 13 Punkten (siehe Graphik unten) aufgeholt hat. Der Nationalkeeper macht einen absolut souveränen und coolen Eindruck. «Wir machen der Konkurrenz sicher nicht den Gefallen, dass wir uns jetzt in gegenseitigen Schuldzuweisungen selbst zerfleischen», versichert Wölfli gegenüber DerBund.ch/Newsnet.
Von einem psychologischen Kollaps sei in der Gruppe überhaupt nichts zu spüren. Die Moral in der Mannschaft sei absolut intakt geblieben. «Unser Teamgeist hat uns stets stark gemacht und immer wieder aufgebaut», sagt Wölfli. Das hervorragend funktionierende Kollektiv werde sich auch durch zwei Niederlagen in Serie nicht erschüttern lassen. «Wir lassen uns durch nichts und niemanden destabilisieren. Wir sind auch nach diesen beiden Rückschlägen immer noch gleich stark wie vorher und werden schon gegen Xamax eine positive Reaktion zeigen», verspricht Wölfli.
Korrekturen in der Defensive
«Natürlich waren wir enttäuscht über die Niederlage in Sion», sagt Wölfli. Doch das Resultat habe keineswegs den gezeigten Leistungen der beiden Mannschaften entsprochen. «Das nackte Resultat von 1:4 sieht natürlich brutal aus», sagt Wölfli. Doch man habe das Spiel in aller Ruhe analysiert und dabei sei in einer konstruktiven Kritik auch sehr viel Positives herausgekommen.
«Wir hatten vor der Pause in den ersten drei Minuten den Pfosten und die Latte getroffen», sagt Wölfi. Die Mannschaft habe sich auch noch weitere hochkarätige Chancen herausgespielt. «Wir haben in der Offensive sehr gut gespielt», lobt er. Es habe im Abschluss leider an Effizienz und Kaltblütigkeit gefehlt. «Bei Sion war jeder Schuss gleich ein Treffer», bedauert Wölfli. Korrekturen müsse man in der Defensive vornehmen. «Wir standen in gewissen Situation zu weit weg von unseren Gegenspielern», kritisiert Wölfli. Die Aggressivität in den Zweikämpfen werde aber schon gegen Xamax wieder da sein.
Das Meisterrennen
(DerBund.ch/Newsnet)Erstellt: 21.04.2010, 09:58 Uhr
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8 Kommentare
Ist die Aufgabe eines YB-Captain Schönwetterparolen von sich zu geben? Warum versteckt sich Wölfli auf seiner Torlinie und ist nicht Chef einer jungen und verunsicherten Verteidigung, wenn es Führungsspieler braucht. Es ist ja schön, dass es in der Mannschaft immer noch ein gute Stimmung hat und man zufrieden sein wird eine super Saison mit dem zweiten Platz krönen zu können. Antworten
YB hat die ganze Meisterschaft ueber ihren Verhaeltnissen gelebt. Vom Budget und Kader ist der 3. Rang hinter FCB und FCZ realistisch. Also realistisch ist eine Champions-Leaguequali sicher ein Erfolg. Wenn sie konsquent sind, muessen sie aber Petko, den besten Super-League Trainer, entalssen. Ziel ist ein Titel und das wurde dann verfehlt. Antworten
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