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«Wir kennen die Rolle des David»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 16.12.2011 74 Kommentare
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Was aufgrund von Thorsten Finks Spieler-Vergangenheit bei Bayern München immer etwas in den Hintergrund rückte: Auch Heiko Vogel, sein Nachfolger als Cheftrainer beim FC Basel, hat beim deutschen Rekordmeister seine Spuren hinterlassen. Neun Jahre lang war Vogel Nachwuchstrainer beim FC Bayern und trainierte in München nacheinander die U-10, U-13, U-15 und die U-17. Nationalspieler wie Thomas Müller oder Philipp Lahm sind durch seine Schule gegangen.
«Ich persönlich freue mich ganz besonders, einige alte Bekannte und vertraute Gesichter wieder zu treffen», meint der 36-Jährige deshalb auf der FCB-Homepage zum Basler Gegner im Champions-League-Achtelfinal. Auch ein ehemaliger Schützling dachte als Erstes an seinen Jugendtrainer. Bayern-Stürmer Thomas Müller meint gegenüber der Website des FC Bayern: «Ich freue mich auf Basels Trainer Heiko Vogel, unter dem ich in der C-Jugend trainiert und gespielt habe. Ich wünsche ihm viel Erfolg, aber erst nach unseren Spielen.»
Realismus bei Vogel, Respekt bei Heynckes
Über die sportliche Ausgangslage macht sich Vogel keine Illusionen: «Es wird wieder einen Kampf David gegen Goliath geben für uns. Wir kennen die Rolle als David. Wir schlüpfen gern in diese Rolle.» Die Qualität des populärsten deutschen Vereins lobt der Pfälzer in den höchsten Tönen und sieht die Aufgabe noch einen Tick schwerer als noch vor einem Jahr, als der kleine FCB dem grossen FCB in der Gruppenphase 1:2 und 0:3 unterlegen war. Der neue Trainer Jupp Heynckes habe Spielfreude und Kreativität zurück in die Allianz Arena gebracht. Unter seinem Vorgänger Louis van Gaal war biederer Resultatfussball die Regel gewesen.
Beim Gegner hat man das Los mit vorsichtigem Optimismus zur Kenntnis genommen. Während Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger Basel als Wunschgegner bezeichnet, warnt Trainer Heynckes vor den Basler Stärken: «Basel hat hoch talentierte junge Spieler, genügend Europacup-Erfahrung und ein enthusiastisches Publikum.» Bei den Spielern des Starensembles sieht das ähnlich aus. «Spontan freuen wir uns über dieses Los, aber Vorsicht: Manchester United weiss heute, wie gefährlich der FC Basel ist», sagt Arjen Robben. Sein kongenialer Mitspieler Franck Ribéry zollt den Baslern ebenfalls Respekt, betont aber: «Wir wollen unbedingt ins Viertelfinale, und wenn wir 100 Prozent geben, werden wir dies auch schaffen.» Captain Philipp Lahm erinnert sich nicht nur an seinen Ex-Trainer Vogel, sondern auch an seinen Teamkameraden aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart, Marco Streller.
Die Rollen sind verteilt, aber das kennt man beim FCB aber aus diesem Jahr nur zu gut. «Selbstverständlich wird es sehr, sehr schwer werden, genauso wie gegen Manchester United», sagte deshalb Heiko Vogel. Und auch die Engländer wussten vor dem entscheidenden Spiel von den Stärken des FC Basel. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.12.2011, 14:17 Uhr
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74 Kommentare
Alles ist möglich. Bayern ist klar Favorit. Gemäss Papier sollten sie sich durchsetzen. Aber der FCB ist die einzige CH-Mannschaft die immer für eine Sensation fähig ist. Bleiben wir auf dem Boden der Realität, aber wenn wir den Glauben haben das scheinbar Unmögliche möglich zu machen könnte es vielleicht wahr werden und wenn für 2 Spiele die ganze CH FCB Fan ist dann.....wäre ein Riesenkracher!! Antworten
Lieber die Bayern als Real oder Barça. Somit besteht zumindest noch eine geringe Chance auf ein Weiterkommen. Man stelle sich das Geheul und Gezeter vor, wenn der FCB den Bayern ein Bein stellen könnte :) Ohne grosse Erwartungen an die Spiele und einfach das Beste geben, dann kommts schon gut. Antworten
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