WM-Kader wohl mit Shaqiri und Yakin – und Mister X?
Von Stefan Wyss (Sportinformation). Aktualisiert am 10.05.2010 26 Kommentare
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Das mögliche Schweizer WM-Kader
Tor (3): Diego Benaglio (Wolfsburg), Marco Wölfli (Young Boys), Johnny Leoni (Zürich). - Verteidigung (7): Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom), Philippe Senderos (Everton), Stéphane Grichting (Auxerre), Steve von Bergen (Hertha Berlin), Mario Eggimann (Hannover), Reto Ziegler (Sampdoria Genua), Christoph Spycher (Eintracht Frankfurt). - Mittelfeld (8): Valon Behrami (West Ham United), Gökhan Inler (Udinese), Benjamin Huggel (Basel), Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt), Gelson Fernandes (St-Etienne), Tranquillo Barnetta (Bayer Leverkusen), Xherdan Shaqiri (Basel), Marco Padalino (Sampdoria Genua) oder Mister X. - Sturm (5): Alex Frei (Basel), Blaise Nkufo (Twente Enschede), Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen), Marco Streller (Basel), Hakan Yakin (Luzern).
Stichworte
Es deutet vieles darauf hin, dass der 18-jährige Xherdan Shaqiri dabei ist. Hakan Yakin dürfte ebenfalls nach Südafrika reisen.
Viele Überraschungen wird die Liste der 23 WM-Fahrer nicht enthalten. Dafür ist die Auswahl in der Schweiz zu klein. Das Gros der Schweizer Equipe stellt sich quasi von selbst auf. Einzelne Personalien wurden zuletzt in der Fussball-Schweiz gleichwohl diskutiert.
Spycher trotz Verletzung dabei
An Hakan Yakin scheiden sich die Geister seit Jahren. Am Rande eines Sponsoren-Anlasses in Zürich soll Hitzfeld schon letzte Woche angedeutet haben, dass der Regisseur des FC Luzern zum Kader gehören könnte. Er würde demnach den fünften Platz im Sturm dem 12-fachen Bundesliga-Torschützen Albert Bunjaku (Nürnberg) wegnehmen. In der Abwehr dürfte Hitzfeld auf Ludovic Magnin verzichten. Dem FCZ-Verteidiger werden wohl erneut Reto Ziegler und Christoph Spycher vorgezogen.
Mit einer Überraschung könnte der Coach im Mittelfeld aufwarten. Klar ist, dass Valon Behrami, Gökhan Inler, Benjamin Huggel, Tranquilo Barnetta, Pirmin Schwegler und Gelson Fernandes im Aufgebot stehen. Einen der zwei weiteren Plätze müsste Xherdan Shaqiri (18) bekommen, der mit dem FC Basel eine überragende Rückrunde absolviert und dem Hitzfeld beim Test im März gegen Uruguay von allen Neulingen die besten Noten gab.
Wer ist der Mister X?
Ein Fragezeichen beschäftigt(e) Hitzfeld längere Zeit: Soll er an Marco Padalino festhalten, obwohl der Tessiner von Sampdoria Genua im Klub seit Anfang Dezember nie mehr zur Startformation gehörte und in der Serie A seit Anfang April nur 40 Minuten bestritt? Die Indizien verdichteten sich, dass Hitzfeld, sofern er auf Padalino verzichtet, nicht auf den im März getesteten Davide Chiumiento oder auf den Basler Valentin Stocker zurückgreift, sondern einen Mister X aus dem Hut zaubert.
Womöglich wählt Hitzfeld, quasi als Gegenstück zu Teenager Shaqiri, einen (Ersatz-)Spieler, der bereits über Turniererfahrung verfügt. Weshalb aber beispielsweise der zweifache Cupfinal-Torschütze Stocker trotz guten Leistungen im Klub bei Hitzfeld offenbar schlechte Karten hat, lässt sich von aussen nicht erschliessen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.05.2010, 16:06 Uhr
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26 Kommentare
Weshalb man auf so viele Basler Spieler setzt, ist mir nur bedingt klar. Aufgrund der Rückrunde müsste man somit genauso einen Cabanas, Zuber oder Ben Khalifa anschauen... Wieso ist/war ein Schneuwly nie mehr ein Thema? Oder ein Regazzoni? Sind die wirklich "schlechter" als die Nominierten in unserem Sturm? Antworten
Hochstrasser hat eine sensationelle Saison gespielt. Warum er nie berücksichtigt wird, ist mir ein Rätsel. Affolter ist für mich nicht schlechter als ein Spycher oder Ziegler. Degen scheint auch keine Gnade bei Hitzfeld zu erhalten. Mich erstaunt, dass der Leader, der im Gegensatz zu den anderen Teams mit vielen Schweizern spielt, neben Wölfli kaum Beachtung erhält. Antworten
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