VfB-Trainer Gross freut sich auf YB
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 27.08.2010
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Die Gruppen in der Übersicht
Gruppe A: Juventus Turin, Manchester City, Salzburg, Lech Poznan (Pol).
Gruppe B: Atlético Madrid, Leverkusen, Rosenborg Trondheim, Aris Saloniki.
Gruppe C: Sporting Lissabon, Lille, Levski Sofia, Gent (Be).
Gruppe D: Villarreal, FC Brügge, Dinamo Zagreb, PAOK Saloniki.
Gruppe E: Alkmaar, Dynamo Kiew, BATE Borisow (WRuss), Sheriff Tiraspol (Mol).
Gruppe F: LAUSANNE-SPORT, ZSKA Moskau, Palermo, Sparta Prag.
Gruppe G: Zenit St. Petersburg, Anderlecht, AEK Athen, Hajduk Split.
Gruppe H: YOUNG BOYS, Stuttgart, Getafe, Odense (Dä).
Gruppe I: PSV Eindhoven, Sampdoria Genua, Metalist Charkiw (Ukr), Debrecen (Un).
Gruppe J: FC Sevilla, Paris St-Germain, Dortmund, Karpati Lwiw (Ukr).
Gruppe K: Liverpool, Steaua Bukarest, Napoli, Utrecht (Ho).
Gruppe L: FC Porto, Besiktas Istanbul, CSKA Sofia, Rapid Wien.
Diego Forlan spielte in Monte Carlo die Glücksfee. (Bild: Keystone )
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Als Uruguays WM-Star Diego Forlan in Monte Carlo als letzte Kugel jene der Young Boys aus dem Lostopf zog, war bereits klar, dass die Berner der Gruppe H mit Stuttgart, Getafe und Odense zugeteilt würden. Ein Klub mit der Strahlkraft des FC Liverpool blieb YB also versagt, die Stuttgarter sind als Bundesligist mit Schweizer Elementen aber ein guter Trost.
Beim VfB steht neben Trainer Christian Gross neu auch Philipp Degen unter Vertrag, der Bruder von YB-Mittelfeldspieler David Degen. Ob es zum Bruderkampf kommen wird, ist allerdings offen: Philipp Degen muss wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers für unbestimmte Zeit pausieren.
Bobic hat grossen Respekt vor YB
«Es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe. Gegen YB werden es zwei sehr spezielle Spiele, unter anderem auch deshalb, weil die Gebrüder Degen aufeinander treffen werden», erklärte VfB-Coach Gross. «Die Gegner in unserer Gruppe sind natürlich eine Herausforderung. Der Trainer hat sich einen Schweizer Verein gewünscht, schön dass er den bekommen hat. Es sind alles Teams mit internationalem Renommee, auf die wir treffen», fügte Sportdirektor Fredi Bobic an.
Dem zweiten YB-Gegner Getafe fehlen die grossen Namen, der frühere Verein des Schweizer Ex-Internationalen Fabio Celestini erreichte in der spanischen Liga aber dennoch den ausgezeichneten 6. Rang - das sagt viel aus über die Geschlossenheit der Mannschaft. Odense, der Zweite der dänischen Meisterschaft, ist zumindest auf dem Papier die schwächste Equipe. Bekanntester Spieler bei den Nordländern ist der frühere dänische Internationale Thomas Helveg. Der mittlerweile 39-jährige Verteidiger spielte in seiner Karriere unter anderem bei Inter Mailand, der AC Milan, Udinese und Mönchengladbach. «Das Ziel muss Rang 2 sein. Das ist möglich», sagt YB-Trainer Vladimir Petkovic.
Doumbia stürmt gegen Lausanne
Für Lausanne, das sich mit einem Penaltyerfolg über Lokomotive Moskau sensationell für die Gruppenphase qualifizierte, steht erneut eine Reise nach Moskau an: Der Kopf der Gruppe F, denen der Waadtländer Challenge-League-Klub zugelost wurde, heisst ZSKA Moskau. Die Russen mit dem letztjährigen Super-League-Topskorer Seydou Doumbia sind ein starker, in Mitteleuropa aber nicht sonderlich populärer Gegner.
Die übrigen Kontrahenten der Lausanner heissen US Palermo und Sparta Prag. Palermo schloss die Serie A 2009/10 auf dem 5. Platz ab, Sparta scheiterte in den Champions-League-Playoffs überraschend am slowakischen Titelträger Zilina und belegt as amtierender Meister in der tschechischen Liga nach sechs Spielen Rang 4. An die Prager haben die Schweizer Fussball-Fans gute Erinnerungen, unterlagen sie doch in der Champions-League-Saison 2005/06 dem FC Thun. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.08.2010, 15:04 Uhr
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