Spiel der letzte Hoffnung: Gleiches System mit neuem Personal
Aktualisiert am 11.10.2010 6 Kommentare
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Mögliche Aufstellungen
Schweiz - Wales
Basel, St.-Jakob-Park. - Dienstag, 20.30 Uhr (TV/SF2).
Schweiz: Benaglio (Wolfsburg); Lichtsteiner (Lazio Rom), Von Bergen (Cesena), Grichting (Auxerre), Ziegler (Sampdoria Genua); Barnetta (Bayer Leverkusen), Inler (Udinese), Schwegler (Eintracht Frankfurt), Stocker (Basel); Frei (Basel), Streller (Basel)/Derdiyok (Bayer Leverkusen). - Absenzen: Behrami, Senderos, Bunjaku.
Wales: Hennessey (Wolverhampton Wanderers); Blake (Cardiff City), Morgan (Preston North End), James Collins (Aston Villa), Daniel Collins (Stoke City); Edwards (Wolverhampton Wanderers), Williams (Swansea City), Vaughan (Blackpool), Bale (Tottenham Hotspur); Church (Reading), Morrison (Millwall). - Absenzen: Bellamy (verletzt), Gunter, Rickett (beide gesperrt).
«Es ist ein Spiel. Wir müssen es nicht dramatisieren», so Hitzfeld. Personell wird der SFV-Trainer einige Wechsel vornehmen. Stephan Lichtsteiner kehrt nach seiner Sperre zurück. Torhüter Diego Benaglio wird nach ausgeheilter Muskelverhärtung im Bereich der Adduktoren ebenfalls wieder spielen.
Weitere Änderungen gab Hitzfeld nicht bekannt. Es ist damit zu rechnen, dass Tranquillo Barnetta im Mittelfeld wohl an Stelle des in Montenegro enttäuschenden Xherdan Shaqiri zur Startformation gehört. Eine Systemänderung ist praktisch ausgeschlossen: «Ich habe drei Stürmer und zwei werden spielen.» Die Frage ist, wer neben Captain Alex Frei stürmt: erneut Marco Streller oder Eren Derdiyok?
Die ungemütliche Lage ist vergleichbar mit der Situation vor zwei Jahren, als die Schweiz nach dem 1:2 gegen Luxemburg früh mit dem Rücken zur Wand stand. Für den Coach «fehlt wenig. Wir haben uns in Montenegro Chancen erspielt.» Es sei keine Frage der Leidenschaft, sondern mehr eine der Effizienz. Noch hofft er: «Irgendwann wird der Knoten platzen.»
Das hoffen auch die vielen Fans, die in den St.-Jakob-Park kommen. Bis am Montag waren 32'500 Tickets abgesetzt, 24'000 davon hatten ihr Ticket im Sommer im Paket mit dem Eintritt für Schweiz - England gekauft.
Captain Alex Frei ortete die Probleme im mentalen Bereich. Die aktuelle Problematik habe weder etwas mit der spielerischen Qualität, noch mit dem Willen oder mit dem Trainer zu tun, vieles spiele sich im Kopf ab. «Wir benötigen eine positive Szene, die uns davon befreit.» Und er wiederholte seinen Leitspruch: «Abgerechnet wird erst am Schluss.» (si)
Erstellt: 11.10.2010, 17:36 Uhr
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6 Kommentare
Ich hoffe wirklich dass die Herren Frei, Streller etc. endlich auch auf dem Rasen das Liefern, was Sie ständig neben dem Rasen "lavere"! Hitzfeld ist für die Inkonsequenz der gesamten Mannschaft nicht verantwortlich, aber für das grossartige Benehmen neben dem Platz schon. Gewisse Herren gehören einmal richtig in den Senkel gestellt, damit sie wieder da sind wo sie hingehören. Auf den Boden! Antworten
Was soll das nun wieder bringen? Die Nati spielt ohne Kampf & Leidenschaft und schaut dem Gegner einfach zu, statt konsequent in die Zweikämpfe zu gehen. Bei hohen Bällen im Mittelfeld blieben die Schweizer einfach stehen, in der Hoffnung, der Ball fliegt ihnen auf den Kopf. Natürlich nicht, wenn sich der Gegner um den Ball bemüht! Der Besuch von Simon wird auch nicht mehr Kampf bringen. Antworten
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