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Sions Trainer nimmt den Hut
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Super League
29. Runde
| 27.04. | Grasshoppers - Thun | 0 : 2 |
| 28.04. | Basel - Luzern | 0 : 3 |
| 28.04. | Young Boys - Lausanne | 3 : 1 |
| 28.04. | St.Gallen - FC Zürich | 1 : 2 |
| 22.05. | Servette - Sion | 4 : 0 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 33 | 12 | 9 | 12 | 36:49 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 33 | 6 | 8 | 19 | 28:51 | 26 |
30. Runde
| 03.05. | Lausanne - FC Zürich | 1 : 1 |
| 04.05. | Grasshoppers - Servette | 2 : 0 |
| 04.05. | St.Gallen - Young Boys | 3 : 1 |
| 05.05. | Sion - Basel | 0 : 1 |
| 05.05. | Thun - Luzern | 1 : 1 |
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Roussey trat am Montagmorgen vor die Spieler und informierte sie über seinen Entscheid. Offenbar sollen interne Streitigkeiten in der Spielerkabine genauso wie die wachsende Kritik von Präsident Christian Constantin zu diesem Schritt beigetragen haben. Constantin, der erst nach den Spielern von Rousseys Abgangsplänen erfuhr, akzeptierte den Rücktritt keine 18 Stunden nach dem 0:3 gegen Basel.
Roussey hatte im Februar 2011 die Nachfolge von Bernard Challandes angetreten und war zuletzt der dienstälteste Trainer in der Axpo Super League. Der 50-jährige Südfranzose führte seine Team im letzten Sommer zum zwölften Cupsieg und schaffte es auch danach, die Walliser sportlich auf Kurs zu halten - trotz der Irrungen und Wirrungen neben dem Platz. Auf dem Rasen wurde die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League geschafft, und in der Meisterschaft wäre Sion das zweitbeste Team, hätte Constantin nicht 36 Zähler auf juristischem Parkett verspielt.
Die schwere Cup-Niederlage gegen Luzern
Trotzdem kritisierte Constantin – vor allem erzürnt über das Halbfinal-Out im Cup – seinen Coach zuletzt scharf. Nach dem 0:3 gegen Basel meinte er: «Ich habe keine Ahnung, nach welchem System wir spielen. Wir sind auf Ballbesitz aus, der aber zu nichts führt. Wir benötigten fünf Pässe, um fünf Meter nach vorne zu kommen.» Mit Blick auf die wahrscheinlich bevorstehende Barrage um den Ligaerhalt sagte Constantin zur Westschweizer Zeitung «Le Matin»: «Lugano, Aarau und Bellinzona sind besser organisiert als wir. Wenn es so weitergeht, muss ich irgendwann für einen Schock sorgen.»
Roussey kam Constantin zuvor. Der frühere französische Internationale kann sich den Luxus eines Rücktritts leisten. Von seinem letzten Arbeitgeber St-Etienne erhielt er nach seiner Entlassung eine Entschädigung von rund 1,5 Millionen Franken. Constantin muss sich derweil einmal mehr auf die Suche nach einem neuen Trainer machen, zum rund 30. Mal in seiner 15-jährigen Amtszeit. Länger als Roussey besetzte nur Umerto Barberis den gefürchtetsten Trainerstuhl der Liga. (fal)
Erstellt: 23.04.2012, 11:18 Uhr
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