Nati-Aufgebot: Kein Yakin, dafür Rossini
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 26.02.2010 30 Kommentare
Fussball-WM 2010
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Stichworte
Das Aufgebot gegen Uruguay
Torhüter
Johnny Leoni (FC Zürich)
Marco Wölfli (Young Boys)
Verteidiger
Stéphane Grichting (Auxerre)
Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom)
Philippe Senderos (Everton)
Christoph Spycher (Frankfurt)
Steve von Bergen (Hertha Berlin)
Reto Ziegler (Sampdoria Genua)
Jonathan Rossini (Sassuolo)
Mittelfeld
Tranquillo Barnetta (Leverkusen)
Valoni Behrami (West Ham United)
Davide Chiumiento (Luzern)
Gelson Fernandes (St-Etienne)
Gökhan Inler (Udinese)
Marco Padalino (Sampdoria Genua)
Pirmin Schwegler (Frankfurt)
Xherdan Shaqiri (Basel)
Sturm
Albert Bunjaku (Nürnberg)
Eren Derdiyok (Leverkusen)
Marco Streller (Basel)
Alex Frei verletzt, Benjamin Huggel verletzt, Blaise Nkufo verletzt, Johan Vonlanthen verletzt, Diego Benaglio verletzt. Das waren die Probleme von Ottmar Hitzfeld vor der Testpartie gegen Uruguay – dem ersten Test im WM-Jahr.
Der Nationalcoach überraschte aber mit drei Neulingen: Dass Luzerns Davide Chiumiento und Basels Xherdan Shaqiri ein Aufgebot erhalten könnten, darüber war im Vorfeld spekuliert worden. Aber Jonathan Rossini hatte kaum jemand auf der Rechnung. Der 20-jährige Verteidiger wechselte schon als Junior von Bellinzona nach Italien, wo er mit Sampdoria Genuas Nachwuchsteam 2008 Cup und Meisterschaft gewann.
Der italienisch-schweizerische Doppelbürger Rossini debütierte im Oktober 2008 in der Schweizer U-21-Auswahl. Er spielt in der Serie B bei Sassuolo.
Das Schweizer Happyend für Chiumiento
Mit dem Aufgebot für Chiumiento endet ein rund sechs Jahre dauerndes Ringen zwischen Italien und der Schweiz. Der technisch starke Appenzeller hatte den Traum, einst für die «Squadra Azzurra» zu spielen, als er noch in der Schweizer U-21 zauberte, aber schon einen Vertrag bei Juventus Turin hatte. Er fiel schliesslich nicht aus den Traktanden für ein Aufgebot Italiens, sondern genügte selbst Schweizer Ansprüchen nicht mehr. Erst bei Luzern fand Chiumiento wieder den Boden unter den Füssen.
Nicht im Aufgebot steht hingegen Hakan Yakin. Auch Philipp Degen von Liverpool und Mario Eggimann von Hannover sowie der in der Schweiz zurückgekehrte Ludovic Magnin, die vor der Euro 2008 zum erweiterten Nationalmannschaftskreis gehört hatte, wurden für das Testspiel nicht berücksichtigt. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.02.2010, 12:05 Uhr
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30 Kommentare
Man unterschätze Taktiker Hitzfeld nicht! Gut möglich, dass er mit der Nichtnomination von Hakan Yakin auch ein Zeichen an dessen Person setzen will, dass Genialität und Zauberfüsse alleine noch keine Selbstläufer sind und dass es ohne zusätzliche (Fitness-/Konditions) Verbesserungen nicht für die WM reicht. Und ich bin mir fast sicher, dass Hitzfeld dies feinfühlig/korrekt kommuniziert hat. Antworten









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