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Nächstes Endspiel für Chelsea und Di Matteo
Von Roman Soom. Aktualisiert am 27.03.2012
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Chelsea ist das einzige verbliebene englische Team in der Champions League, nachdem Manchester United, Manchester City, Arsenal und Tottenham bereits ausgeschieden sind. Es ist also an den Londonern, die britische Fussball-Ehre zu verteidigen. Doch Chelsea muss auch die eigene Zukunft planen. Mit dem torlosen Unentschieden gegen Tottenham hat die Truppe von Roberto Di Matteo den Rückstand auf den vierten Tabellenplatz nicht verringern können. Chelsea liegt weiter fünf Punkte hinter dem Stadtrivalen. Damit wird eine Qualifikation für die nächste Champions League über die Premier League immer schwieriger. Will Di Matteo längerfristig im Amt bleiben, ist die Königsklasse aber Pflicht.
Hinzu kommt noch der grosse Kräfteverschleiss bei Chelsea, denn die Londoner stehen auch noch in den FA-Cup-Halbfinals. «Wir müssen das Team nun beobachten und schauen, wie es um Fitness und Frische bestellt ist. Wir werden dann eine Mannschaft zusammenstellen, die gegen Benfica spielen kann und wettbewerbsfähig ist», sagt Di Matteo. Mit Ramires und David Luiz hat der Schweizer Trainer zwei ehemalige Benfica-Spieler in den eigenen Reihen, was er natürlich als Trumpf ansieht: «Sie kennen die Atmosphäre dort und das gegnerische Team. Somit können sie viele hilfreiche Informationen an ihre Kollegen weitergeben.»
Benfica optimistisch trotz vergeigter Hauptprobe
Mit Manchester United hat Benfica zusammen mit Basel bereits in der Vorrunde eine englische Top-Mannschaft aus dem Wettbewerb geworfen. Javi Garcia, Mittelfeldspieler bei den Portugiesen, ist entsprechend optimistisch: «Wollen wir doch mal sehen, ob wir unsere guten Ergebnisse gegen englische Mannschaften auch im Viertelfinale bestätigen können. Die Chancen sind ausgeglichen.»
Benfica musste in den letzten achtzehn Partien im Estadio da Luz gerade mal eine Niederlage hinnehmen und konnte die letzten beiden Champions-League-Heimspiele jeweils zu null für sich entscheiden. Ein solcher Sieg wäre natürlich die optimale Vorlage für das Rückspiel in London gegen Chelsea. Die Hauptprobe für das Spiel gegen die Engländer verlief jedoch nicht nach Wunsch. Benfica kam gegen Olhanense nicht über ein 0:0 hinaus. Die Mannschaft von Cheftrainer Jorge Jesus liegt in der Liga momentan einen Punkt hinter dem FC Porto.
Real in der Favoritenrolle
In der zweiten Partie ist die Favoritenrolle klarer. Das Champions-League-Abenteuer von Apoel Nikosia scheint bald zu Ende zu gehen. In Zypern kommt es zum Duell mit Real Madrid, dem Rekordsieger aus Spanien. Die Madrilenen haben die Champions League beziehungsweise den Europapokal der Landesmeister bereits neunmal gewonnen. Auch in der laufenden Champions League hat Real sieben von acht Spielen für sich entschieden. Doch die Zyprioten haben nichts zu verlieren, und mit ihrem Einzug in die Viertelfinals haben sie gezeigt, dass sie auch für grosse Mannschaften wie den FC Porto, Zenit St. Petersburg oder Olympique Lyon gefährlich werden können.
Die voraussichtlichen Aufstellungen
Benfica Lissabon: Artur Moraes - Maxi Pereira, Luisao, Jardel, Emerson - Javi Garcia - Gaitan, Witsel, Bruno Cesar - Cardozo, Rodrigo.
FC Chelsea: Cech - Ivanovic, David Luiz, Terry, A. Cole - Essien, Lampard - Sturridge, Mata, Ramires - Drogba.
Apoel Nikosia: Chiotis - Poursaitidis, Paulo Jorge, Marcelo Oliveira, Boaventura - Nuno Morais, Marcinho - Charalambidis, Trickovski, Solari - Ailton Almeida.
Real Madrid: Casillas - Arbeloa, Pepe, Sergio Ramos, Marcelo - Khedira, Granero - Özil, Kaka, Cristiano Ronaldo - Benzema.
(DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.03.2012, 13:24 Uhr
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