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Federers Gegner heisst Murray
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Der erste Durchgang des zweiten Männer-Halbfinals zwischen Andy Murray und Jo-Wilfried Tsonga nach ging nach 34 Minuten mit 6:3 an den favorisierten Briten. Er schlug elf Winner und leistete sich nur drei unerzwungene Fehler. Im zweiten Durchgang behielt Murray nach 36 Minuten mit 6:4 die Oberhand, den elf Winnern stand diesmal gar nur ein einziger Fehler ohne Not gegenüber.
Dann aber konterte Tsonga mit einem 6:3. Eine kuriose Szene gab es bei 5:3 für den Franzosen, als er von einem Ball Murrays zwischen den Beinen getroffen wurde und sich mit Schmerzen am Boden krümmte. Im vierten Durchgang gelang Murray im zwölften Game das entscheidende Break. Er verwertete gleich seinen ersten Matchball nach 2:47 Stunden, musste aber noch eine Challenge machen, da der Linienrichter seinen Ball fälschlicherweise out gegeben hatte.
Murray wäre der erste britische Wimbledon-Champion seit Fred Perry 1936. Bislang stand der Schotte dreimal in einem Grand-Slam-Endspiel, blieb aber jeweils ohne Satzgewinn – 2008 am US Open und 2010 am Australian Open gegen Federer sowie 2011 ebenfalls in Melbourne gegen Djokovic. (ak)
Erstellt: 06.07.2012, 16:51 Uhr
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