Liga beschliesst Lizenzentzug für Xamax
Aktualisiert am 19.01.2012 68 Kommentare
Artikel zum Thema
- «Einfach nur himmeltraurig»
- Eine Brille und härtere Waffen für die Liga
- Gläubiger fordern von Xamax fast acht Millionen Franken
Super League
21. Runde
| 16.02. | Young Boys - Basel | 2 : 2 |
| 18.02. | Xamax * - Sion | - : - |
| 18.02. | FC Zürich - Thun | 1 : 1 |
| 19.02. | Lausanne - Luzern | 0 : 0 |
| 19.02. | Servette - Grasshoppers | 3 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | Pkt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 20 | 11 | 7 | 2 | 40:19 | 40 |
| 2. | Young Boys | 21 | 9 | 7 | 5 | 32:20 | 34 |
| 3. | Luzern | 21 | 9 | 7 | 5 | 27:17 | 34 |
| 4. | Thun | 21 | 7 | 7 | 7 | 24:23 | 28 |
| 5. | Servette | 20 | 8 | 3 | 9 | 29:33 | 27 |
| 6. | FC Zürich | 21 | 7 | 5 | 9 | 30:28 | 26 |
| 7. | Grasshoppers | 21 | 6 | 1 | 14 | 20:42 | 19 |
| 8. | Lausanne | 19 | 3 | 3 | 13 | 16:44 | 12 |
| 9. | Sion | 20 | 9 | 5 | 6 | 26:18 | -4 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
22. Runde
| 25.02. | Luzern - Young Boys | - : - |
| 25.02. | Thun - Xamax * | - : - |
| 25.02. | Basel - FC Zürich | - : - |
| 26.02. | Grasshoppers - Lausanne | - : - |
| 26.02. | Sion - Servette | - : - |
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Korrektur-Hinweis
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Die Tage von Neuchâtel Xamax in der Swiss Football League (SFL) sind gezählt. Die SFL-Disziplinarkommission entzog dem Neuenburger Klub des Tschetschenen Bulat Tschagajew per sofort die Lizenz. Die Rückrunde der Axpo Super League wird mit neun Mannschaften absolviert.
Der Entscheid lag schon lange in der Luft. Alle wussten, dass das Ende von Xamax nahe ist. So gesehen war die Verkündung des Verdikts fast eine Vollzugsmeldung. Doch die Resonanz war riesig. Als Daniele Moro, der Präsident der SFL-Disziplinarkommission (DK) vor den Medien Auskunft gab, war der Konferenzsaal im Hotel Radisson Blu beim Flughafen Zürich-Kloten proppenvoll. Unzähligen Sicherheitsleuten bewachten die Gänge des Luxushotels. Schliesslich war Einzigartiges geschehen im Schweizer Profifussball, denn noch nie hatte die Liga einem Mitglied während der Saison die Lizenz entzogen.
Beweis nicht erbracht
«Der Lizenzentzug ist eine gravierende Massnahme. Aber unter diesen Umständen war es die einzig mögliche Sanktion», sagte Moro. Die Umstände sind folgende: Seit September hat Xamax bzw. sein Präsident Bulat Tschagajew den Beweis, über die für die Swiss Football League nötigen finanziellen Mittel zu verfügen, nicht erbracht. Schon in drei Verfahren hat die DK Xamax deshalb in den letzten Wochen mit dem Abzug von insgesamt acht Punkten bestraft. Es ging dabei immer um die gleichen Versäumnisse. Xamax hat die Bestätigung nie geliefert, für die Monate September, Oktober und November Löhne und Sozialabgaben bezahlt zu haben. Moro: «Xamax hat nicht bewiesen, dass es bis zum Saisonende finanziell über die Runden kommt.»
Erschwerend kam für Xamax und Tschagajew hinzu, dass das im November vorgelegte Schreiben, wonach der Tschetschene bei der Bank of America über mehrere Millionen verfügen sollte, nachweislich gefälscht war. «Diese Urkundenfälschung spielte für uns eine entscheidende Rolle», so Moro. Als nicht relevant taxierte der Tessiner Anwalt dagegen die lange Liste von Gläubigern, die von Xamax insgesamt über 7 Millionen Franken fordern. Schulden, welche den Klub mit dem Konkurs bedrohen.
Lizenzentzug gilt für beide Ligen
Gemäss Moro war es nicht möglich, den drastischen Entscheid des Lizenzentzugs früher zu fällen. «Wir haben erst am Mittwoch alle Beweise gehabt, um zu entscheiden. In einem Rechtsstaat brauchen solche Verfahren Zeit und das ist auch richtig so.» Immerhin wurde der Entscheid noch vor Beginn der Rückrunde in der Axpo Super League gefällt. Es ist jetzt einiges klarer: Die Rückrunde startet mit neun Teams, es gibt keinen direkten Absteiger in die Challenge League und der Letzte der Axpo Super League bestreitet die Barrage. Somit können weder der FC Sion mit seinen 36 Strafpunkten noch das sportlich überforderte Lausanne (nur elf Punkte in der Vorrunde) direkt in die Challenge League verbannt werden.
Auswirkungen hat der Lizenzentzug von Xamax auch auf die Challenge League. Statt sechs steigen Ende Saison nur fünf Klubs in die neu geschaffene 1. Liga Promotion ab. Dieser wird im Sommer - sofern der Konkurs abgewendet werden kann - auch Xamax angehören. «Der Lizenzentzug gilt für beide Ligen der Swiss Football League und nicht nur für die Axpo Super League. Deshalb kann Xamax in der nächsten Saison auch nicht in der Challenge League spielen», erklärte SFL-CEO Claudius Schäfer.
Rekursweg bestreiten
Die Möglichkeit auf ein neues Lizenzierungsverfahren im Frühjahr hat Xamax nicht. «Mit dem heutigen Entscheid ist Xamax kein Mitglied mehr der SFL. Es kann somit auch keinen neuen Antrag stellen», so Schäfer. Wird über Xamax in den nächsten Wochen der Konkurs verhängt, muss ein allfälliger Nachfolge-Verein sogar in der 2. Liga interregional beginnen. Dies ist möglich, weil die Neuenburger über eine Nachwuchsmannschaft in dieser Liga verfügen.
Xamax wird nun versuchen, die Lizenz auf dem Rekursweg wiederzuerlangen. Es wird für eine Neubeurteilung vor das Rekursgericht der SFL gelangen, danach ist der Gang an den CAS in Lausanne möglich. Der Rekurs der Neuenburger hat keine aufschiebende Wirkung. Xamax bleibt mit Sicherheit von der Axpo Super League ausgesperrt, bis das Rekursgericht entschieden hat.
Xamax ist am Ende
Schäfer geht davon aus, dass dies noch vor Rückrundenstart geschieht. Aussichten auf Erfolg hat Xamax nach heutigem Stand kaum. Schäfer: «Man darf nicht vergessen, dass den Klub auch eine Schuldenlast von über 7 Millionen Franken drückt.» Es gibt keine Anzeichen, dass sich die finanziellen Probleme über Nacht lösen und/oder Tschagajew an das Geld kommt, das er nach eigenen Aussagen auf ausländischen Banken besitzt. Sonst hätte er im Spätherbst nicht auf dreiste und dilettantische Weise eine Bankbescheinigung fälschen lassen.
Was genau bei Xamax vorgeht, weiss aber auch die SFL nicht. Einen Austausch zwischen den Parteien gab es längst nicht mehr. Xamax war für die Liga seit der Übernahme durch Tschagajew am 12. Mai 2011 nie greifbar. Moro sagt, die Disziplinarkommission habe immer nur mit dem Rechtsvertreter gesprochen. Auch Schäfer und SFL-Präsident Heinrich Schifferle hatten noch nie direkten Kontakt mit Tschagajew. «Ich habe ihn bisher einmal gesehen. Das war an der GV im November. Er hat vor allen gesprochen, auf Russisch. Er hat niemanden begrüsst und sich auch nicht vorgestellt. Der einzige Kontakt war rein visuell», sagte Schifferle. Allem Anschein nach wird es auch in Zukunft nicht mehr zu Gesprächen kommen. Xamax ist am Ende. «Wir sind auf einer Beerdigung», sagte Schifferle in Zürich-Kloten. (si)
Erstellt: 18.01.2012, 12:02 Uhr
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68 Kommentare
nur skandale. warum hören die schweizer mit ihrem dorffussball nicht auf? dann gaebe es keine skandale mehr. International gibt es sowieso nichts zu gewinnen. und zudem wird auch noch geld und sendezeit für nati-spiele verschwendet. lassen wir doch einmal die dritte manschaft des fc barcelona gegen den fc basel antreten. dann werden wir sehen was der ch fussball wert ist - nichts Antworten
Wer Kicken will soll das im Dorf-Verein tun, ohne die Geldwaschmaschine der fetten Vereins- und Verbandsbonzen im Hintergrund. Wenn in der FIFA keiner Geld verdienen würde, der nicht mindestens eine Halbzeit lang auf Profi-Niveau mitrennen mag, wär die Fussballwelt um einiges besser bestellt. Antworten
(Jaja, ich weiss, Rhythmus und Reim stimmen nicht)
.
Zehn kleine Fussballclubs
Wollten Fussball spielen
Einer hat zu hoch gepokert
Da waren's nur noch neun (praktisch gesehen)
.
Neun kleine Fussballclubs
Wollten Fussball spielen
Einer hat die Rechnungen nicht bezahlt
Da waren's nur noch acht
.
Acht kleine Fussballclubs
...
Antworten
die Spieler haben alle Verträge für die AXPO Super-League... in diesem Fall werden nun die abgeschlossenen Profiverträge mit sofortiger Wirkung nichtig und die Spieler sind berechtigt, sich per sofort einen neuen Verein zu suchen. Wie will also Tschagajew die Rückrunde antreten, wenn er keine Spieler mehr hat ? Hat sich sowieso erledigt, auch ein Rekurs hätte keine auschiebende Wirkung. Antworten
Klar ist es Desaster. Aber das sich nun Herr Vogel dazu äussert ist ja völlig von der Rolle. War es nicht Herr Vogel, der bei GC nach ominösen Geldquellen suchte und auch in einem Hochstapler gefunden hat? Herr Vogel hat seine Glaubwürdigkeit verspielt!
Schade um Xamax, um die Region und den Sport. Es bleibt nur zu hoffen, dass nun solche Dinge nicht mehr passieren können. Der SFV ist gefordert!!!
Antworten
Wir sind in der Tat auf einer Beerdigung. Aber was hier in den letzten Wochen und Monaten beerdigt wird, ist nicht nur ein Verein aus Neuenburg, sondern der gesamte Schweizer Fussball. Man könnte sich köstlich darüber amüsieren, wenn's nicht gar so armselig wäre. Antworten
Eine Brille für die lange Zeit hilflose, handlungsunfähige Swiss Football League wird im Artikel gefordert.
Aber eine Brille hatte sie doch bereits aufgesetzt. Leider jedoch eine mit reichlich rosa eingefärbten Gläsern. Nicht auszuschliessen, dass der Opiker doch noch entsprechend korrigierte Gläser im Angebot hat, die eine klare Sichtweise ermöglichen.
Nur tragen müsste man sie dann auch noch.
Antworten
Es ist nicht einfach, Geldgeber für einen SL-Verein zu finden. Einheimische wollten nicht. Es braucht gegen 10 Mio. Fr. Jahr für Jahr, nur damit man einigermassen mithalten kann. Neuenburg ist eine Kleinstadt, das Zuschauerpotenzial der Region ist sehr beschränkt. 10'000 kommen nur, wenn der Klub um den Titel spielt. Sonst ist es nicht mal die Hälfte. Dies an die Adresse der Empörten. Antworten
Die Maladiere war in den letzten Jahren ein Stadion der "Geisterspiele"!Obwohl ein super Stadion,die Zuschauer zeigten absolut keine Begeisterung.Es wundert einem nicht,dass sie auch finanzell nicht mithalten konnten.Xamax muss sich erst wieder formieren.Jetzt könnten all die ehemaligen Grössen versuchen,dieses Image wieder aufzubauen,alls sie nicht zu andern Clubs übergelaufen sind.....
Armer Tschagajew... er verliert nun seine Lebensversicherung. Den Kadyrow wird es freuen, jetzt kann er sich Tschagajew zur Brust nehmen... Der eigentliche "Übeltäter" ist für mich aber der Bernasconi. Aber da war doch irgendein FIFA-Funktionär, der mit einer Gruppe Xamax retten wollte... alles nur leere Versprechungen? Antworten
Warum machen Sie sich darum Sorgen? Die Frage ist vielmehr, wo ist eigentlich Bulat?
Traurig, einfach traurig, aber ich habe dieses Ende schon immer vorher gesehen. Am ersten Spieltag dieser Saison als ich den Bericht über das Xamaxspiel am Fernsehen sah, war es mir klar, hier wird was zu Grunde gehen. In einem täuschte ich mich, habe ich immer gesagt Bulat Tschagajew wird bis Ende Jahr untertauchen. Sorry an alle echten Xamax Fans, ihr tut mir wirklich leid. Antworten
xamax verschwindet, sion mit 36 punkten abzug, fcz verliert die halbe mannschaft, gc vertreibt auch die letzten fans, luzern möchte am liebsten auch ohne fans, yb beschäftigt sich eh am liebsten mit sich selber, lausanne verlieren die ganze zeit und bleiben oben, servette's präsident ist eine lebende pyhro. es läuft alles auf einen zweikampf basel gegen thun hinaus... Antworten
Also die Schuld nur auf Bernasconi abzuschieben währe falsch, so wie ich das damals verstanden habe hat man darüber abgestimmt ob der Club verkauft wird oder? (Meines Wissens wurde der Vorschlag einstimmig angenommen von den Aktionären usw.)
Ps: Kalu Uche zum FCZ
Glück auch für den FCZ. Da jetzt klar ist, dass gegen hinten nichts mehr passieren kann, hat man nun schnell Kasse gemacht mit dem Verkauf des Tafelsilbers, bringt die Finanzen ins Lot und kann "in Ruhe" die nächste Saison neu-aufbauen. Schlau gemacht ...
Warum soll das "himmeltraurig" sein ? Der Club hat sich nicht an die Regeln des Verbandes gehalten und sich insgesamt, gemessen an dem in Westeuropa üblichen Standard, wirtschaftlich unseriös verhalten. Es ist normal, dass solches Verhalten nicht ohne Konsequenzen bleiben kann. Antworten
@R.Meier: Ja, natürlich ist der Lizenzentzug juristisch absolut korrekt, aber fehlt Ihnen tatsächlich das emotionale "Gspüri", um zu begreifen, was Heinz Hermann mit seiner Aussage gemeint hat, dass dies himmeltraurig sei? Hallo, hier geht es um nicht mehr und nicht weniger als um den sportlichen und finanziellen Ruin eines Traditionsvereins im CH-Fussball - und DAS ist in der Tat himmeltraurig!
Es ist "himmeltraurig", weil nur der jetztige und der letzte President den "Karren an die Wand gefahren" haben.
Der Club an sich, kann nicht dafür. Darum ist es Himmeltraurig.
ja, der fc basel. aber warum gleich die sportart hinterfragen wegen den beiden aktuellen vorfällen?
die Resultate bleiben, da die Hinrunde komplett bedendet wurde. Warum wohl hatte der SFV so lange rumgetröttelt/rumgeeiert und erst in der Winterpasue das Verdikt gesprochen? Damit es nicht noch ein grössere "Puff" gibt neben den anderen Baustellen im SL. Auch das eine Leistung . . . ;-)
Nein, nicht Tschagajew hat den Club ins Elend geritten. Dieser stand viel früher schon am Abgrund. Tschagajew und die Leute, die den Club an ihn verkauften, sind lediglich das letzte Glied in einer langen Kette von Fehlern. Auch mag ich mich erinnern, wie kritische Stimmen damals angegriffen wurden, als T. ins Spiel kam. Man akzeptierte kritiklos, weil das Geld dieses Blenders zu sprudeln schien. Antworten
@Steiner. Ich mag ide BL wirklich gerne. Und cool, Regional Liga Süd Niveau reicht um die CL playoofs zu kommen ;-), @ Moser, nun ja, Die bayern Fans und Freiburg sofern mal wieder in der 1.BL haben solche Wege fast immer. So what? HSV Fans müssten (und würden auch) nach Basel reisen.
Herr @Egger: Da würde der FCB alt aussehen, denn da würden die ca. 20 Mio Jahres-Bertriebskapital nicht sehr weit reichen. Jedenfalls nicht für die A-Liga....
Ausserdem würde der FCB wohl einen Grossteil seiner sehr treuen Fans verlieren, wenn der FCB eine Mannschaft des 'Grossen Kantons' wäre.
Also eine totale Schnapsidee, das mit der BL!
Genau, unser FCB spielt in der Bundesliga. Und die Fans gondeln dann jedes zweite Wochenende wahlweise nach Leverkusen, Gelsenkirchen (5 Std. pro Weg), Wolfsburg, Berlin oder Hamburg (je 7 Std.), müssen also, um rechtzeitig zum Anpfiff in einem BL-Stadion zu sein, samstags spätestens um 7 Uhr aus den Federn. Und die Bahnfahrten zahlt der FCB ja auch, der hat ja "genügend finanzielle Mittel" ...
@Daniel Egger; Es werden Zeiten kommen, da wird auch der FC Basel mal wieder im Mittelfeld bis unten in der Tabelle sich tummeln. So ganz nach dem Motto Hochmut kommt vor dem Fall. Langsam wird mir das echt zu doof, ständig diese "Forderung" der FCB soll in der BL spielen. Arroganz pur! Dann trennt Euch doch endlich von der CH und meldet Euch bei der BL an. Viel Spass!
Herr Egger, super Idee, dass sich der FCB der BL anschliessen soll! Dann wird der FCB höchstens in der Regionalliga Süd kicken und die Basler-Fans kommen wiedermal runter vom hohen Ross! Und dann ist dann schnell fertig lustig mit genügend Mittel, wenn keine CL oder EL mehr gekickt werden kann! Einfach genial Ihre Idee! Super!
Schade, aber wichtig ist es nun aus diesem Trauerspiel zu lernen. Das ganze wird den anderen Vereinen hoffentlich eine Lehre sein. Was ich nicht begreife, man hat kein Geld die Löhne zu bezahlen und trotzdem hatte man den Supporter Verein "Freunde von Xamax" in die Wüste geschickt. Die hatten letzte Saison 1,6 Millionen Franken in den Klub gesteckt. Das Geld hätte man nun gut gebrauchen können. Antworten
Wie konnten die Verantwortlichen diesen Traditionsclub an so einen Dschingiskhan verscherbeln? Ueber den Charakter/Mentalität solcher Völker sollte man zumindest eine kleine Ahnung haben. Was übrig bleibt sind tolle EC-Erinnerungen, der Name Facchinetti (ehem. Präsi) und ein grosser Verlust für den CH-Fussball. Schade, werde Xamax auch als FCB Fan sehr vermissen. RIP Antworten
Bitte beleidigen Sie nicht den grossen General Dschingsikhan nicht. Dieser Abenteurer von Bulat Tschagajew ist nichts anderes als ein Verblender, dem leider zu viele geglaubt haben.
«Ich kann nicht nachvollziehen, was dieser Herr überhaupt für Motive hatte, einen Verein zu führen...»? Darüber wird spekuliert seit der Name Tschgajew das erste mal in Erscheinung getreten ist. Eigentlich war es doch jedem von Beginn weg klar, dass das nicht gut kommt mit diesem Kerl. Schade, sehr schade für Xamax! Antworten
Erich Vogel weiss immer alles im nachhinein........er der sich mit einem Hrn. Eckel getroffen hat. Viele hatten Bedenken zu Beginn der Aera Tschagajew - nur warum hat Bernasconi Xamax für den Spotpreis von 1,2 Mio CHF verscherbelt? Leider hat es keine Gruppe in Neuchâtel gegeben die bereit gewesen ist einzusteigen und Verantwortung zu übernehmen - die Idealisten sind am aussterben. Armes Xamax! Antworten
vermutlich ist Bernasconi auch nicht bezahlt worden.....er war wohl froh den Verein loszuwerden, mit oder ohne Geld von Bulat, schade jetzt gibts keine Derbys mehr gegen YB, früher in der alten Maladière immer vor fast vollem Haus, zuletzt nur noch vor rund 5'000 Fans, Xamax ging langsam aber sicher dem "Tod" entgegen und jetzt ist es soweit
Wahscheinlicher ist es dass es in Zukunft eine Meisterschaft mit nur noch zwei Vereinen gibt, den FC Basel und die Reserven des FC Basel.
:-) Habe ich auch gedacht - ist ja absolut easy wie wir weiter nach oben kommen.
Anstatt abzusteigen werden wir am Schluss vielleicht noch Meister. Hopp GC!
Sylvio Bernasconi ist sicher der falsche, der hier kritisiert wird. Der SFV vertraute u.a. zu Recht auch auf eine gefälschte Bankgarantie, es dürfte kaum am SFV liegen, eine Fälschung nachzuweisen. Der SFV kann lediglich einen Verdacht äussern, da es sich um ein Offizialdelikt handelt, muss danach die Justiz handeln. Meines Erachtens hat sich zumindest hier der SFV korrekt verhalten. Antworten
@Meier, absolut richtig wegen Statutenänderung, es ist ein Trauerspiel, dass hier nichts geschehen ist. Ergänzend müsste rein, dass dann auch ein CC in Sion nicht mehr erwünscht wäre, da er schon mal einen Verein in Konkurs gebracht hat. @Berlinger. Bankgarantien überprüfen ist heikel und sauber zu klären, Geschäfte basieren zuerst einmal auf Vertrauen. Wäre beim SFV eine Variante gewesen.
Sorry, aber in dieser Grössenordnung sind Bankgarantien doch zwingend zu überprüfen, oder nicht. Das kostet nicht viel mehr als einen kurzen Brief. Oder liege ich hier völlig falsch?
Rietmann
Der SFV hat gravierende Fehler gemacht. Sie haben das Problem gar nicht erkennen wollen. Der SFV hätte schon vor Jahren, wie in Deutschland, die Statuten ändern sollen. Dort gilt die 50+1 Regel. Das bedeutet, dass kein Investor einen Verein übernehmen darf, wenn er nicht mindestens 10 Jahre in der betreffrenden Gegend wohnhaft ist. Viel zu spät wird der SFV seine Statuten jetzt ändern.
...lustige Schweizer Fussball-Landschaft: es gibt Städte, die haben Stadien , aber keinen Club, dann solche, die Clubs haben ohne Stadion, dann haben wir noch eine Verbandsspitze, die sich von Verlockungen blenden lässt, einen Widerständling namens Constantix, der sich gegen alles, aber vor allem gegen seinen nicht minder polarisierenden Walliser Antipoden "ische Sepp" auflehnt,...hollywoodreif! Antworten
Irg. wie komme ich da nicht mit..falls Bulat (eher unwahrscheinlich) trotzdem die verlangten Gelder überweist, wäre dann der Lizenzentzug immer noch eine beschlossene Sache?
ps: man könnte ja auch mal die Fehlleistungen von E. Vogel auflisten und was dies den jeweiligen Clubs gekostet hat..man käme ziemlich sicher auf den Doppelten Betrag..
Antworten
Herr Fehlmann, ich weiss nicht wie gut Sie informiert sind, Intuition oder Wissen. Was auch immer, mit Ihrer treffenden Aussage sind Sie tatsächlich nahe an der Realität. Islam Satujews, der Präsident von Xamax hat 2004 einen negativen Asylentscheid erhalten und derzeit eine sogenannte provisorische Aufenthaltsgenehmigung. Man sieht wie krank unser gesamtes System überhaupt ist.
Das wär der totale Hammer!Aber die Genfer können ihn weiterhin im Immogeschäft behalten,die scheinen da keine Skrupel zu haben!Jetzt wärs eigentlich an ihnen,diesen Geldwäscher aufzudecken nachdem der Fussballsport dies erledigt hat,doch die denken wohl eher ans zudecken sonst fehlt ihnen Geld in der Sozikasse.Bei dieser Justiz dort und dem Staranwalt den sich BT geholt hat wirds wohl so kommen.
Dem ehemaligen Präsidenten einen Vorwurf zu machen, weil er seine Aktien an Tschagajew verkaufte, ist unfair. Himmeltraurig ist, dass alle involvierten Partein - Spieler, SFV, SFL und Gerichte - dem Treiben viel zu lange zugeschaut haben und auf den Prinzip Hoffnung setzten, obwohl diese nie bestand. Antworten
warum unfair. der verband hat nach statuten gehandelt, und was sollen die gerichte tun... wenn jemand schuld hat ,natürlich neben tschagajew, dann bernasconi der den verein verscherbelt hat!
Und die Schweiz sieht zu... wie kann es möglich sein das so was passiert... wieso würde man ein Bank Dokument nicht vorher prüfen bevor das Fass übergeloffen ist (so zu sagen)? Das ist eine schande für die Schweiz nicht nur die Neuenburger! Ich finde das wirklich schade. Antworten
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