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Liga beschliesst Lizenzentzug für Xamax

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League entzieht Xamax per sofort die Lizenz. «Wir sind auf einer Beerdigung», sagte SFL-Präsident Heinrich Schifferle an der Pressekonferenz.

1/11 Kaum beachtet: Ein kleines Grüppchen von Xamax-Fans protestiert am 11. Mai 2011 gegen den Verkauf des Klubs an Tschagajew.
Bild: Keystone

   

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Super League

21. Runde

16.02.Young Boys - Basel2 : 2
18.02.Xamax * - Sion- : -
18.02.FC Zürich - Thun1 : 1
19.02.Lausanne - Luzern0 : 0
19.02.Servette - Grasshoppers3 : 1
Stand: 19.02.2012 17:53

Rangliste

NameSpSUNG:EPkt
1.Basel20117240:1940
2.Young Boys2197532:2034
3.Luzern2197527:1734
4.Thun2177724:2328
5.Servette2083929:3327
6.FC Zürich2175930:2826
7.Grasshoppers21611420:4219
8.Lausanne19331316:4412
9.Sion2095626:18-4
10.Xamax1875622:220
Stand: 19.02.2012 17:57

22. Runde

25.02.Luzern - Young Boys- : -
25.02.Thun - Xamax *- : -
25.02.Basel - FC Zürich- : -
26.02.Grasshoppers - Lausanne- : -
26.02.Sion - Servette- : -
Stand: 01.01.1970 01:00
* Lizenzentzug

Fussball-Diskussion

Korrektur-Hinweis

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Die Tage von Neuchâtel Xamax in der Swiss Football League (SFL) sind gezählt. Die SFL-Disziplinarkommission entzog dem Neuenburger Klub des Tschetschenen Bulat Tschagajew per sofort die Lizenz. Die Rückrunde der Axpo Super League wird mit neun Mannschaften absolviert.

Der Entscheid lag schon lange in der Luft. Alle wussten, dass das Ende von Xamax nahe ist. So gesehen war die Verkündung des Verdikts fast eine Vollzugsmeldung. Doch die Resonanz war riesig. Als Daniele Moro, der Präsident der SFL-Disziplinarkommission (DK) vor den Medien Auskunft gab, war der Konferenzsaal im Hotel Radisson Blu beim Flughafen Zürich-Kloten proppenvoll. Unzähligen Sicherheitsleuten bewachten die Gänge des Luxushotels. Schliesslich war Einzigartiges geschehen im Schweizer Profifussball, denn noch nie hatte die Liga einem Mitglied während der Saison die Lizenz entzogen.

Beweis nicht erbracht

«Der Lizenzentzug ist eine gravierende Massnahme. Aber unter diesen Umständen war es die einzig mögliche Sanktion», sagte Moro. Die Umstände sind folgende: Seit September hat Xamax bzw. sein Präsident Bulat Tschagajew den Beweis, über die für die Swiss Football League nötigen finanziellen Mittel zu verfügen, nicht erbracht. Schon in drei Verfahren hat die DK Xamax deshalb in den letzten Wochen mit dem Abzug von insgesamt acht Punkten bestraft. Es ging dabei immer um die gleichen Versäumnisse. Xamax hat die Bestätigung nie geliefert, für die Monate September, Oktober und November Löhne und Sozialabgaben bezahlt zu haben. Moro: «Xamax hat nicht bewiesen, dass es bis zum Saisonende finanziell über die Runden kommt.»

Erschwerend kam für Xamax und Tschagajew hinzu, dass das im November vorgelegte Schreiben, wonach der Tschetschene bei der Bank of America über mehrere Millionen verfügen sollte, nachweislich gefälscht war. «Diese Urkundenfälschung spielte für uns eine entscheidende Rolle», so Moro. Als nicht relevant taxierte der Tessiner Anwalt dagegen die lange Liste von Gläubigern, die von Xamax insgesamt über 7 Millionen Franken fordern. Schulden, welche den Klub mit dem Konkurs bedrohen.

Lizenzentzug gilt für beide Ligen

Gemäss Moro war es nicht möglich, den drastischen Entscheid des Lizenzentzugs früher zu fällen. «Wir haben erst am Mittwoch alle Beweise gehabt, um zu entscheiden. In einem Rechtsstaat brauchen solche Verfahren Zeit und das ist auch richtig so.» Immerhin wurde der Entscheid noch vor Beginn der Rückrunde in der Axpo Super League gefällt. Es ist jetzt einiges klarer: Die Rückrunde startet mit neun Teams, es gibt keinen direkten Absteiger in die Challenge League und der Letzte der Axpo Super League bestreitet die Barrage. Somit können weder der FC Sion mit seinen 36 Strafpunkten noch das sportlich überforderte Lausanne (nur elf Punkte in der Vorrunde) direkt in die Challenge League verbannt werden.

Auswirkungen hat der Lizenzentzug von Xamax auch auf die Challenge League. Statt sechs steigen Ende Saison nur fünf Klubs in die neu geschaffene 1. Liga Promotion ab. Dieser wird im Sommer - sofern der Konkurs abgewendet werden kann - auch Xamax angehören. «Der Lizenzentzug gilt für beide Ligen der Swiss Football League und nicht nur für die Axpo Super League. Deshalb kann Xamax in der nächsten Saison auch nicht in der Challenge League spielen», erklärte SFL-CEO Claudius Schäfer.

Rekursweg bestreiten

Die Möglichkeit auf ein neues Lizenzierungsverfahren im Frühjahr hat Xamax nicht. «Mit dem heutigen Entscheid ist Xamax kein Mitglied mehr der SFL. Es kann somit auch keinen neuen Antrag stellen», so Schäfer. Wird über Xamax in den nächsten Wochen der Konkurs verhängt, muss ein allfälliger Nachfolge-Verein sogar in der 2. Liga interregional beginnen. Dies ist möglich, weil die Neuenburger über eine Nachwuchsmannschaft in dieser Liga verfügen.

Xamax wird nun versuchen, die Lizenz auf dem Rekursweg wiederzuerlangen. Es wird für eine Neubeurteilung vor das Rekursgericht der SFL gelangen, danach ist der Gang an den CAS in Lausanne möglich. Der Rekurs der Neuenburger hat keine aufschiebende Wirkung. Xamax bleibt mit Sicherheit von der Axpo Super League ausgesperrt, bis das Rekursgericht entschieden hat.

Xamax ist am Ende

Schäfer geht davon aus, dass dies noch vor Rückrundenstart geschieht. Aussichten auf Erfolg hat Xamax nach heutigem Stand kaum. Schäfer: «Man darf nicht vergessen, dass den Klub auch eine Schuldenlast von über 7 Millionen Franken drückt.» Es gibt keine Anzeichen, dass sich die finanziellen Probleme über Nacht lösen und/oder Tschagajew an das Geld kommt, das er nach eigenen Aussagen auf ausländischen Banken besitzt. Sonst hätte er im Spätherbst nicht auf dreiste und dilettantische Weise eine Bankbescheinigung fälschen lassen.

Was genau bei Xamax vorgeht, weiss aber auch die SFL nicht. Einen Austausch zwischen den Parteien gab es längst nicht mehr. Xamax war für die Liga seit der Übernahme durch Tschagajew am 12. Mai 2011 nie greifbar. Moro sagt, die Disziplinarkommission habe immer nur mit dem Rechtsvertreter gesprochen. Auch Schäfer und SFL-Präsident Heinrich Schifferle hatten noch nie direkten Kontakt mit Tschagajew. «Ich habe ihn bisher einmal gesehen. Das war an der GV im November. Er hat vor allen gesprochen, auf Russisch. Er hat niemanden begrüsst und sich auch nicht vorgestellt. Der einzige Kontakt war rein visuell», sagte Schifferle. Allem Anschein nach wird es auch in Zukunft nicht mehr zu Gesprächen kommen. Xamax ist am Ende. «Wir sind auf einer Beerdigung», sagte Schifferle in Zürich-Kloten. (si)

Erstellt: 18.01.2012, 12:02 Uhr

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68 Kommentare

kurt freier

24.01.2012, 21:24 Uhr
Melden

nur skandale. warum hören die schweizer mit ihrem dorffussball nicht auf? dann gaebe es keine skandale mehr. International gibt es sowieso nichts zu gewinnen. und zudem wird auch noch geld und sendezeit für nati-spiele verschwendet. lassen wir doch einmal die dritte manschaft des fc barcelona gegen den fc basel antreten. dann werden wir sehen was der ch fussball wert ist - nichts Antworten


Lucian Toszeghi

22.01.2012, 13:00 Uhr
Melden

wird jetzt der FCSG nach der Winterpause in die Superleague kommen? Antworten


Toszeghi Lucian

20.01.2012, 17:26 Uhr
Melden

Wird der FCSG nach der Winterpause in die Superleague kommen? Antworten


Philip Santschi

19.01.2012, 00:55 Uhr
Melden

Wer Kicken will soll das im Dorf-Verein tun, ohne die Geldwaschmaschine der fetten Vereins- und Verbandsbonzen im Hintergrund. Wenn in der FIFA keiner Geld verdienen würde, der nicht mindestens eine Halbzeit lang auf Profi-Niveau mitrennen mag, wär die Fussballwelt um einiges besser bestellt. Antworten


Manuel Braun

18.01.2012, 21:42 Uhr
Melden 2 Empfehlung

(Jaja, ich weiss, Rhythmus und Reim stimmen nicht)
.
Zehn kleine Fussballclubs
Wollten Fussball spielen
Einer hat zu hoch gepokert
Da waren's nur noch neun (praktisch gesehen)
.
Neun kleine Fussballclubs
Wollten Fussball spielen
Einer hat die Rechnungen nicht bezahlt
Da waren's nur noch acht
.
Acht kleine Fussballclubs
...
Antworten


Christian Schaub

18.01.2012, 21:39 Uhr
Melden

die Spieler haben alle Verträge für die AXPO Super-League... in diesem Fall werden nun die abgeschlossenen Profiverträge mit sofortiger Wirkung nichtig und die Spieler sind berechtigt, sich per sofort einen neuen Verein zu suchen. Wie will also Tschagajew die Rückrunde antreten, wenn er keine Spieler mehr hat ? Hat sich sowieso erledigt, auch ein Rekurs hätte keine auschiebende Wirkung. Antworten


Tanja Lüscher

18.01.2012, 21:35 Uhr
Melden

Klar ist es Desaster. Aber das sich nun Herr Vogel dazu äussert ist ja völlig von der Rolle. War es nicht Herr Vogel, der bei GC nach ominösen Geldquellen suchte und auch in einem Hochstapler gefunden hat? Herr Vogel hat seine Glaubwürdigkeit verspielt!
Schade um Xamax, um die Region und den Sport. Es bleibt nur zu hoffen, dass nun solche Dinge nicht mehr passieren können. Der SFV ist gefordert!!!
Antworten


Annemarie Jenny

18.01.2012, 21:27 Uhr
Melden

Warum recherchiert hier keiner die Position von Xamax? Offenbar war nicht Geld das Problem ... siehe communique des Vereins. Antworten


Hubert Roth

18.01.2012, 20:29 Uhr
Melden

Wir sind in der Tat auf einer Beerdigung. Aber was hier in den letzten Wochen und Monaten beerdigt wird, ist nicht nur ein Verein aus Neuenburg, sondern der gesamte Schweizer Fussball. Man könnte sich köstlich darüber amüsieren, wenn's nicht gar so armselig wäre. Antworten


buchmüller jürg

18.01.2012, 20:24 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ein echter Fan verlässt seinen Club auch in schwierigen Zeiten nicht! Ich bin XAMAX Fan seit 1987.
Nächstes Jahr holen wir den Cup, in 4 Jahren werden wir Meister, in 5 Jahren holen wir die Champions League.
Messi, warm anziehen!
Antworten


Markus Grossen

18.01.2012, 19:06 Uhr
Melden

Eine Brille für die lange Zeit hilflose, handlungsunfähige Swiss Football League wird im Artikel gefordert.
Aber eine Brille hatte sie doch bereits aufgesetzt. Leider jedoch eine mit reichlich rosa eingefärbten Gläsern. Nicht auszuschliessen, dass der Opiker doch noch entsprechend korrigierte Gläser im Angebot hat, die eine klare Sichtweise ermöglichen.
Nur tragen müsste man sie dann auch noch.
Antworten


Ruedi Lais

18.01.2012, 19:03 Uhr
Melden

Mein Verdacht: Xamax wurde als Geldwaschmaschine gekauft, und nun hat der Besitzer kein Geld zum waschen... Antworten


Felix Furrer

18.01.2012, 18:38 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Mir tun alle Xamaxiens echt leid.
Bis auf den Präsi!
Antworten


Robert Tobler

18.01.2012, 17:06 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Eigentlich sollte jetzt Bellinzona den Platz von Xamax einnehmen, da Bellenz in der letzten Saison zugunsten von Xamax (diverse krasse Schiedsrichterfehlentscheide) diskriminert wurde..... Antworten


Flavio Scherer

18.01.2012, 16:53 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Es ist nicht einfach, Geldgeber für einen SL-Verein zu finden. Einheimische wollten nicht. Es braucht gegen 10 Mio. Fr. Jahr für Jahr, nur damit man einigermassen mithalten kann. Neuenburg ist eine Kleinstadt, das Zuschauerpotenzial der Region ist sehr beschränkt. 10'000 kommen nur, wenn der Klub um den Titel spielt. Sonst ist es nicht mal die Hälfte. Dies an die Adresse der Empörten. Antworten


Ueli Schrenzer

18.01.2012, 19:05 Uhr
Melden

Die Maladiere war in den letzten Jahren ein Stadion der "Geisterspiele"!Obwohl ein super Stadion,die Zuschauer zeigten absolut keine Begeisterung.Es wundert einem nicht,dass sie auch finanzell nicht mithalten konnten.Xamax muss sich erst wieder formieren.Jetzt könnten all die ehemaligen Grössen versuchen,dieses Image wieder aufzubauen,alls sie nicht zu andern Clubs übergelaufen sind.....


andreas schmid

18.01.2012, 16:35 Uhr
Melden 1 Empfehlung

xamax kommt neu in die 1. liga promotion. steigen nun in der challengue league nur fünf mannschaften in die 1. liga promotion ab? Antworten


Karl Eigenmann

18.01.2012, 16:02 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Armer Tschagajew... er verliert nun seine Lebensversicherung. Den Kadyrow wird es freuen, jetzt kann er sich Tschagajew zur Brust nehmen... Der eigentliche "Übeltäter" ist für mich aber der Bernasconi. Aber da war doch irgendein FIFA-Funktionär, der mit einer Gruppe Xamax retten wollte... alles nur leere Versprechungen? Antworten


Peter Frick

18.01.2012, 15:53 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sport und Geschäft. Oder mehr umgekehrt? SFL braucht nicht nur eine Brille und härtere Waffen. Sie braucht auch Leute mit mehr kritischem Denkvermögen. Wirklich bedauerlich für die echten und anständigen Fans. Antworten


Peter Klein

18.01.2012, 15:50 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Wer zahlt eigentlich das Trainingslager der Xamax-Spieler in Dubai? Antworten


Peter Lüthi

18.01.2012, 19:12 Uhr
Melden

Warum machen Sie sich darum Sorgen? Die Frage ist vielmehr, wo ist eigentlich Bulat?


Marc Bachmann

18.01.2012, 15:45 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Traurig, einfach traurig, aber ich habe dieses Ende schon immer vorher gesehen. Am ersten Spieltag dieser Saison als ich den Bericht über das Xamaxspiel am Fernsehen sah, war es mir klar, hier wird was zu Grunde gehen. In einem täuschte ich mich, habe ich immer gesagt Bulat Tschagajew wird bis Ende Jahr untertauchen. Sorry an alle echten Xamax Fans, ihr tut mir wirklich leid. Antworten


sydney mueller

18.01.2012, 15:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung

xamax verschwindet, sion mit 36 punkten abzug, fcz verliert die halbe mannschaft, gc vertreibt auch die letzten fans, luzern möchte am liebsten auch ohne fans, yb beschäftigt sich eh am liebsten mit sich selber, lausanne verlieren die ganze zeit und bleiben oben, servette's präsident ist eine lebende pyhro. es läuft alles auf einen zweikampf basel gegen thun hinaus... Antworten


Josua Gerber

18.01.2012, 16:13 Uhr
Melden

Also die Schuld nur auf Bernasconi abzuschieben währe falsch, so wie ich das damals verstanden habe hat man darüber abgestimmt ob der Club verkauft wird oder? (Meines Wissens wurde der Vorschlag einstimmig angenommen von den Aktionären usw.)
Ps: Kalu Uche zum FCZ


Peter Kaegi

18.01.2012, 15:11 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Was der Geldwäscher Artikel, noch das Schweizerische OR geschafft hat, die Die Swiss Football League hat endlich als einzige Instanz durchgegriffen. Alle Achtung, der Sport muss es richten. Antworten


Axel Holz

18.01.2012, 15:07 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Dieses Beispiel zeight, dass Arroganz, Korruption und Geldwäscherei selbst im Fussball (wie auch in anderen Sportarten) nicht weit reicht. Hoffen wir, dass es dem Sport etwas nützen wird. Antworten


Stefan Weiher

18.01.2012, 14:56 Uhr
Melden 1 Empfehlung

glück für Sion und Herrn Constantin...für Xamax, Da hoffen wir doch das der Bulat nicht ungeschoren davon kommt. Antworten


Daniel Keller

18.01.2012, 15:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Glück auch für den FCZ. Da jetzt klar ist, dass gegen hinten nichts mehr passieren kann, hat man nun schnell Kasse gemacht mit dem Verkauf des Tafelsilbers, bringt die Finanzen ins Lot und kann "in Ruhe" die nächste Saison neu-aufbauen. Schlau gemacht ...


Rene Meier

18.01.2012, 14:46 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Warum soll das "himmeltraurig" sein ? Der Club hat sich nicht an die Regeln des Verbandes gehalten und sich insgesamt, gemessen an dem in Westeuropa üblichen Standard, wirtschaftlich unseriös verhalten. Es ist normal, dass solches Verhalten nicht ohne Konsequenzen bleiben kann. Antworten


André Martin

18.01.2012, 18:59 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@R.Meier: Ja, natürlich ist der Lizenzentzug juristisch absolut korrekt, aber fehlt Ihnen tatsächlich das emotionale "Gspüri", um zu begreifen, was Heinz Hermann mit seiner Aussage gemeint hat, dass dies himmeltraurig sei? Hallo, hier geht es um nicht mehr und nicht weniger als um den sportlichen und finanziellen Ruin eines Traditionsvereins im CH-Fussball - und DAS ist in der Tat himmeltraurig!


Freddy Neuhaus

18.01.2012, 15:32 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Es ist "himmeltraurig", weil nur der jetztige und der letzte President den "Karren an die Wand gefahren" haben.
Der Club an sich, kann nicht dafür. Darum ist es Himmeltraurig.


Thomas Wimmer

18.01.2012, 14:41 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ein Team mit einer negativen Punktezahl. Ein anderes Team, welches mitte in der Saison einfach so aus der Ranglisten "verschwindet". Nimmt diese "Sport"-art eigentlich noch irgendjemand ernst? Antworten


Johnny Drama

18.01.2012, 15:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ja, der fc basel. aber warum gleich die sportart hinterfragen wegen den beiden aktuellen vorfällen?


Alexandra Steiner

18.01.2012, 14:39 Uhr
Melden

Was passiert jetzt eigentlich mit den bisherigen Resultaten der Hinrunde und wie werden die ausstehenden Partien jeweils gewertet? Antworten


Ben Strähl

18.01.2012, 15:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung

die Resultate bleiben, da die Hinrunde komplett bedendet wurde. Warum wohl hatte der SFV so lange rumgetröttelt/rumgeeiert und erst in der Winterpasue das Verdikt gesprochen? Damit es nicht noch ein grössere "Puff" gibt neben den anderen Baustellen im SL. Auch das eine Leistung . . . ;-)


Peter Imboden

18.01.2012, 14:53 Uhr
Melden 1 Empfehlung

nicht schon wieder diese Diskussion;-)


Martin Berlinger

18.01.2012, 14:25 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Nein, nicht Tschagajew hat den Club ins Elend geritten. Dieser stand viel früher schon am Abgrund. Tschagajew und die Leute, die den Club an ihn verkauften, sind lediglich das letzte Glied in einer langen Kette von Fehlern. Auch mag ich mich erinnern, wie kritische Stimmen damals angegriffen wurden, als T. ins Spiel kam. Man akzeptierte kritiklos, weil das Geld dieses Blenders zu sprudeln schien. Antworten


Daniel Egger

18.01.2012, 14:25 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Alle Schweizer Fussballclubs amateurisieren. Mit Ausnahme des FC Basel, der über genügend finanzielle Mittel verfügt. Dieser kann sich der Bundesliga anschliessen. Antworten


Michael Wyss

18.01.2012, 21:49 Uhr
Melden

@Steiner. Ich mag ide BL wirklich gerne. Und cool, Regional Liga Süd Niveau reicht um die CL playoofs zu kommen ;-), @ Moser, nun ja, Die bayern Fans und Freiburg sofern mal wieder in der 1.BL haben solche Wege fast immer. So what? HSV Fans müssten (und würden auch) nach Basel reisen.


Hans Abächerli

18.01.2012, 17:29 Uhr
Melden

Herr @Egger: Da würde der FCB alt aussehen, denn da würden die ca. 20 Mio Jahres-Bertriebskapital nicht sehr weit reichen. Jedenfalls nicht für die A-Liga....
Ausserdem würde der FCB wohl einen Grossteil seiner sehr treuen Fans verlieren, wenn der FCB eine Mannschaft des 'Grossen Kantons' wäre.
Also eine totale Schnapsidee, das mit der BL!


Hape Moser

18.01.2012, 17:18 Uhr
Melden

Genau, unser FCB spielt in der Bundesliga. Und die Fans gondeln dann jedes zweite Wochenende wahlweise nach Leverkusen, Gelsenkirchen (5 Std. pro Weg), Wolfsburg, Berlin oder Hamburg (je 7 Std.), müssen also, um rechtzeitig zum Anpfiff in einem BL-Stadion zu sein, samstags spätestens um 7 Uhr aus den Federn. Und die Bahnfahrten zahlt der FCB ja auch, der hat ja "genügend finanzielle Mittel" ...


Marc Bachmann

18.01.2012, 15:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Daniel Egger; Es werden Zeiten kommen, da wird auch der FC Basel mal wieder im Mittelfeld bis unten in der Tabelle sich tummeln. So ganz nach dem Motto Hochmut kommt vor dem Fall. Langsam wird mir das echt zu doof, ständig diese "Forderung" der FCB soll in der BL spielen. Arroganz pur! Dann trennt Euch doch endlich von der CH und meldet Euch bei der BL an. Viel Spass!


Alexander Steiner

18.01.2012, 15:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Herr Egger, super Idee, dass sich der FCB der BL anschliessen soll! Dann wird der FCB höchstens in der Regionalliga Süd kicken und die Basler-Fans kommen wiedermal runter vom hohen Ross! Und dann ist dann schnell fertig lustig mit genügend Mittel, wenn keine CL oder EL mehr gekickt werden kann! Einfach genial Ihre Idee! Super!


Beat Rytz

18.01.2012, 14:18 Uhr
Melden

Ist das jetzt der Beginn einer zweiten "neverending Story" im Schweizer Spitzenfussball? Oder hat die SFL ihre Lektion(en) aus dem Fall CC vs Liga gezogen? Antworten


André Gross

18.01.2012, 14:30 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das ist das Ende nicht der Beginn, Herr Rytz.


Fabio Rossi

18.01.2012, 14:12 Uhr
Melden

Schade, aber wichtig ist es nun aus diesem Trauerspiel zu lernen. Das ganze wird den anderen Vereinen hoffentlich eine Lehre sein. Was ich nicht begreife, man hat kein Geld die Löhne zu bezahlen und trotzdem hatte man den Supporter Verein "Freunde von Xamax" in die Wüste geschickt. Die hatten letzte Saison 1,6 Millionen Franken in den Klub gesteckt. Das Geld hätte man nun gut gebrauchen können. Antworten


Marco Weber

18.01.2012, 14:11 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Wie konnten die Verantwortlichen diesen Traditionsclub an so einen Dschingiskhan verscherbeln? Ueber den Charakter/Mentalität solcher Völker sollte man zumindest eine kleine Ahnung haben. Was übrig bleibt sind tolle EC-Erinnerungen, der Name Facchinetti (ehem. Präsi) und ein grosser Verlust für den CH-Fussball. Schade, werde Xamax auch als FCB Fan sehr vermissen. RIP Antworten


Richard Hennig

18.01.2012, 14:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Bitte beleidigen Sie nicht den grossen General Dschingsikhan nicht. Dieser Abenteurer von Bulat Tschagajew ist nichts anderes als ein Verblender, dem leider zu viele geglaubt haben.


Dario Piemontese

18.01.2012, 14:08 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Man hätte Tschagajews Bankgarantien wenigstens vorher zur Prüffung der Weltwoche zuspielen können. Antworten


Daniel Stutz

18.01.2012, 14:05 Uhr
Melden 1 Empfehlung

«Ich kann nicht nachvollziehen, was dieser Herr überhaupt für Motive hatte, einen Verein zu führen...»? Darüber wird spekuliert seit der Name Tschgajew das erste mal in Erscheinung getreten ist. Eigentlich war es doch jedem von Beginn weg klar, dass das nicht gut kommt mit diesem Kerl. Schade, sehr schade für Xamax! Antworten


Heiner Schürch

18.01.2012, 13:54 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Erich Vogel weiss immer alles im nachhinein........er der sich mit einem Hrn. Eckel getroffen hat. Viele hatten Bedenken zu Beginn der Aera Tschagajew - nur warum hat Bernasconi Xamax für den Spotpreis von 1,2 Mio CHF verscherbelt? Leider hat es keine Gruppe in Neuchâtel gegeben die bereit gewesen ist einzusteigen und Verantwortung zu übernehmen - die Idealisten sind am aussterben. Armes Xamax! Antworten


freddy huber

18.01.2012, 14:04 Uhr
Melden

vermutlich ist Bernasconi auch nicht bezahlt worden.....er war wohl froh den Verein loszuwerden, mit oder ohne Geld von Bulat, schade jetzt gibts keine Derbys mehr gegen YB, früher in der alten Maladière immer vor fast vollem Haus, zuletzt nur noch vor rund 5'000 Fans, Xamax ging langsam aber sicher dem "Tod" entgegen und jetzt ist es soweit


Jens Fluri

18.01.2012, 13:50 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Habe eben gedacht: Cool, GC wird vieleicht noch Meiser. Jedes mal wenn ich auf die Tabelle schaue sind wir wieder einen Rang nach oben gerutscht ohne überhaupt gespielt zu haben. Vieleicht sind wir am Schluss erster. Antworten


Paulo Rossi

18.01.2012, 15:14 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wahscheinlicher ist es dass es in Zukunft eine Meisterschaft mit nur noch zwei Vereinen gibt, den FC Basel und die Reserven des FC Basel.


Chris Gubser

18.01.2012, 14:16 Uhr
Melden

:-) Habe ich auch gedacht - ist ja absolut easy wie wir weiter nach oben kommen.
Anstatt abzusteigen werden wir am Schluss vielleicht noch Meister. Hopp GC!


Ernst Rietmann

18.01.2012, 13:48 Uhr
Melden

Sylvio Bernasconi ist sicher der falsche, der hier kritisiert wird. Der SFV vertraute u.a. zu Recht auch auf eine gefälschte Bankgarantie, es dürfte kaum am SFV liegen, eine Fälschung nachzuweisen. Der SFV kann lediglich einen Verdacht äussern, da es sich um ein Offizialdelikt handelt, muss danach die Justiz handeln. Meines Erachtens hat sich zumindest hier der SFV korrekt verhalten. Antworten


Ernst Rietmann

18.01.2012, 15:18 Uhr
Melden

@Meier, absolut richtig wegen Statutenänderung, es ist ein Trauerspiel, dass hier nichts geschehen ist. Ergänzend müsste rein, dass dann auch ein CC in Sion nicht mehr erwünscht wäre, da er schon mal einen Verein in Konkurs gebracht hat. @Berlinger. Bankgarantien überprüfen ist heikel und sauber zu klären, Geschäfte basieren zuerst einmal auf Vertrauen. Wäre beim SFV eine Variante gewesen.


Martin Berlinger

18.01.2012, 14:29 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Sorry, aber in dieser Grössenordnung sind Bankgarantien doch zwingend zu überprüfen, oder nicht. Das kostet nicht viel mehr als einen kurzen Brief. Oder liege ich hier völlig falsch?


Thomas Meier

18.01.2012, 14:21 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Rietmann
Der SFV hat gravierende Fehler gemacht. Sie haben das Problem gar nicht erkennen wollen. Der SFV hätte schon vor Jahren, wie in Deutschland, die Statuten ändern sollen. Dort gilt die 50+1 Regel. Das bedeutet, dass kein Investor einen Verein übernehmen darf, wenn er nicht mindestens 10 Jahre in der betreffrenden Gegend wohnhaft ist. Viel zu spät wird der SFV seine Statuten jetzt ändern.


Alex Kurmis

18.01.2012, 13:45 Uhr
Melden 10 Empfehlung

...lustige Schweizer Fussball-Landschaft: es gibt Städte, die haben Stadien , aber keinen Club, dann solche, die Clubs haben ohne Stadion, dann haben wir noch eine Verbandsspitze, die sich von Verlockungen blenden lässt, einen Widerständling namens Constantix, der sich gegen alles, aber vor allem gegen seinen nicht minder polarisierenden Walliser Antipoden "ische Sepp" auflehnt,...hollywoodreif! Antworten


Hofer Markus

18.01.2012, 13:42 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Irg. wie komme ich da nicht mit..falls Bulat (eher unwahrscheinlich) trotzdem die verlangten Gelder überweist, wäre dann der Lizenzentzug immer noch eine beschlossene Sache?
ps: man könnte ja auch mal die Fehlleistungen von E. Vogel auflisten und was dies den jeweiligen Clubs gekostet hat..man käme ziemlich sicher auf den Doppelten Betrag..
Antworten


Stephan Fehlmann

18.01.2012, 13:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Und zu diesem Trauerspiel dieses Hochstaplers Tschagajew fehlt jetzt nur noch, dass er bei unserer Regierung in Bern noch ein Asylgesuch stellen wird. Wundern würde mich in diesem Land überhaupt nichts mehr. Antworten


Michael Wyss

18.01.2012, 21:56 Uhr
Melden

Herr Fehlmann, ich weiss nicht wie gut Sie informiert sind, Intuition oder Wissen. Was auch immer, mit Ihrer treffenden Aussage sind Sie tatsächlich nahe an der Realität. Islam Satujews, der Präsident von Xamax hat 2004 einen negativen Asylentscheid erhalten und derzeit eine sogenannte provisorische Aufenthaltsgenehmigung. Man sieht wie krank unser gesamtes System überhaupt ist.


Ueli Schrenzer

18.01.2012, 20:50 Uhr
Melden

Das wär der totale Hammer!Aber die Genfer können ihn weiterhin im Immogeschäft behalten,die scheinen da keine Skrupel zu haben!Jetzt wärs eigentlich an ihnen,diesen Geldwäscher aufzudecken nachdem der Fussballsport dies erledigt hat,doch die denken wohl eher ans zudecken sonst fehlt ihnen Geld in der Sozikasse.Bei dieser Justiz dort und dem Staranwalt den sich BT geholt hat wirds wohl so kommen.


Dan Horber

18.01.2012, 13:36 Uhr
Melden

Dem ehemaligen Präsidenten einen Vorwurf zu machen, weil er seine Aktien an Tschagajew verkaufte, ist unfair. Himmeltraurig ist, dass alle involvierten Partein - Spieler, SFV, SFL und Gerichte - dem Treiben viel zu lange zugeschaut haben und auf den Prinzip Hoffnung setzten, obwohl diese nie bestand. Antworten


andreas schmid

18.01.2012, 15:03 Uhr
Melden 2 Empfehlung

warum unfair. der verband hat nach statuten gehandelt, und was sollen die gerichte tun... wenn jemand schuld hat ,natürlich neben tschagajew, dann bernasconi der den verein verscherbelt hat!


hubert schoch

18.01.2012, 13:35 Uhr
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schade, wenigstens der Unterhaltungsfaktor war bei Tschagajew durchaus hoch. Antworten


Fiona Castelli

18.01.2012, 13:35 Uhr
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Und die Schweiz sieht zu... wie kann es möglich sein das so was passiert... wieso würde man ein Bank Dokument nicht vorher prüfen bevor das Fass übergeloffen ist (so zu sagen)? Das ist eine schande für die Schweiz nicht nur die Neuenburger! Ich finde das wirklich schade. Antworten



Programm & Resultate

Champions League Endrunde
Marseille - Inter Mailand1:0
Basel - Bayern München1:0
Stand: 22.02.2012 22:35
Copa Claro
Wawrinka - Paire6:3 5:7 6:2
Stand: 22.02.2012 19:55
NLA
ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers4:1
NLB Playoff
Chaux-de-Fonds - Ajoie3:4
Lausanne - GCK Lions2:1
Visp - Olten6:2
Stand: 21.02.2012 22:27

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