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«Ich möchte gegen GC im Kader sein»
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Super League
33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | 0 : 1 |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | 4 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 32 | 5 | 8 | 19 | 24:51 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
Wie geht es Ihnen nach dem Pfeiffer’schen Drüsenfieber?
David Degen: Es geht mir gut. Seit Mittwoch bin ich wieder im Training. Unser Arzt Cuno Wetzel gab nach einer weiteren Untersuchung sein Okay. Meine Blutwerte stimmen, und auch bei der Milz ist alles in Ordnung.
Sie kehren früh wieder zurück.
Ja, dreieinhalb Wochen sind bei dieser Krankheit keine lange Pause. Doch wenn die Ärzte sagen, ich dürfe wieder trainieren, dann ist das schön. Ich weiss aber, dass es gefährlich sein kann, zu früh wieder zu stark zu forcieren. Markus Babbel zum Beispiel sass einige Zeit im Rollstuhl, weil er die Krankheit nicht richtig auskurierte. Und ein anderer deutscher Fussballer, Olaf Bodden, musste seine Karriere sogar beenden und ist heute noch immer nicht vollständig genesen. Eines ist klar, die Gesundheit geht immer vor. Ich werde nichts riskieren.
Welche Beschwerden hatten Sie?
Jede Menge. Nach dem Spiel gegen Luzern, als wir 2:1 siegten, war ich sehr, sehr müde. Oft ging ich früh ins Bett. Ich hatte regelmässig Kopfschmerzen und einmal Angina, aber am schlimmsten waren die ständigen Hitzewallungen. Ich schwitzte stark, ehe ich plötzlich kalt hatte. Das war unangenehm. Aber zum Glück hatte ich nie Fieber.
Am Sonntag trifft YB auf Sion. Haben Sie sich einen Zeitplan gesetzt für Ihr Comeback?
Ja, ich möchte gegen GC im Kader sein, dieses Heimspiel findet am 20. März statt.
Sie waren am letzten Sonntag, bei der 0:1-Niederlage von YB in Neuenburg, im Stadion. Dachten Sie in diesem Spiel gegen Xamax auch, das Team brauche Sie?
Nein, solche Gedanken bringen ja auch nichts. Ich fieberte mit, in der zweiten Hälfte stand ich nur noch. Ich mag es nicht besonders, wenn ich nur als Zuschauer an einer Partie bin.
Warum überzeugt YB nicht mehr so wie noch in der Vorrunde?
Es ist normal, dass man nicht 36 Spiele auf höchstem Niveau absolvieren kann. Natürlich haben wir in der Rückrunde zweimal verloren, aber auch drei schwierige Partien gewonnen. Und es zeichnet grosse Teams aus, dass sie auch siegen, wenn die Leistung nicht überragend ist.
Und wie beurteilen Sie eigentlich Ihre WM-Chancen?
Das ist derzeit weit weg. Ich will fit werden und mit YB Erfolg haben. Und wenn wir Meister werden, dann bin ich überzeugt, dass Torhüter Marco Wölfli nicht als einziger YB-Spieler mit der Schweiz an die WM reisen wird. (Berner Zeitung)
Erstellt: 12.03.2010, 14:03 Uhr
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