«Ich bin sicher, dass Favre Bayern-Trainer wird»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 10.02.2012
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Bundesliga
34. Runde
| 05.05. | Borussia Dortmund - SC Freiburg | 4 : 0 |
| 05.05. | Werder Bremen - Schalke 04 | 2 : 3 |
| 05.05. | Hannover 96 - Kaiserslautern | 2 : 1 |
| 05.05. | Mainz 05 - Borussia Gladbach | 0 : 3 |
| 05.05. | 1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen | 1 : 4 |
| 05.05. | VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg | 3 : 2 |
| 05.05. | 1. FC Köln - Bayern München | 1 : 4 |
| 05.05. | Augsburg - Hamburger SV | 1 : 0 |
| 05.05. | Hertha BSC - Hoffenheim | 3 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Borussia Dortmund | 34 | 25 | 6 | 3 | 80:25 | 81 |
| 2. | Bayern München | 34 | 23 | 4 | 7 | 77:22 | 73 |
| 3. | Schalke 04 | 34 | 20 | 4 | 10 | 74:44 | 64 |
| 4. | Borussia Gladbach | 34 | 17 | 9 | 8 | 49:24 | 60 |
| 5. | Bayer Leverkusen | 34 | 15 | 9 | 10 | 52:44 | 54 |
| 6. | VfB Stuttgart | 34 | 15 | 8 | 11 | 63:46 | 53 |
| 7. | Hannover 96 | 34 | 12 | 12 | 10 | 41:45 | 48 |
| 8. | VfL Wolfsburg | 34 | 13 | 5 | 16 | 47:60 | 44 |
| 9. | Werder Bremen | 34 | 11 | 9 | 14 | 49:58 | 42 |
| 10. | 1. FC Nürnberg | 34 | 12 | 6 | 16 | 38:49 | 42 |
| 11. | Hoffenheim | 34 | 10 | 11 | 13 | 41:47 | 41 |
| 12. | SC Freiburg | 34 | 10 | 10 | 14 | 45:61 | 40 |
| 13. | Mainz 05 | 34 | 9 | 12 | 13 | 47:51 | 39 |
| 14. | Augsburg | 34 | 8 | 14 | 12 | 36:49 | 38 |
| 15. | Hamburger SV | 34 | 8 | 12 | 14 | 35:57 | 36 |
| 16. | Hertha BSC | 34 | 7 | 10 | 17 | 38:64 | 31 |
| 17. | 1. FC Köln | 34 | 8 | 6 | 20 | 39:75 | 30 |
| 18. | Kaiserslautern | 34 | 4 | 11 | 19 | 24:54 | 23 |
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Beckenbauer hatte in einem Interview der «Sport Bild» (online nicht verfügbar) den Schweizer Trainer Lucien Favre über den grünen Klee gelobt. «Ich denke schon, dass Favre die Autorität auch bei einer Mannschaft wie den Bayern hätte. Die erfahrenen Spieler merken schnell, ob der Trainer vor ihnen ein Scharlatan und Dampfplauderer ist oder eben jemand, der seinen Job versteht. Ein Ribéry weiss das sofort, wenn er mit einem Trainer spricht. Und Favre kann es, das ist überhaupt keine Frage», sagte die Lichtgestalt des deutschen Fussballs.
Er könne verstehen, «dass sich ein Trainer von seiner Qualität auch einmal ins gemachte Nest setzen möchte. In einem Klub, in dem er nicht immer um Spieler kämpfen und betteln muss, sondern aus dem Vollen schöpfen kann. Da gibt es aber nicht sehr viele Mannschaften. Der FC Bayern ist da sicherlich die erste Adresse. Das ist klar», führte Beckenbauer weiter aus. Mit Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der Favre aus gemeinsamen Zeiten als Spieler bei Servette Genf kennt, habe er sich schon öfters über die Qualitäten des Schweizers unterhalten. «So wie Favre sein Team taktisch einstellt, da muss ich schon sagen: Das ist eine Disziplin, die man kaum in einer anderen Mannschaft sieht», sagte Beckenbauer.
«Da ist mit Sicherheit schon etwas am Laufen»
«Wenn Franz Beckenbauer ein solches Interview gibt, dann ist da mit Sicherheit schon etwas am Laufen», sagt der ehemalige Bayern-Star Ciri Sforza gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Die Worte von Franz Beckenbauer hätten nicht nur in München, sondern in ganz Deutschland immer noch ein enormes Gewicht. «Nach diesem Interview bin ich mir jetzt eigentlich sicher, dass Lucien Favre Nachfolger von Jupp Heynckes bei den Bayern wird», so Sforza, der mit den Münchners unter Ottmar Hitzfeld 2001 die Champions League gewonnen hat.
«Auch wenn Lucien Favre in Gladbach und Jupp Heynckes bei den Bayern noch Verträge bis 2013 haben, kann alles sehr schnell gehen», glaubt Sforza. Er könne sich durchaus vorstellen, dass Favre schon in der kommenden Saison, also ab Juni dieses Jahres, neuer Chef beim deutschen Rekordmeister werde. «Wenn Jupp Heynckes die Champions League gewinnt, wird er aufhören. Und wenn er sie nicht gewinnt, werden die Bayern mit einem neuen und jüngeren Trainer einen Schnitt machen», mutmasst Sforza. Und das sei eben Lucien Favre.
«Favre wird die Stars mit Argumenten überzeugen»
Sforza würde ein Engagement Favres bei den Bayern sehr begrüssen: «Lucien kann das, da bin ich mir ganz sicher. Er ist eine Persönlichkeit und ein absoluter Fachmann.» Favre sei ein kluger Stratege und Psychologe, der auch mit Stars problemlos umgehen könne. «Er wird sie, so wie das auch Beckenbauer sagt, mit seinen Argumenten überzeugen.» Favre werde sich bei den Bayern mit Garantie durchsetzen. Sforza denkt auch, dass eine Verpflichtung Favres bei einem der besten Vereine der Welt ein Riesenkompliment für den Schweizer Fussball und die Schweizer Trainer generell sei: «Das wäre ein zusätzlicher Imagegewinn.»
«Es ist bewundernswert, was Favre mit Gladbach leistet»
Der deutsche Weltmeister Günter Netzer will sich nicht auf Prognosen einlassen. «Ich habe es schon immer tunlichst vermieden, zu sagen, was im Fussball in einem oder zwei Jahren ist», erklärt der Wahlzürcher gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Dazu sei der Fussball viel zu schnelllebig. Er habe schon immer gesagt, dass Lucien Favre ein hervorragender Trainer sei. «Es ist grossartig und bewundernswert, was er mit Gladbach leistet», sagt Netzer. Deshalb sei es auch richtig und professionell, dass sich die Bayern in weiser Voraussicht mit dem Namen Lucien Favre auseinandersetzen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.02.2012, 11:24 Uhr
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