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Huggel beendet seine Profi-Karriere
Von Fabian Kern, Joël Gernet. Aktualisiert am 30.03.2012 19 Kommentare
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Eine Weile hatte Huggel gehofft, seine Karriere in Basel noch um eine oder zwei Saisons verlängern zu können. Seit gestern Mittag aber ist klar: Das Basler Urgestein hört im Sommer nach 14 Profijahren auf. Zwölf Jahre hat er für seinen Stammverein gespielt, zwischen 2005 und 2007 mit Eintracht Frankfurt. Der grossgewachsene und kräftige Mittelfeldspieler hat bis heute über 500 Pflichtspiele (435 für den FCB, 68 für Frankfurt und 41 für die Nationalmannschaft) bestritten und 81 Tore erzielt. Eines davon dürfte ihm in besonderer Erinnerung bleiben: Am 10. Oktober 2009 schoss er in Luxemburg das 1000. Tor der Schweizer Nationalmannschaft.
Mit seinem Stammverein gewann der Baselbieter aus Münchenstein sechs Meistertitel und vier Cup-Trophäen. Zwei weitere Titel könnten in der laufenden Saison dazukommen. Zudem bestritt Huggel mit dem FCB vier Saisons in der Champions League. Mit dem Nationalteam nahm der Familienvater an den Europameisterschaften 2004 und 2008 sowie an den Weltmeisterschaften 2010 teil. Danach erklärte er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Die WM 2006 in Deutschland verpasste Huggel wegen einer längeren Spielsperre, die er sich im Dezember 2005 im geschichtsträchtigen Skandalspiel gegen die Türkei in Istanbul wegen eines Fusstrittes nach Spielschluss eingehandelt hatte.
Trainerassistent in der U-21
«Ich darf auf eine wunderbare Karriere zurückblicken und freue mich darauf, dem Fussball und dem FCB in einer anderen Form erhalten zu bleiben. Es ist ein idealer Übergang vom Profileben ins Leben danach. Ich kann die Erfahrungen an den Nachwuchs weitergeben und nach 14 Jahren intensiven Profifussballs körperlich etwas herunterfahren», so Huggel, der ab der kommenden Saison für vorerst zwei Jahre als Trainerassistent von Carlos Bernegger in der U-21 tätig sein wird. Bei Bedarf werde er sich dieser Mannschaft, die den Aufstieg in die neue 1. Liga Promotion anstrebt, auch als Spieler zur Verfügung stellen. Zudem fungiert Huggel als Defensivtrainer für die Basler Nachwuchsteams von der U-15 bis zur U-21 und plant die Erlangung der einzelnen Trainerdiplome. «Für uns ist das eine Top-Lösung», sagt Präsident Bernhard Heusler, der gleichzeitig betont, dass das kein «Dankeschön-Vertrag» sei. «Das Dankeschön erhalten die Spieler mit ihrem Lohn. Wir vom FC Basel haben ganz egoistisch gehandelt, da wir überzeugt sind, dass uns Beni viel bringen kann.» (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.03.2012, 12:40 Uhr
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19 Kommentare
Danke Benjamin Huggel für Deinen tadellosen Einsatz für den FCB.
Du hast mit Deinen fussfallerischen Fähigkeiten das Optimum, dank Fleiss und Bescheidenheit, herausgeholt. Ich werde Deine Interviews bzw. bodenständigen Antworten vermissen. Du hast dem Fussball einen wichtigen, aber nicht den wichtigsten Stellenwert gegeben.; richtig so. Alles Gute für Deine Zukunft
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