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Hoeness verpasst sich einen Maulkorb
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 09.11.2010
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Hoeness hatte sich kürzlich mit seinem Trainer Louis van Gaal angelegt und diesen auf dem TV-Sender Sky massiv angegriffen und kritisiert. Hoeness hatte bei Van Gaal unter anderem Kommunikationsprobleme ausgemacht und ihm vorgeworfen, er würde nicht alle Spieler gleich fair behandeln.
Van Gaal liess sich die präsidiale Schelte nicht gefallen und holte vor der Champions-League-Partie in Cluj zum Gegenschlag aus. «Ich bin sehr, sehr enttäuscht, dass mein Präsident so etwas über mich sagt», wehrte sich der Holländer. Gerade die Kommunikation sei einer seiner grossen Stärken.
Nach einer Aussprache erklärten beide, der Streit sei aus der Welt geräumt. Doch innerlich muss es nach dem 3:3 bei Schlusslicht Gladbach bei Hoeness weitergebrodelt haben. Der Doublesieger hat nach einer 2:1-Führung zur Pause erneut wichtige Punkte im Titelrennen eingebüsst und weist nun bereits 12 Punkte Rückstand auf Leader Dortmund auf.
Doch Hoeness will offenbar nicht weiter Öl ins Feuer giessen. «Ich werde bis Weihnachten nichts mehr sagen», wird er in deutschen Medien zitiert. Aus allem, was er mache oder sage, werde ein Hype gemacht. «Ich werde meine Kommentare auf null zurückfahren. Erst wenn ich das Gefühl habe, dass sich alles wieder stabilisiert hat, werde ich mich entsprechend äussern», verspricht Hoeness. Es ist jedoch kaum zu glauben, dass das Schweigen von Hoeness bis Weihnachten andauert. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.11.2010, 15:55 Uhr
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