Hitzfelds klare Absage an die Super League
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 12.05.2010 24 Kommentare
DerBund.ch/Newsnet-Sportredaktor Sascha Rhyner.
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Viel war in den letzten Tagen und Stunden spekuliert worden. Gar Xavier Margairaz hatte für kurze Zeit ein WM-Ticket zumindest virtuell in seinen Händen. Doch am Ende entschied sich Hitzfeld für jene Spieler, die ihm die WM-Qualifikation ermöglichten. So zog der Nationalcoach Marco Padalino dem aufstrebenden FCB-Spieler Valentin Stocker vor. Das ist durchaus als Überraschung zu sehen.
Der Tessiner hat im letzten halben Jahr kaum noch gespielt. Hitzfeld hat mit dem Sampdoria-Söldner und auch mit Philippe Senderos, der bei Everton ebenfalls höchstens die zweite Geige spielt, seine ursprünglichen Prinzipien, nur Stammspieler aufzubieten, über Bord geworfen. Aus seiner Sicht: über Bord werfen müssen. Hitzfeld hat sich mit seiner Ankündigung beim Amtsantritt vor zwei Jahren in die gleiche Falle begeben, in der sich auch sein Vorgänger Köbi Kuhn verfing.
Auch Christoph Spycher, derzeit noch mit einer Knieverletzung out, ist in Hitzfelds Überlegungen wichtiger als Ludovic Magnin. Der FCZ-Verteidiger ist als Ersatz auf der provisorischen Spielerliste. Das ist gleichsam nachvollziehbar und mit einem gewissen Risiko verbunden.
Bemerkenswert ist allemal, dass von den Young Boys und den Grasshoppers, zwei der drei Topteams der Frühjahresrunde, nur gerade Marco Wölfli im WM-Aufgebot steht. Das ist auch ein Zeichen an die Super League. Kein Gutes. Ausser den Ausland-Rückkehrern Yakin, Frei, Streller und Huggel berücksichtigte Hitzfeld nur zwei Ersatzgoalies und den aufstrebenden Shaqiri.
Hitzfeld achtete bei seiner Selektion mehr auf die geordnete Gruppendynamik. Mögliche Unruhe unter den mutmasslichen Ersatzspielern will er schon vorzeitig ausschliessen. Deshalb beschränkte er sich auch bereits jetzt, drei Wochen vor dem offiziellen Fifa-Termin auf ein 23er Kader. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.05.2010, 16:34 Uhr
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24 Kommentare
Leider hat die Schweiz keine überragende Torhüter mehr, wie in den 60er und 70er Jahren. Natürlich ist Benaglio der beste im Moment, ohne immer zu überzeugen. Hoffentlich kommen Wölfli oder gar Leoni nicht zum Einsatz. Obwohl ich FCZ Fan bin, hätte ich Sommer, und nicht Leoni nominiert. Ich glaube die Torhütertrainer in den Schweizer Clubs sind nicht gut genung. Antworten
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