Grichting tritt zurück – weil er im Wembley nur auf der Tribüne sass
Aktualisiert am 05.06.2011 33 Kommentare
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Vor dem Spiel im Wembley hat Stéphane Grichting Ottmar Hitzfeld darüber informiert, dass er künftig nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wolle. «Als ich erfuhr, dass ich auf der Tribüne sitzen würde und nicht einmal auf der Ersatzbank, war das für mich ein Mangel an Respekt», wurde Grichting in der Westschweizer Zeitung «Le Matin» zitiert, «Ich habe mich wie ein Profi benommen und vor dem Spiel nichts gesagt. Erst nach dem Schlusspfiff habe ich mich von der Mannschaft verabschiedet.»
Unter Hitzfeld war Grichting bisher immer gesetzt gewesen. Weil aber Johan Djourou und Philippe Senderos gegen England erstmals beide gleichzeitig verfügbar waren, war abzusehen, dass Grichting Ersatz sein würde. Der Walliser bestritt für die Schweiz seit April 2004 45 Länderspiele und erzielte dabei einen Treffer.
Bei Auxerre kaum mehr gespielt
Zum Ende der Saison hin war der linke Innenverteidiger bei Auxerre verletzt gewesen und war nur noch wenig zum Einsatz gekommen. Das EM-Qualifikationsspiel vom 26. März gegen Bulgarien (0:0) war somit sein letzter Einsatz im Schweizer Nati-Trikot. Allerdings war absehbar gewesen, dass er sich zum Ende der EM-Qualifikation sowieso aus dem Nationalteam zurückgezogen hätte.
Grichting zog damit dieselben Konsequenzen wie Englands Peter Crouch. Der Stürmer von Tottenham Hotspur war von Nationaltrainer Fabio Capello für das Spiel gegen die Schweiz ebenfalls nur auf die Tribüne gesetzt worden und gab daraufhin seinen Rücktritt aus dem englischen Nationalteam bekannt. (pbe/si)
Erstellt: 05.06.2011, 21:46 Uhr
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33 Kommentare
Eine beleidigte Leberwurst in einer krass an Selbstherrlichkeit und Grössenwahn unheilbar erkrankten Mannschaft weniger, welche immerhin selbstkritisch erkannt hat (bravo), dass ihr bisheriger Einsatz wenig bis nichts gebracht hat und künftig auch nichts bringen würde, ausser Reisespesen! "Immer gesetzt gewesen": Genau das hat ja dazu beigetragen, dass man nicht mehr kämpfen musste und faul wurde! Antworten
Es ist erstaunlich, wieviele Fussballer immer wieder Respekt seitens der Zuschauer und/oder des Trainers einfordern. Wie wäre es, wenn die Fussballer, die ja letztlich Angestellte der Zuschauer sind, dem zahlenden Fan etwas mehr Respekt zollen würden? Beispielsweise mit Einsatz und guter Leistung? Die letzten Länderpiele (Ausnahme England) waren schlicht eine Frechheit. Antworten
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