Gilles Yapi wechselt die Fronten

Der YB-Mittelfeldspieler (28) verstärkt ab kommender Saison den Konkurrenten FC Basel. Der Ivorer unterschrieb beim FCB einen Vertrag über drei Jahre.

Gilles Yapi jubelt ab nächster Saison nicht mehr für die Berner.

Gilles Yapi jubelt ab nächster Saison nicht mehr für die Berner.
Bild: Keystone

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20. Runde

11.02.Lausanne - Basel- : -
11.02.Thun - Luzern1 : 1
12.02.Sion - Young Boys0 : 1
12.02.Servette - Xamax- : -
12.02.FC Zürich - Grasshoppers2 : 0
Stand: 12.02.2012 17:58

Rangliste

NameSpSUNG:EPkt
1.Basel19116238:1739
2.Young Boys2096530:1833
3.Luzern2096527:1733
4.Thun2076723:2227
5.FC Zürich2074929:2725
6.Servette1973926:3224
7.Grasshoppers20611319:3919
8.Lausanne18321316:4411
9.Sion2095626:18-4
10.Xamax1875622:220
Stand: 12.02.2012 18:01

21. Runde

16.02.Young Boys - Basel- : -
18.02.Xamax - Sion- : -
18.02.FC Zürich - Thun- : -
19.02.Lausanne - Luzern- : -
19.02.Servette - Grasshoppers- : -
Stand: 01.01.1970 01:00

Die involvierten Parteien standen seit mehreren Wochen in Kontakt. Der FC Basel deponierte im Januar bei den Young Boys sein Interesse an Yapi und nahm die Verhandlungen auf. Die Berner habe man jederzeit auf dem Laufenden gehalten, hiess es von Seiten des FC Basel. Dass die Basler mit dem Spieler der Konkurrenz verhandelten, war legitim. Yapis Vertrag bei YB läuft am Ende der aktuellen Saison aus.

Die Gerüchte um den möglichen Transfer von einem Schwergewicht der Liga zum anderen, hatten auf beiden Seiten vor allem vor dem Spitzenspiel zum Rückrunden-Auftakt am 7. Februar für Verwirrung und Erklärungsbedarf gesorgt. Beim (schwachen) YB-Auftritt in Basel (0:4) fehlte Yapi letztlich wegen einer leichten Verletzung. Jetzt, nach Abschluss der Verhandlung, liess Yapi verlauten, dass der FCB für ihn erst nach dem Ende der Saison zähle. «Bis dann werde ich mich bis zum letzten Tag meines Vertrages ohne Einschränkung für YB engagieren und meinen Beitrag zum Verfolgen der sportlichen Ziele des Klubs leisten.»

Ein Wechsel der raren Sorte

Transfers von Spitzenspielern innerhalb der Axpo Super League sind selten und an den Fingern einer Hand abzuzählen. Aufgrund der wirtschaftlichen Potenz, der Anziehungskraft, welche die Erfolge ausüben, und der Standort-Attraktivität als so genannte Fussball-Stadt endeten die Wege dieser Spitzenspieler ausschliesslich in Basel. Im Herbst 2001 wechselte Christian Gimenez von Lugano zum FCB, ein Jahr später folgte ihm Landsmann Julio Hernan Rossi aus dem Tessin. Boris Smiljanic kam in der Winterpause 2002/2003 vom damaligen Leader GC ebenso nach Basel wie sein damaliger GC- Teamkollege Mladen Petric im Sommer 2004. Später holte Basel vom FC Sion den Portugiesen Carlitos (2007).

Yapi war vor neun Jahren als Teenager von ASEC Mimosas Abidjan (Elfenbeinküste) nach Europa gekommen. Über Beveren (Be) und Nantes führte sein Weg im Winter 2006 nach Bern. Für die Young Boys absolvierte er seither 112 Spiele und erzielte 13 Tore. Für die Elfenbeinküste bestritt er 38 Länderspiele. Zuletzt gehörte er nicht mehr zum Aufgebot des WM-Teilnehmers. 2006 an der Endrunde in Deutschland war er gegen Holland zum Einsatz gelangt.

(vin/fal/si/)

Erstellt: 15.02.2010, 17:28 Uhr

Programm & Resultate

NLB Playoff
Chaux-de-Fonds - Ajoie5:3
Langenthal - Basel6:0
Visp - Olten6:3
Lausanne - GCK Lions5:2
Stand: 12.02.2012 20:26

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