«Fenerbahçe bietet unglaublich viel Geld»
Von Peter Herzog. Aktualisiert am 06.09.2011 8 Kommentare
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Ilja Kaenzig, Henri Bienvenu geht zu Fenerbahçe – fünf Tage nach Transferschluss. Wie ist das möglich?
Da die türkische Meisterschaft durch die Korruptionsvorwürfe an verschiedene Klubs mit einem Monat Verspätung erst am Wochenende beginnt, hat der türkische Verband den Transferschluss verlängert. Meines Wissens mit Einverständnis der Uefa. Wir haben erst am Donnerstag erfahren, dass Fenerbahçe Bienvenu verpflichten will. In den letzten 48 Stunden herrschte Hektik pur, und das sowohl bei Fenerbahçe wie bei YB.
YB verliert mitten in der Saison einen Stürmer. Und dennoch scheint Sie das nicht sehr zu beunruhigen.
Fenerbahçe bietet unglaublich viel Geld, sowohl für Bienvenu wie auch für die Ablösesumme. Nachdem wir die Qualifikation für die Europa League verpasst haben, können wir dieses Angebot nicht ablehnen. Aber wäre es im Mai gekommen, hätten wir ebenfalls nicht Nein sagen können. Dazu sind die gebotenen Summen zu hoch.
Die Ablösesumme soll vier bis fünf Millionen Franken betragen.
Ich kann dazu keine Angaben machen. Aber die Spekulationen sind nicht aus der Luft gegriffen.
Fünf Millionen für Bienvenu?
Ich darf das nicht bestätigen. Aber die Summe ist keine Fantasiezahl.
Bienvenu soll über eine Million Franken netto verdienen.
Sie versuchen stets, mir Zahlen zu entlocken. Ich darf sie nicht nennen. Aber ich kann es auch nicht abstreiten. Er verdient in dieser Grössenordnung. Das ist für ihn ein gewaltiger Sprung. Bei uns verdiente er eine Summe, die auch der FC St. Gallen hätte bezahlen können.
Aber YB hat jetzt nur noch drei Stürmer, Emmanuel Mayuka, Marco Schneuwly und Nassim Ben Khalifa. Ist das nicht ein Risiko?
Bienvenu hat diese Saison in der Meisterschaft kein einziges Tor erzielt – das sollte man auch in Betracht ziehen. Wir haben noch 11 Spiele bis zum Ende der Vorrunde. Das werden wir schaffen. Wir haben, wie Sie erwähnten, drei Stürmer, zudem hat Trainer Gross auch die Möglichkeit, Alexander Farnerud offensiver spielen zu lassen. Während der Winterpause ist es möglich, dass wir einen neuen Stürmer verpflichten werden.
Sie haben aber einst selbst erwähnt, dass es nicht einfach ist, im Winter einen guten Stürmer zu holen.
Warten wir ab. Wir werden uns etwas einfallen lassen. Das Angebot konnten wir nicht ausschlagen. Es entlastet unser Budget. Aber wie gesagt: Zum Zeitpunkt, da wir dieses Gespräch führen, ist der Transfer noch nicht perfekt. (Der Bund)
Erstellt: 06.09.2011, 06:33 Uhr
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8 Kommentare
ein neuer stadtionmanager, technischer direktor, goalietrainer und der teure startrainer, welcher bereits zwei heimniederlagen und das erbärmliche ausscheiden aus dem internat. geschäft zu verantworten hat, müssen halt bezahlt werden.
lange schaue ich mir dieses trauerspiel nicht mehr an. die euphorie unter niedermaier und petkovic ist weg.
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