Sport
Federer und der Prügelknabe
Aktualisiert am 26.03.2012 1 Kommentar
Dossiers
Artikel zum Thema
ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 12310 |
| 2. | ![]() | Andy Murray | 8670 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 8000 |
| 4. | ![]() | Rafael Nadal | 6895 |
| 5. | ![]() | David Ferrer | 6740 |
| 6. | ![]() | Tomas Berdych | 4700 |
| 7. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 4320 |
| 8. | ![]() | Jo-Wilfried Tsonga | 3795 |
| 9. | ![]() | Richard Gasquet | 3090 |
| 10. | ![]() | Janko Tipsarevic | 2640 |
| Mehr... | |||
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Wer zweimal in seiner Karriere gegen Roger Federer gewinnt, könnte eigentlich stolz sein und sich damit rühmen. Wenn aber den zwei Siegen 21 Niederlagen gegenüberstehen, liest sich die Statistik weit weniger schön. Andy Roddick, so heisst der Prügelknabe, der im Vergleich zu Federer – trotz positiver Anlagen – eine überaus negative Bilanz aufweist. Kein Major-Sieger hat so oft gegen Federer verloren wie Roddick. «Dieser Vergleich spielt gegen Andy überhaupt keine Rolle, denn ich weiss ganz genau, dass er immer eine Menge auf dem Schläger hat», so Federer, der vor allem den Aufschlag von Roddick bewundert. «Einen Match gegen Roddick nehme ich niemals auf die leichte Schulter.»
Federer behandelt seine Gegner auf und neben dem Platz immer mit Respekt, auch wenn alles für ihn spricht. Während Federer mit seinen Turniererfolgen von Rotterdam, Dubai und Indian Wells sowie seiner Bilanz von 40 Siegen aus 42 Partien den Tennisthron anstrebt, ist Roddick im Ranking mittlerweile auf Rang 34 abgerutscht. In besonders schlechter Erinnerung hat der US-Amerikaner Wimbledon. Dreimal stand er dort gegen Federer im Final, und ging dreimal als Verlierer vom Platz. Insgesamt stand Roddick dem Schweizer siebenmal in einem Endspiel gegenüber; jedes Mal musste er mit ansehen, wie Federer am Ende den Pokal in den Himmel stemmte.
«Einen Amerikaner in Amerika zu schlagen, ist immer ein Big Deal»
In Miami wehrt sich Federer trotz der klaren Favoritenrolle dagegen, dass er mit dem US-Open-Sieger von 2003 leichtes Spiel habe. Aus Federers Sicht ist allein der Heimvorteil von Roddick ein unberechenbarer Faktor. «Einen Amerikaner in Amerika zu schlagen, ist immer ein Big Deal, denn die spielen hier immer ihr bestes Tennis.» Dass musste der 16-fache Grand-Slam-Sieger schon in seinem Startspiel am Samstag gegen Ryan Harrison feststellen. Der 19-jährige US-Boy lief im zweiten Satz mit dem Rücken zur Wand noch einmal zur Hochform auf und gewann drei Games zum 5:5. Erst nach einer abgewehrten Breakchance hatte Federer den Match gegen die Nummer 73 in trockenen Tüchern. Heute trifft er nun um 1.30 Uhr MEZ auf den nächsten Lokalmatador. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.03.2012, 16:10 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
1 Kommentar
Sport
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".
Abopreise vergleichen
Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.















Bitte warten




Sportbilder der Woche















