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Englands Premier und Hoeness ziehen über Blatter her
Von Oliver Thommen. Aktualisiert am 09.06.2011
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Der britische Premierminister David Cameron und Uli Hoeness haben das Wort ergriffen. Der Präsident des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) Theo Zwanziger wurde von Bayern-Präsident Uli Hoeness im Zuge der Wiederwahl von Sepp Blatter als Fifa-Präsident in der «Bild online» verbal angegriffen. Er sei enttäuscht, dass der DFB seine Augen vor den Machenschaften der Fifa verschliesse. «Wegschauen heisst auch akzeptieren», folgerte Uli Hoeness. Theo Zwanziger wurde beim Fifa-Kongress vom 1. Juni als Ersatz für Franz Beckenbauer ins Exekutiv-Komitee aufgenommen.
Theo Zwanziger konterte den Vorwurf und beschuldigte Hoeness, er würde selber nur Polemik betreiben, selber aber keine Verantwortung übernehmen wollen. Aber es ist natürlich einfacher, daneben zu stehen und draufzuhauen. «Ich muss sagen, dass sich beispielsweise auch Karl-Heinz Rummenigge sehr viel angemessener und sachlicher verhält.»
Kritik von höchster Seite
Auch der britische Premierminister David Cameron tritt laut dem «Telegraph online» gegen Sepp Blatter nach und äusserte sich in der parlamentarischen Fragestunde negativ über den Walliser Fifa-Präsidenten. «Er sei nicht gerade beeindruckt» von der Führung der Fifa. Daneben bezeichnete er die Wahl des Fifa-Präsidenten, bei der Sepp Blatter der einzige Kandidat war, als «Farce».
Deshalb müsse sich die Fifa unbedingt reformieren und dabei soll der britische Fussball-Verband (FA) eine wichtige Rolle spielen, so Cameron. Die Fifa müsse «beweisen, dass sie tatsächlich die Aufgabe wahrnehmen könne, die sie erledigen müsse». Die FA scheiterte bei der Wahl am 1. Juni mit dem Versuch, durch ihren Präsidenten David Bernstein die Wahl zum Fifa-Präsidenten zu verschieben. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.06.2011, 18:06 Uhr
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