Eldar Ikanovic war nicht ehrlich mit dem FC Thun
(Bild: Patric Spahni)
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Der seit 22. November 2009 intern gesperrte Pape Omar Fayé bleibe weiterhin suspendiert, teilt der FC Thun am Montag weiter mit. Hintergrund sind die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft in Zusammenhang mit den Wettmanipulationen im Schweizer Fussball.
Der FC Thun habe inzwischen Akteneinsicht erhalten und sei zum Schluss gekommen, dass zwei aktuelle und ein ehemaliger Thuner Spieler mit den Manipulationen zu tun hätten, teilte der Club mit.
Erklärung unterschrieben
Clubpräsident Markus Stähli zeigte sich auf Anfrage erleichtert, dass nur zwei Spieler in den Skandal verwickelt sind. Ikanovic habe die fristlose Entlassung erhalten, weil er zuvor eine Erklärung unterschrieben habe, wonach er nichts mit den Machenschaften zu tun habe, sagte Stähli. Ikanovic habe sich nicht mehr zuschulden kommen lassen als Fayé.
Mit anderen Worten: Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Verein und dem Spieler ist nach den neuen Erkenntnissen zerstört.
«Für uns ist der Fall Ikanovic nun erledigt. Wir behalten uns aber Schadenersatzforderungen gegen den Mittelfeldspieler vor», erklärte Stähli.
Fayé vor Entlassung?
Im Falle von Fayé wolle der FC Thun «in den kommenden Wochen» prüfen, wie es weitergehen soll, so Stähli. Auch hier ist eine Entlassung offenbar nicht mehr ausgeschlossen.
Der FC Thun weilt derzeit in der Türkei im Trainingslager. Ikanovic musste verletzungsbedingt zuhause bleiben. Die schriftliche Entlassung ist für ihn beim Clubsekretariat hinterlegt worden. (met)
Erstellt: 25.01.2010, 16:31 Uhr










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