«Dortmund wird eiskalt kontern, das Spiel mit 3:1 gewinnen»

Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 11.04.2012 11 Kommentare

Heute Abend könnte in Deutschland eine Vorentscheidung im Titelrennen fallen. Die Bundesligaexperten Günter Netzer und Jörg Stiel sagen DerBund.ch/Newsnet, was sie vom Spiel Dortmund gegen Bayern erwarten.

1/10 Wer jagt heute Abend wen?
Bild: Keystone

   

Dortmund - Bayern live

DerBund.ch/Newsnet berichtet ab 20 Uhr mit einem TV-Ticker über das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München.

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34. Runde

18.05.M'gladbach - Bayern München3 : 4
18.05.SC Freiburg - Schalke 041 : 2
18.05.Hamburger SV - Bayer Leverkusen0 : 1
18.05.Eintracht Frankfurt - VfL Wolfsburg2 : 2
18.05.1. FC Nürnberg - Werder Bremen3 : 2
18.05.Borussia Dortmund - Hoffenheim1 : 2
18.05.VfB Stuttgart - Mainz 052 : 2
18.05.Augsburg - Greuther Fürth3 : 1
18.05.Hannover 96 - Fortuna Düsseldorf3 : 0
Stand: 18.05.2013 17:24

Rangliste

NameSpSUNG:EP
1.Bayern München34294198:1891
2.Borussia Dortmund34199681:4266
3.Bayer Leverkusen34198765:3965
4.Schalke 04341671158:5055
5.SC Freiburg341491145:4051
6.Eintracht Frankfurt341491149:4651
7.Hamburger SV341461442:5348
8.M'gladbach3412111145:4947
9.Hannover 96341361560:6245
10.1. FC Nürnberg3411111239:4744
11.VfL Wolfsburg3410131147:5243
12.VfB Stuttgart341271537:5543
13.Mainz 053410121242:4442
14.Werder Bremen348101650:6634
15.Augsburg34891733:5133
16.Hoffenheim34871942:6731
17.Fortuna Düsseldorf34791839:5730
18.Greuther Fürth34492126:6021
Stand: 18.05.2013 17:25

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Leader Dortmund empfängt in der ausverkauften Dortmunder Arena vor 80'000 Zuschauern den deutschen Rekordmeister Bayern München, der drei Punkte Rückstand, aber das bessere Torverhältnis aufweist. Bei einem Heimsieg hätte der amtierende Champion Dortmund sechs Punkte Vorsprung. Bei einem Gästesieg wären die Bayern fünf Runden vor Schluss wegen des besseren Torverhältnisses wieder Tabellenführer. «Der Heimvorteil spricht für Dortmund, doch ich rechne mit einem offenen Schlagabtausch», sagt Günter Netzer. Auch die Bayern würden den Sieg anstreben. «Falls es einen Sieger gibt, wäre das für mich bereits die Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft», so der deutsche Weltmeister von 1974. Der Sieger lasse sich den Titel nicht mehr nehmen. «Wer gewinnt, der erhält einen zusätzlichen moralischen Schub und lässt sich nicht mehr von der Spitze verdrängen. Der Sieger dieses Spiels wird auch Meister», so Netzer.

«Solche Psychospielchen dürfen einen Profi nicht berühren»

Im Vorfeld der Partie kam es zu verschiedenen Psychospielchen, die auch von Bayerns Präsident Uli Hoeness lanciert wurden: «Das ist ein kleiner Zermürbungskampf. Wir müssen immer wieder Nadelstiche setzen.» Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke konterte auf dem TV-Sender «Sky 90»:«Ich schätze Hoeness ja total, aber deshalb muss man trotzdem nicht alles ernst nehmen, was er sagt. Das ist auch schon mal widersprüchlich.» Mit Psychostrategien gewinne man kein Spiel. «An uns prallt das definitiv ab. Unsere Spieler lachen sich darüber kaputt. Die juckt das wirklich nicht.» Das glaubt auch Günter Netzer. «Solche Spielchen dürfen einen Profi nicht berühren und schon gar nicht belasten. Wer sich dadurch trotzdem destabilisieren lässt, wird nie ein Grosser.»

«Die Bayern werden in die Dortmunder Konter laufen»

Eine klare Prognose gibt der ehemalige Bundesligatorhüter von Gladbach, Jörg Stiel, ab: «Die Bayern werden Druck machen und versuchen, ihre letzte Chance auf den Gewinn der Meisterschaft mit einem Sieg zu nutzen. Doch Dortmund wird eiskalt kontern, das Spiel mit 3:1 gewinnen und dann den Titel verteidigen.» Auch Stiel ist der Ansicht, dass sich die jungen Dortmunder Spieler von den Provokationen aus München nicht beeinflussen lassen. «Die sind voller Selbstvertrauen und quittieren solche Nadelstiche höchstens mit einem müden Lächeln.» Es gäbe viele Dortmunder Spieler, die trotz ihrer Jugend schon grosse Persönlichkeiten seien. «Wenn Abwehrchef Mats Hummels ein Interview gibt, dann ist das hoch professionell und abgeklärt», sagt der Moderator des Fussballtalks «kick-it» im Schweizer Sportfernsehen (SSF). Hummels werde sich mit seiner Souveränität auch gegen Bayern-Torjäger Mario Gomez erfolgreich aus der Affäre ziehen. Der deutsche Nationalstürmer führt zurzeit das Torschützenklassement mit 25 Treffern an. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 11.04.2012, 15:03 Uhr

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11 Kommentare

Horst Ujak

11.04.2012, 15:17 Uhr
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Die Dortmunder sind so abgeklärt und abgebrüht, dass sie in der CL-Gruppenphase Letzer wurden. Antworten


josé bütler

11.04.2012, 15:48 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

heja bvb ;o) ich hoffe sehr, dass die dortmunder heute abend einen wichtigen schritt richtung schale machen werden und den bayern eine lektion erteilen! Antworten



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Topshelf Open
19.06EndeLorenzi - Wawrinka3:6 6:7
Stand: 19.06.2013 17:23
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Topshelf Open
20.0612:30Chardy - Wawrinka
Stand: 19.06.2013 17:23
Keine Daten vorhanden
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EndeBoston Bruins - Chicago Blackhawks5:6
Stand: 20.06.2013 05:31
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