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«Diesen Typen will ich nie mehr sehen »
Interview: Thomas Niggl. Aktualisiert am 01.06.2012 37 Kommentare
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Super League
33. Runde
| 16.05. | Basel - Lausanne | 2 : 0 |
| 16.05. | Sion - Grasshoppers | 0 : 4 |
| 17.05. | Thun - St.Gallen | 3 : 0 |
| 18.05. | Servette - Young Boys | 0 : 1 |
| 18.05. | FC Zürich - Luzern | 4 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 33 | 19 | 9 | 5 | 59:30 | 66 |
| 2. | Grasshoppers | 33 | 17 | 9 | 7 | 41:30 | 60 |
| 3. | St.Gallen | 33 | 16 | 8 | 9 | 49:32 | 56 |
| 4. | FC Zürich | 33 | 14 | 7 | 12 | 54:42 | 49 |
| 5. | Sion | 32 | 12 | 9 | 11 | 36:45 | 45 |
| 6. | Thun | 33 | 12 | 8 | 13 | 41:42 | 44 |
| 7. | Young Boys | 33 | 11 | 9 | 13 | 44:43 | 42 |
| 8. | Luzern | 33 | 8 | 12 | 13 | 35:46 | 36 |
| 9. | Lausanne | 33 | 6 | 9 | 18 | 25:47 | 27 |
| 10. | Servette | 32 | 5 | 8 | 19 | 24:51 | 23 |
34. Runde
| 25.05. | Lausanne - Luzern | - : - |
| 25.05. | Sion - Thun | - : - |
| 26.05. | St.Gallen - Servette | - : - |
| 26.05. | Young Boys - FC Zürich | - : - |
| 26.05. | Grasshoppers - Basel | - : - |
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Korrektur-Hinweis
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Mario Gavranovic, Sie hätten in der Bundesliga bleiben können. Weshalb kommen Sie zum FC Zürich?
Der FCZ wollte mich unbedingt und hat sich sehr um mich bemüht. Die Verantwortlichen haben mich überzeugt, nach Zürich zu kommen. Auch wenn der FCZ in dieser Saison die Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, ist dieser grosse Schweizer Traditionsverein nach wie vor eine sehr gute Adresse im Fussballgeschäft. Deshalb habe ich meinen Vertrag bei Schalke aufgelöst und für vier Jahre in Zürich unterschrieben.
Was wollen Sie mit dem FCZ erreichen?
Ich will dazu beitragen, dass der FCZ wieder dahin kommt, wo er auch hingehört. Nämlich an die nationale Spitze und ins internationale Geschäft.
Was sind Ihre weiteren Ziele?
Ich will meine Karriere beim FC Zürich neu lancieren. Ich will es unbedingt schaffen, dass ich wieder in die Nationalmannschaft zurückkehren kann. Wenn ich ein, zwei Jahre wieder auf einem guten Niveau spielen kann, dann ist ein Auslandtransfer vielleicht wieder möglich.
Möchten Sie noch einmal in die Bundesliga zurückkehren?
Es muss nicht unbedingt die Bundesliga sein. Als Tessiner würde mich auch Italien sehr reizen.
Haben Sie sich mit Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld vor Ihrem Entscheid für den FCZ ausgetauscht?
Ja.
Was hat er Ihnen geraten?
Ottmar Hitzfeld hat mir geraten, dass ich zu einem Verein gehen soll, bei dem ich sicher sei, dass ich endlich wieder regelmässig spielen kann und somit wieder zu Spielpraxis komme.
Das war zuletzt nicht der Fall. Sie haben als Leihspieler von Schalke in Mainz praktisch nie gespielt. Weshalb?
Ich bin kein Mensch, der anderen Menschen die Schuld in die Schuhe schiebt, wenn es mal bei mir nicht läuft. Ich hinterfrage mich stets und bin selbstkritisch. Aber Mainz war für mich eine der grössten Enttäuschungen in meinem Leben.
Weshalb?
Mainz-Trainer Thomas Tuchel hat mich vor einem Jahr fast täglich angerufen und mir SMS geschickt. Er hat mir versichert, dass er mich unbedingt haben will. Er hat mir auch gesagt, dass die Konkurrenz auf Schalke für mich viel zu gross sei. Er hat mir garantiert, dass ich in Mainz hervorragende Perspektiven hätte. Er hat mich schon fast angefleht, zu kommen.
Aber was ist dann genau geschehen?
Schon nach einer Woche hat er nicht einmal mehr mit mir gesprochen. Er hat mich links liegen lassen und mich völlig ignoriert.
Haben Sie eine Erklärung dafür?
Nein, überhaupt nicht. Was er mit mir gemacht hat, war eine einzige Katastrophe. Das ist ein Mensch, der vor anderen Menschen keinen Respekt hat. Diesen Typen will ich nie mehr in meinem Leben sehen. Das war eine meiner grössten menschlichen Enttäuschungen. Er ist hinterhältig und falsch. Ich war in Mainz aber nicht der einzige Spieler, der sich in Tuchel so getäuscht und dieselben negativen Erfahrungen gemacht hat.
Felix Magath hat Sie von Xamax zu Schalke geholt. Er gilt in der Branche als absoluter Hardliner. Wie waren Ihre Erfahrungen mit ihm?
Felix Magath ist ein Trainer, der von den Spielern viel fordert und alles abverlangt. Er war sehr hart, aber im Gegensatz zu Tuchel absolut fair. Er hat dir offen und ehrlich ins Gesicht gesagt, was er dachte.
Sie haben auf Schalke mit Spaniens Fussballlegende Raúl zusammengespielt. Wie haben Sie ihn erlebt?
Raúl ist ein absoluter Profi, ein Vorbild für jeden. Er ist einer der ganz grossen Spieler unserer Zeit, er ist eine Persönlichkeit. Ich durfte mit ihm in der Champions League spielen. Mit Raúl zu spielen, war ein absoluter Traum.
Neben dem grossartigen Fussballer, was ist Raúl für ein Mensch?
Raúl ist auch ein grossartiger Mensch mit einem einwandfreien Charakter. Er ist ein Star, aber stets bescheiden geblieben. Die Begegnung mit Raúl war für mich eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.06.2012, 12:05 Uhr
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37 Kommentare
Gavranovic.....einer von vielen, welcher sein Glück im Ausland versuchte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gavranovic beim FCZ "einschlagen" wird, denn schliesslich konnte er sich in der Bundesliga nicht durchsetzen. Klar, dass alle Anderen Schuld sind, aber in Deutschland muss man konstante Leistungen zeigen und hier hat Gavranovic offensichtlich versagt. Punkt, BASTA!! Antworten
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