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«Der Fünfer und das Weggli wären schön»
Von Fabian Kern. Aktualisiert am 12.07.2012 6 Kommentare
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Schon vier Jahre ist es her, seit Valentin Stocker sich mit beherzten Auftritten mit dem FC Basel in den Fokus der Öffentlichkeit spielte. Ein baldiger Wechsel in eine der grossen europäischen Ligen wurde dem damals 19-Jährigen prophezeit. Doch vier Jahre später ist Valentin Stocker noch immer im St.-Jakob-Park zu Hause. Den bedeutenden Schritt machten andere, zuletzt Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka. «Bei mir hat damals einfach noch kein Angebot richtig gepasst, und dann hatte ich etwas Pech mit der Verletzung», erklärt Stocker. Dennoch ist er nicht verbittert: «Für mich ist wichtig zu spüren, dass ich immer noch Freude habe, für den FCB zu spielen.»
Ein Kreuzbandriss war es, der die internationalen Ambitionen des Kriensers am Ostersamstag 2011 erst einmal in weite Ferne rücken liessen. Die letzte Saison war von seiner Rückkehr in die erste Mannschaft geprägt. «Mein Comeback hätte nicht besser ausfallen können», sagt Stocker. Nun will er wieder angreifen. Sein Anspruch an sich selbst ist unverändert: «Ich will konstant auf einem hohen Level spielen.» «Torschluss-Panik», den Schritt ins Ausland verpasst zu haben, verspüre er überhaupt nicht.
«Durchwachsener Saisonstart»
So gross Stockers Vorfreude auf die neue Spielzeit, so nüchtern seine Einschätzung über den Beginn des Serienmeisters: «Der Start wird durchwachsen sein: Fabian ist weg, Mohamed auch. Es wird viele Rochaden geben und somit kein blindes Verständnis von Anfang an.» Aber das sei nicht so schlimm, denn in den letzten Jahren sei das ebenso gewesen und die Richtung stimme. «Irgendwann greifen die Zahnräder», weiss Stocker. Der wirblige Linksfüsser ist aber überzeugt davon, dass sich der Meister bei der Mission Titelverteidigung nur selber schlagen kann: «Die Spannung in der Liga steht und fällt mit uns.»
Ganz oben auf Stockers Prioritätenliste steht die Champions League. «Die ganze Schweiz wird hinter uns stehen. Aber wir dürfen uns nichts erlauben», warnt Stocker davor, Flora Tallinn zu unterschätzen: «Das sind keine Blinden.» Andererseits sei der FC Basel eine andere Hausnummer als noch vor drei Jahren, als die Basler in der Europa-League-Qualifikation in Reykjavik kurzzeitig in Rücklage gerieten. «Ich bin überzeugt, dass wir genug Qualität in der Mannschaft haben, um uns wieder ins internationale Schaufenster zu rücken», sagt Stocker, der bisher noch nicht oft mit seinen neuen Mitspielern trainieren konnte. Deshalb sind für ihn die internationalen Spiele vorerst wichtiger als ein guter Start in die Super League. Aber er nähme auch beides: «Der Fünfer und das Weggli wären schön.» Dann kämen wohl auch schnell wieder die Angebote aus dem Ausland. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.07.2012, 14:45 Uhr
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6 Kommentare
Lieber Tagi
ich weiss, dass ihr meine Kritik nicht gerne hört und dementsprechend auch meine Kommentare nicht veröffentlicht. Doch als Zürcher ist es die letzten Tage ziemlich mühselig den Sportteil des Tagi's zu lesen. Das einzig dominierende Thema ist fcb, fcb, fcb.... 4 Beiträge die letzten Tage. Haben wir in Zürich nicht auch sogar 2 Fussball-Clubs? Hintergrundbeiträge zu diesen würden interes
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